Insolvenzverfahren gefährdet?

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mirah
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Insolvenzverfahren gefährdet?

Beitrag von mirah » 08.04.17, 18:46

Hallo und lieben guten Tag,

angenommen, Frau Q hat Schulden, die sie abzahlen kann. Durch einen Schicksalsschlag und unabhängig davon überraschendem Wegfall von Einnahmen in nicht unerheblicher Höhe ist diese Rückzahlung gefährdet und erst mal nicht realisierbar. Es wird versucht, mit den Gläubigern eine Einigung zu erzielen, Reduzierung der Raten oder auch ein Vergleich. Gläubiger lehnen alles ab.

Es wird klargestellt, dass Frau Q hierdurch unaufhaltsam auf eine Insolvenz zusteuert, dennoch versucht Frau Q alles ihr mögliche, spricht mit Verwandten etc. um sich einen Teil zu leihen, ggf. wäre bei einer Einmalzahlung ein Vergleich realisierbar.

Nun ist alles gescheitert und es klar: Es fährt alles gegen die Wand.

Vor den nächsten Zeilen: Bitte nicht verurteilen, es ist klar, dass das keine optimale Lösung ist aber es war zu diesem Zeitpunkt die einzige.

Frau Q musste in der Zeit der Lösungssuche notwendigerweise Gegenstände ersetzen, die kaputt gingen und tat dies wgn. fehlender Alternativen und Zeitnot auf Ratenzahlung. Ein Anwalt meinte bei einer Beratung, es sei unter den gegebenen Umständen kein Problem etwas auf Raten zu kaufen, wenn diese getragen werden können. Zum Zeitpunkt des Kaufs ging Frau Q auch noch von einer Lösung aus, die auch die Zahlung der alten Schulden in möglichst voller Höhe beinhalten sollte.

Wenn alles richtig verstanden wurde, muss im Falle einer Insolvenz alles angegeben werden, somit auch diese Ratenzahlungen. Es wäre ja sonst eine Bevorteilung von Gläubigern, korrekt? Könnten diese Ratenzahlungsschulden für Frau Q nachteilige Folgen haben?

Wie ist die Rechtslage?

Danke!

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