Grundstücksverkauf

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china1979
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Grundstücksverkauf

Beitrag von china1979 »

Hallo,

Ich habe eine Frage zum Verkauf/Erbe eines Grundstückes mit Haus.

Eheleute A haben lt. Notarvertrag auf einem grossen Grundstück 2 Häuser (jedes Haus hat einen Grundstücksanteil). Haus 1 ist leer und in Haus 2 wohnen die Eheleute A. In dem Vertrag steht drin das Kind 1 das Haus 1 (inkl Anteil Grundstück) und Kind 2 das Haus 2 (inkl. Anteil Grundstück) bekommt, wenn Eheleute A nicht mehr da sind. Nun würde Kind 2 gerne in das Haus 1 einziehen und Kind 2 sozusagen das Haus "abkaufen" und sich somit als Eigentümer im Grundbuch eintragen lassen. Somit müsste aus dem ursprünglichen Vertrag Kind 1 rausgeschmissen werden und es müsste festgehalten werden das Kind 2 den Anteil zB. monatlich an Kind 1 zahlt.
Kann man notariell sicher irgendwie schreiben.....

Wie ist das steuerlich für Kind 1? Fallen Steuern an, da das Haus bzw der Erbteil ja im Grunde verkauft wird? Oder nicht, da das Haus schon über 10 Jahre im Besitz der Eheleute A ist und davor schon viele Jahre mehr den Eltern von A gehört hat?

Oder fällt was an wg Erbteil abgeben....?
CruNCC
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Re: Grundstücksverkauf

Beitrag von CruNCC »

china1979 hat geschrieben: 04.04.21, 20:43 Eheleute A haben lt. Notarvertrag auf einem grossen Grundstück 2 Häuser (jedes Haus hat einen Grundstücksanteil).
Die Eigentumsverhältnisse ergeben sich aus der Eintragung im Grundbuch.

Wenn es ein Grundstück ist, auf dem zwei Häuser stehen, dann muss das Grundstück vermessen werden oder wurde das Grundstück gemäß WEG aufgeteilt (Aufteilungsplan, notarielle Teilungserklärung)?
In dem Vertrag steht drin das Kind 1 das Haus 1 (inkl Anteil Grundstück) und Kind 2 das Haus 2 (inkl. Anteil Grundstück) bekommt, wenn Eheleute A nicht mehr da sind.
Was ist das für ein "Vertrag"?

Haben die Eheleute A und die Kinder 1 und 2 beim Notar unterschrieben?
china1979
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Re: Grundstücksverkauf

Beitrag von china1979 »

Es ist ein Grundstück welches aber aufgeteilt ist u 2x Grundsteuer gezahlt wird.

Nein Kind 1 und 2 haben nicht unterschrieben. Sie Werden im Vertrag erwähnt. Also wie die Häuser auf sie aufgeteilt werden wenn die Eheleute versterben.

Der Vertrag wurde zwischen den Eheleuten und den Eltern/Mutter gemacht. Die Mutter hatte den Grundstücksanteil 1 u Haus 1 den Eheleuten überschrieben (und somit stehen die Eheleute im Grundbuch beider Anteile) und die Mutter hatte Wohnrecht auf Lebenszeit. Die Mutter ist verstorben und seit dem steht Haus 1 leer.
hambre
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Re: Grundstücksverkauf

Beitrag von hambre »

Es ist ein Grundstück welches aber aufgeteilt ist u 2x Grundsteuer gezahlt wird.
Es sind also zwei Grundstücke und nicht ein Grundstück. :roll:
Somit müsste aus dem ursprünglichen Vertrag Kind 1 rausgeschmissen werden und es müsste festgehalten werden das Kind 2 den Anteil zB. monatlich an Kind 1 zahlt.
Kind 1 könnte auch Haus 2 bekommen
Kann man notariell sicher irgendwie schreiben.....
Ja, das kann man durch Änderung des Erbvertrages und Abschluss eines Kaufvertrages regeln.
Fallen Steuern an, da das Haus bzw der Erbteil ja im Grunde verkauft wird?
Man muss sich schon überlegen, ob das Haus verkauft oder verschenkt wird.
Fallen Steuern an, da das Haus bzw der Erbteil ja im Grunde verkauft wird?
Steuern fallen nicht an, es sei den der Freibetrag von 400.000€ pro Elternteil wird überschritten.
Hanomag
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Re: Grundstücksverkauf

Beitrag von Hanomag »

china1979 hat geschrieben: 04.04.21, 20:43Wie ist das steuerlich für Kind 1? Fallen Steuern an, da das Haus bzw der Erbteil ja im Grunde verkauft wird? Oder nicht, da das Haus schon über 10 Jahre im Besitz der Eheleute A ist und davor schon viele Jahre mehr den Eltern von A gehört hat?

Oder fällt was an wg Erbteil abgeben....?
Mögliche Steuern beim Verkauf an ein Kind:
1. Mehrwertsteuer: sind überschaubar, da nur für die Notarkosten.
2. Spekulationssteuer: Die 10-Jahresfrist der verkaufenden Eltern kommt gar nicht zum Tragen, weil sie das Haus geerbt haben und seit dem Erwerb durch den Erblasser (die verstorbene Mutter) mehr als 10 Jahr vergangen sind.
3. Grunderwerbsteuer: Verkäufe an eigene Kinder sind befreit.
china1979
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Re: Grundstücksverkauf

Beitrag von china1979 »

Ich greife nochmal das Thema Haus auf. Es haben sich aber einige Veränderungen gegeben. Folgendes wird passieren:

Haus plus Grundstücksteil B behalten die Eltern. Also es ändert sich nichts.

Haus plus Grundstücksteil A gehört aktuell den Eltern und bekommt lt Grundstücksübergabevertrag (im Wege der vorweggenommen Erbfolge) Kind 2. Kind 2 zahlt den Eltern dafür angenommen 50.000€. Im Vertrag steht folgendes:
Die Übertragung erfolgt unter Anrechnung auf spätere erb- und pflichtteilsrechtliche Ansprüche der Übernehmerin nach dem Überleben. Zur Ausgleichung der Zuwendungen gemäß Paragraph 2050, 2052 BGB im Rahmen einer Erbauseinandersetzung ist sie nicht verpflichtet.

Die Eltern zahlen die angenommenen 50.000€ dann an Kind 1 als vorweggenommenes Erbe.

Kind 1 muss die 50.000€ nicht versteuern da es einen Freibetrag von 400.000€ hat. Das ist soweit klar.

Wie schaut es aber mit Kind 2 aus? Muss Kind 2 Grunderwerbsteuer zahlen? Oder fällt die nicht an. Verwandte Linie besteht nur zwischen Eltern und Kinder aber auch umgekehrt?
hambre
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Re: Grundstücksverkauf

Beitrag von hambre »

Wie schaut es aber mit Kind 2 aus? Muss Kind 2 Grunderwerbsteuer zahlen? Oder fällt die nicht an. Verwandte Linie besteht nur zwischen Eltern und Kinder aber auch umgekehrt?
Die gerade Linie gilt in beide Richtungen. Ein Verkauf des Hauses von den Eltern an Kind 2 ist daher von der Grunderwerbsteuer befreit.
china1979
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Re: Grundstücksverkauf

Beitrag von china1979 »

Dankeschön
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