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Erbe ausgeschlagen in Inso? Verstoss?

Verfasst: 08.04.12, 11:35
von DaChris77
A ist seit 4 Jahren in der Privatinsolvenz.

Die Eltern sterben unerwartet und hinterlassen A und Bruder B ein älteres, noch kreditbelastetes Einfamilienhaus, sonst keine weiteren Vermögenswerte.

B hat lebenslanges Wohnrecht VOR den Krediten im Grundbuch eingetragen da B vor längerer Zeit eine Teilrenovierung mit Privatgeld finanziert hat.

B lebt mit seiner Familie (7Personen) in dem Haus und kann gerade so die Kosten tragen, A lebt alleine in einer Mietwohnung die er von seinem Arbeitseinkommen bezahlt.

A schlägt das Erbe aus weil er nicht möchte dass B aus dem Haus geworfen werden kann und weil er von den Schulden (ca. 90.000EUR) weiss.

Nun unterstellt der IV dass A eine Betrugshandlung begangen hat und fordert Schadensersatz und droht mit der Verweigerung der Restschuldbefreiung wegen Gläubigerbenachteiligung.

Wie ist die Rechtslage?

Re: Erbe ausgeschlagen in Inso? Verstoss?

Verfasst: 09.04.12, 18:21
von Dirty Uschi
Was soll den den Betrug darstellen?

Ausschlagung des Erbes ist kein Versagenstatbestand.