Insolvenz und Bürgschaft

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myLord
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Insolvenz und Bürgschaft

Beitrag von myLord » 08.11.16, 14:11

Hallo Leute,

nehmen wir mal an, A und B wären Kapitalgesellschaften. B bürgt bei der A's Bank für A. Nun kommt A mit dem Gewerbe nicht voran, sodass die Bankgebühren das Vermögen der Gesellschaft auffassen. Irgendwann meldet sich die Bank von A beim B und sagt: Kontostand ist -10€. Begleicht das mal. A macht das, woraufhin A bei der Bank anregt, dass die gleich das Konto von B kündigen, was die auch tun.

Verstehe ich es richtig, dass es rein theoretisch eine Insolvenzverschleppung ist, da die Gesellschaft eine Forderung nicht mehr erfüllen konnte.
Auf der anderen Seite wusste die Gesellschaft aber, dass A zur Not die Schulden ausgleicht.

Und wie ist jetzt der Stand? Die Bank ist als einziger Vertragspartner zufrieden. Weitere Forderungen gibt es nicht.
A möchte sein Geld auch nicht zurück haben.

Gibt es gegen eine Löschung wegen Vermögenslosigkeit nach § 394 FamFG etwas einzuwenden?

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