Mitarbeit Redaktion; Verwenung Pseudonym

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nordlicht02
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Re: Mitarbeit Redaktion; Verwenung Pseudonym

Beitrag von nordlicht02 » 09.06.15, 14:09

PurpleRain hat geschrieben:Ich lese die Beiträge von Don Alphonso in der FAZ gerne :lol:
Solche Rubriken, in denen Glossen unter einem Fantasienamen erscheinen, hat fast jede Zeitung.
Auch wenn sich bei der FAZ immer der gleiche Autor dahinter verbirgt, ist es meist so, dass die Glossen von wechselnden Kollegen geschrieben werden - wem was einfällt, der schreibt etwas. Wenn mich jemand fragt, wer sich bei uns hinter XXX verbirgt, lautet die Antwort: Jeder.
Man sollte eine Glosse nicht mit Meldung, Artikel, Bericht, Reportage, Feature oder Kommentar verwechseln.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

PurpleRain
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Re: Mitarbeit Redaktion; Verwenung Pseudonym

Beitrag von PurpleRain » 09.06.15, 14:46

nordlicht02 hat geschrieben:Man sollte eine Glosse nicht mit Meldung, Artikel, Bericht, Reportage, Feature oder Kommentar verwechseln.
Verwirren Sie uns bitte nicht mit solchem Journalisten-Slang - Für welche Gesetzesnorm sollte die Art des Textes entscheidend sein?
"Das ganze Problem mit der Welt ist, dass Dummköpfe und Fanatiker der Richtigkeit ihrer Sicht immer so sicher, weise Menschen aber so voller Zweifel sind." Bertrand Russel

nordlicht02
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Re: Mitarbeit Redaktion; Verwenung Pseudonym

Beitrag von nordlicht02 » 10.06.15, 00:18

PurpleRain hat geschrieben:Für welche Gesetzesnorm sollte die Art des Textes entscheidend sein?
Es gibt auch Regeln und Gepflogenheiten außerhalb der Gesetze. :shock:
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

Nadruo
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Re: Mitarbeit Redaktion; Verwenung Pseudonym

Beitrag von Nadruo » 15.06.15, 12:52

PurpleRain hat geschrieben:
nordlicht02 hat geschrieben:Man sollte eine Glosse nicht mit Meldung, Artikel, Bericht, Reportage, Feature oder Kommentar verwechseln.
Verwirren Sie uns bitte nicht mit solchem Journalisten-Slang - Für welche Gesetzesnorm sollte die Art des Textes entscheidend sein?
Wenn ein Fachmann dabei ist: Was ist der Unterschied zwischen einer Glosse und einer Kolumne?

nordlicht02
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Re: Mitarbeit Redaktion; Verwenung Pseudonym

Beitrag von nordlicht02 » 15.06.15, 14:24

Nadruo hat geschrieben:Was ist der Unterschied zwischen einer Glosse und einer Kolumne?
Die Kolumne ist ein kurzer, meist einspaltiger Meinungsartikel.
Die Glosse ist zwar ebenfalls ein kurzer Meinungsartikel, unterscheidet sich von der Kolumne aber durch Ironie, Sarkasmus oder auch Humor sowie durch seine spitze Argumentation.
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

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