Vermeintlicher Schaden nach LKW-Nutzug

Moderator: FDR-Team

Antworten
FabianM
Topicstarter
noch neu hier
Beiträge: 1
Registriert: 20.06.11, 22:43

Vermeintlicher Schaden nach LKW-Nutzug

Beitrag von FabianM » 21.06.11, 04:55

Hallo wertes Recht-ForenTeam,

Ich habe Gester bei Einem Möbelladen eine Küche gekauft und diese mit dem Firmen eigenen LKW transportiert. Auch einen Zettel habe ich bekommen auf welchem notiert ist, dass ich bei selbst verursachten Schäden mit einer Summe von 1.100€ selbst beteiligt werde.

Nun fuhren wir mit dem LKW zur Laderampe des Möbelladens und gleich das erst, genau auf Anschlag rangefahren, die Tür berührte die Rampe. Meine schuld bin ja gefahren. Jedoch hat diese keine Beulen und keine Schrammen. Der Lagermensch hat sich den Vorgang angeschaut und mir mitgeteilt nach Sichtprüfung nichts passiert alles ok.

Nachdem wir jetzt den Transport durchgeführt hatten gaben wir den Schlüssel ab und prompt legte mir die Kassiererin einen Zettel hin auf welchem stand, dass ich Rückwärts gegen die Laderampe Gefahren sei und das Auto beschädigt habe. Nach einer langen Diskussion mit dem Lagermenschen, welcher jetzt der festen Überzeugung war das die Tür aus Metall bestehe und das jetzt die Tür verzogen sei unterschrieb ich folgenden Wortlaut: "Unfallbericht [Pkw Kennzeichen] - Ich fabianM geboren am [...] bin am 20.06.2011 beim rückwärts Fahren mit der hinteren rechten Tür gegen die Warenrampe gestossen, dabei wurde die Tür überspannt. Beulen und Kratzer sind nicht entstanden, die Tür ist etwas überzogen"

Jetzt bin ich mir im Nachhinein unsicher ob ich dies hätte unterschreiben müssen. Kann man so etwas zurückziehen? Kann der Möbelhändler beurteilen das eine Tür verzogen ist? obwohl es keine sicht- und hörbaren Mängel gibt? Und müsste so etwas nicht von einem Sachverständigen beurteilt werden? Darf der Laden dann überhaupt den Wagen bis zu einer Klärung den Wagen weiter vermieten?

Ich hoffe auf Antworten, wie ist in meinem Fall die Rechtslage?

Antworten