Vergleichshöhe und Informationspflicht des Insolv.Verwalters

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morgana
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Re: Vergleichshöhe und Informationspflicht des Insolv.Verwalters

Beitrag von morgana »

stunti hat geschrieben:
02.09.20, 11:56
Zafilutsche hat geschrieben:
02.09.20, 11:54
Vielleicht hat es das auch getan? Auch das werden wir nicht klären können.
Doch, das werde ich versuchen zu klären. Sollte eine solche Information ergangen sein, muss sie mein Dad ja erhalten haben.
Nur, wenn er sich selbst gekümmert und sich z. B. über www.insolvenzbekanntmachungen.de informiert hat: Die Einberufung erfolgt durch öffentliche Bekanntmachung nach §§ 9, 74 InsO.

stunti
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Re: Vergleichshöhe und Informationspflicht des Insolv.Verwalters

Beitrag von stunti »

Hmn...naja, die Tatsache, dass ich hier schreibe und nicht er, sagt ja schon einiges über seine Motivation diesbezüglich aus :wink:

Ich hätte tatsächlich aber auch gedacht, dass das in den Aufgabenbereich des IV fällt.

Von dieser Website habe ich auch meine Informationen.

Dirty Uschi
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Re: Vergleichshöhe und Informationspflicht des Insolv.Verwalters

Beitrag von Dirty Uschi »

stunti hat geschrieben:
02.09.20, 11:50
Womöglich kann ich das als Laie alles nicht korrekt einordnen. Meinem Verständnis nach läuft das wie folgt:

Firma insolvent
Verantwortlicher abgetaucht
Insolvenzverwalter wird bestellt
Gläubiger melden sich
Insolvenzverwalter versucht zu retten, was zu retten ist
.
.
.
Herr X1 zahlt Summe Y (der ursächlich Verantwortliche X2 bleibt weiterhin unauffindbar), womit das Thema für alle Beteiligten erledigt ist - Verfahren abgeschlossen oder "der Drops ist gelutscht"


So verstehe ich das.
Dies jetzt neu aufzurollen ginge nur, wenn man sich einen eigenen Anwalt nimmt, korrekt?
Die dem IV bekannten Gläubiger werden von diesem angeschrieben, damit sie ihre Forderungen im Verfahren geltend machen können. Nicht bekannte Gläubiger werden und können nicht angeschrieben werden, was in der Natur der Sache liegt.
Dafür hat das Gesetz die öffentliche Bekanntmachung gesetzt. Damit ist jeder aufgefordert, anzumelden.

Ich glaube, Du verstehst auch den Vergleich nicht: Die Klasse 6A (Vorstand) und die Klasse 6B(Aufsichtsrat)verhauen die Kinder der 5C. Max Müller der 6B zahlt für alle Beteiligten der 6B einen Geldbetrag in die Klassenkasse der 5C, dafür werden seine Klassenkameraden der 6B nicht mehr in Anspruch genommen. Die Klasse 6A ist von dem Vergleich nicht umfasst.Also ist auch hier nichts gelutscht.
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stunti
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Re: Vergleichshöhe und Informationspflicht des Insolv.Verwalters

Beitrag von stunti »

Dirty Uschi hat geschrieben:
02.09.20, 14:14

Die dem IV bekannten Gläubiger werden von diesem angeschrieben, damit sie ihre Forderungen im Verfahren geltend machen können. Nicht bekannte Gläubiger werden und können nicht angeschrieben werden, was in der Natur der Sache liegt.
Dafür hat das Gesetz die öffentliche Bekanntmachung gesetzt. Damit ist jeder aufgefordert, anzumelden.
Mein Vater hat natürlich damals seine Forderungen angemeldet - dass das nötig ist, verstehe sogar ich :D

Ich glaube, Du verstehst auch den Vergleich nicht: Die Klasse 6A (Vorstand) und die Klasse 6B(Aufsichtsrat)verhauen die Kinder der 5C. Max Müller der 6B zahlt für alle Beteiligten der 6B einen Geldbetrag in die Klassenkasse der 5C, dafür werden seine Klassenkameraden der 6B nicht mehr in Anspruch genommen. Die Klasse 6A ist von dem Vergleich nicht umfasst.Also ist auch hier nichts gelutscht.
Soweit macht das Sinn. Nur ist eben anhand der mir zugänglichen Informationen (dass man als Gläubiger augenscheinlich nur einen hauchdünnen Anspruch auf Informationen hat, darauf bin ich nur durch euch gekommen) nicht ersichtlich, dass hier noch irgendwas "läuft". Es entsteht durch den letzten Eintrag von 2018 (eingangs genannt) für mich der Eindruck, als ob die Thematik damit erledigt wäre.

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