Hausverkauf nach Erbschaft

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sapho05
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Hausverkauf nach Erbschaft

Beitrag von sapho05 » 31.03.19, 15:52

Innerhalb einer Erbengemeinschaft soll der hälftige Anteil eines geerbten Hauses an den Miterben verkauft werden. Wie könnte eine allgemeine Beschreibung des Hauses für den Notarvertrag lauten, so dass keine Gewährleistungsansprüche an den Verkäufer gestellt werden.

Beispiel: Verkauf des hälftigen Erbanteil des Hauses samt Mobiliar und Inhalt im jetzigen, gesehenen Zustand?

Das Haus ist teilweise leer geräumt und es gibt offensichtliche Mängel. Sollten die bekannten Mängel extra aufgelistet werden oder reicht der Beispielsatz?

Etienne777
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Re: Hausverkauf nach Erbschaft

Beitrag von Etienne777 » 31.03.19, 16:03

Wie Sie zutreffend festgestellt haben, bedarf die Angelegenheit einer notariellen Beurkundung. Der Notar ist Volljurist und wird Ihnen den Vertrag gern so formulieren, wie es Ihren Vorstellungen entspricht und rechtlich zulässig ist. Bezahlen müssen Sie ihn dafür ohnehin. Im Wesentlichen unterscheidet sich die Vertragsgestaltung hierbei nicht von den üblichen Kaufverträgen für Immobilien, in denen der Verkäufer auf ihm bekannte Mängel hinweist und im Übrigen für unbekannte Mängel oder nicht ausdrücklich zugesicherte Beschaffenheiten keine Haftung übernommen wird.
Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur
auf der Rückseite dieses Beitrags.

Zafilutsche
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Re: Hausverkauf nach Erbschaft

Beitrag von Zafilutsche » 31.03.19, 17:23

Der beauftragte Notar könnte einen Erbauseinandersetzung s und Kaufvertrag aufsetzen. Zuvor könnte ein anerkannter Sachverständiger den aktuellen Wert der Immobilie ermittelt haben.

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