Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

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DaChris77
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von DaChris77 »

Roni hat geschrieben:
Ich fliege jetzt selbst rüber, gibt wieder Ärger mit der Flugsicherung
sich selbst an keine Regeln halten, aber bei anderen verlangen dass sie auf ihr Recht verzichten. :evil:

Ich halte mich an die Regeln die ich kenne.

Gab aber keinen Ärger, alles entspannt und sogar noch fettest Trinkgeld kassiert.


Fakt ist für mich: Wenn ich sehe wie die da sitzen mit ihren STREIK-Kleidchen und essen, trinken, Social-Network-Portal [Name geändert] lesen und surfen würde ich als Arbeitgeber allen sofort fristlos wegen Arbeitsverweigerung kündigen.


Ich bin seit 20 Jahren berufstätig, ich musste noch nie streiken wenn ich mehr Geld wollte. Es muss einfach die erbrachte Leistung stimmen dann kann man auch friedlich mit seinem Chef reden.


Die Stimmung in Hamburg war extrem gereizt, ich möchte nicht wissen welcher volkswirtschaftliche Schaden alleine an einem Tag entsteht nur weil ein paar Menschen sich unterbezahlt finden, gleichzeitig aber keine Lust haben sich einen anderen Job zu suchen. Sicher gibt es andere, arbeitslose Menschen die sehr gerne die Arbeit tun würden.

Ronny1958
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von Ronny1958 »

Wären Sie so freundlich, Ihren Spam woanders loszuwerden?
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

Nordland
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von Nordland »

DaChris77 hat geschrieben:Ob die Hamburger streiken interessiert mich nicht.
Du meinst, das ist also der Grund? Erklärt so einiges.
Es ist unser Land.

Roni
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von Roni »

@DaChris

würdest du die vorherigen Beiträge mal lesen und verstehen, würdest du nicht so einen Schwachsinn von dir geben.

Entweder es fehlt dir der Intellekt Zusammenhänge zu erfassen, oder du bist hier einfach nur auf Provokation aus 8)

DaChris77
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von DaChris77 »

Wieso Provokation?

Ich frage mich wieso eine handvoll Menschen ungestraft Millionenschaden für die Wirtschaft verursachen dürfen nur weil sie mit ihrer persönlichen Situation nicht zufrieden sind aber nicht den Mumm haben diese auf eigene Faust zu ändern und die Schuld den ach so bösen Arbeitgebern zuzuschieben.

In jedem anderen Job bräuchten die am nächsten Tag nicht mehr zu erscheinen oder wären bei der erst besten Gelegenheit weg, so geschehen in anderen Branchen. Schliesslich gibt es ja genug Arbeitslose die sich auf einen Job freuen. Und Koffer schleppen kann schliesslich fast jeder, dazu braucht es kein Abi, genau wie zum Bus fahren oder Müll aufsammeln.

Dies ist keine Provokation, dies ist nur die Meinung von mir und tausenden andern Menschen die wegen diesem rücksichtslosen Verhalten an Flughäfen festgesessen haben und nicht bei ihren Familien sein konnten oder ihren Geschäften nachgehen konnten um Geld für ihre Familien zu verdienen.

Mich hätte der Streik auch um die 20.000EUR gekostet, gott seidank konnte ich mir kurzzeitig einen Flieger mieten, so hat es mich "nur" 1300EUR gekostet und die kann ich von der Steuer absetzen :)

fool1
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von fool1 »

DaChris77 hat geschrieben:...um Geld für ihre Familien zu verdienen.
Genau darum geht es den Streikenden.
DaChris77 hat geschrieben:Mich hätte der Streik auch um die 20.000EUR gekostet, gott seidank konnte ich mir kurzzeitig einen Flieger mieten, so hat es mich "nur" 1300EUR gekostet und die kann ich von der Steuer absetzen :)
Dann zahlen sie doch mal endlich ihre Schulden in Deutschland :wink:
DaChris77 hat geschrieben:Und Koffer schleppen kann schliesslich fast jeder,dazu braucht es kein Abi, genau wie zum Bus fahren oder Müll aufsammeln
Mir ist gerade so richtig nach face fisting :twisted:
Es sei denn sie haben in USA zuviel Strahlung abbekommen :devil:

Gruss fool1
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nordlicht02
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von nordlicht02 »

DaChris77 hat geschrieben: Mich hätte der Streik auch um die 20.000EUR gekostet, gott seidank konnte ich mir kurzzeitig einen Flieger mieten, so hat es mich "nur" 1300EUR gekostet und die kann ich von der Steuer absetzen :)
Kleiner Tipp: Profilneurosen sind behandelbar. :shock:
Glauben Sie ernsthaft, dass irgend jemand hier im Forum das, was Sie hier von sich geben, für bare Münze nimmt?
Ich kann mich noch gut an Ihre ersten Beiträge erinnern. Ging es da nicht irgendwie um Privatinsolvenz?
Aber na ja, wer es nötig hat..... :roll:

Aber schön, dass Sie in die USA auswandern wollen. Auf Leute mit einer derart asozialen Einstellung, wie Sie sie hier an den Tag legen, können wir gut und gerne verzichten. :evil:
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

DaChris77
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von DaChris77 »

nordlicht02 hat geschrieben:
DaChris77 hat geschrieben: Mich hätte der Streik auch um die 20.000EUR gekostet, gott seidank konnte ich mir kurzzeitig einen Flieger mieten, so hat es mich "nur" 1300EUR gekostet und die kann ich von der Steuer absetzen :)
Kleiner Tipp: Profilneurosen sind behandelbar. :shock:
Glauben Sie ernsthaft, dass irgend jemand hier im Forum das, was Sie hier von sich geben, für bare Münze nimmt?
Ich kann mich noch gut an Ihre ersten Beiträge erinnern. Ging es da nicht irgendwie um Privatinsolvenz?
Aber na ja, wer es nötig hat..... :roll:

Aber schön, dass Sie in die USA auswandern wollen. Auf Leute mit einer derart asozialen Einstellung, wie Sie sie hier an den Tag legen, können wir gut und gerne verzichten. :evil:

Ja es geht um die Inso. Allerdings nur noch bis Ende April, dann ists vorbei und die Schulden sind weg. Da ich in der CH lebe habe ich einen unpfändbaren Freibetrag von über 13.000CHF pro Monat. Der IV musste trotz Protest diese Kröte schlucken.
Ich warte eigentlich nur noch auf den Wisch der die Restschuldbefreiung bestätigt.

Zudem war der Gewinn (die 20.000EUR) für die Firma meiner Frau in der ich nur angestellter Geschäftsführer bin, derzeit.


Auch so was ist in der Inso legal und gerichtlich abgesegnet da mein spärliches Einkommen da angerechnet wird.

Und glaube mir, ich werde vom IV extrem streng überwacht und muss jeden Monat die Papiere zu ihm schicken, genau wie die 50 - 90EUR die er pfänden darf.

Ist die Inso rum gehts in die USA für 3-5 Jahre AKWs warten und dann wieder zurück in die CH :) So lernen die Kids wenigstens richtig englisch.

Ronny1958
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von Ronny1958 »

für 3-5 Jahre AKWs warten
DAS erklärt alles.

Ich wünsche eine strahlende Zukunft.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

mailo
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von mailo »

Leider sind wir nicht in der SC, wo das hier lieber stehen sollte..

Aber, wie kann ein Mensch mit einem derart ausgepägten Gerechtigkeitssinn diesen ausschließlich auf sich selbst beziehen.

Die Schulden sind nicht weg, sie sind ihnen erlassen, Jemand anders bleibt auf genau diesen, Forderungen sitzen!

Viele fleissige Hände müssen das anderweitig erarbeiten, damit das aufgefangen wird.

Vermutlich müssen einige fleissige Menschern auf Lohnerhöhung verzichten, oder verschärft durch Streiks darum kämpfen, und sie verspotten die auch noch.

Hoffentlich warten sie ihre AKW`s besser als sie mit ihren Mitmenschen umgehen.

Sorry, bin weg zum K....zen

Para-Graf
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von Para-Graf »

DaChris77 hat geschrieben: Ich frage mich wieso eine handvoll Menschen ungestraft Millionenschaden für die Wirtschaft verursachen dürfen ...
Ohoh - das stellt ja unsere komplette Gesellschaftsstruktur in Frage - denkt man das zuende, kann man damit die Abschaffung der Politik zugunsten einer wirtschaftsgeführten Gesellschaft begründen (irgendwie sind wir auch auf dem besten Weg dorthin). Denn wie kommt eine Handvoll Politiker (in der Summe weit weniger Personen als die Streikenden) dazu, ungestraft Gesetze zu erlassen, die Millionenschäden für die Wirtschaft verursachen?

Para-Graf
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von Para-Graf »

DaChris77 hat geschrieben:Und Koffer schleppen kann schliesslich fast jeder, dazu braucht es kein Abi, genau wie zum Bus fahren oder Müll aufsammeln.
Das WILL aber nicht jeder und wenn sich ob der schlechten Bezahlung mal keiner mehr dafür findet, wird auch der geneigte Abiturient bemerken, dass es schlecht ist, seinen Koffer selbst zum Flieger schleppen zu müssen und den Müll selbst zur Deopnie raus zu fahren.

flokon
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von flokon »

Mount'N'Update hat geschrieben:
DaChris77 hat geschrieben: Meines Wissens haben mehrere Gerichte Streiks aus Solidarität untersagt. Somit muss davon ausgegangen werden, dass alle, die streiken, von dem angestrebten Tarifabschluss profitieren.

Das Streikrecht ist eben ein Recht. § 823 BGB stellt bei Schadensersatzansprüchen auch auf die Schuldhaftigkeit ab (Vorsatz oder Fahrlässigkeit). Das Recht des einen schränkt immer das Recht des anderen ein. Das war immer so und wird, soweit man das vorher sehen kann, auch so bleiben.
Wie ist das eigentlich umgekehrt:
Wenn die Streikenden meinen, sie hätten das Recht andere Busunternehmen zu blockieren, die eben nicht zum ÖD gehören und z.B. im Auftrag der Bahn fahren?
Oder wenn die Fahrer ihre Busse so parken, dass in engen Straßen andere Busse nicht mehr durchkommen?


Kleine Randbemerkung: Streiken für mehr Geld? Utopische Vorstellung! Wieso? Automobilzulieferer. Es gibt zwar auch sowas was sich Gewerkschaft nennt, aber diesen Bereich äußerst stiefmütterlich behandelt.Die 20€ im Monat investieren wir jetzt wieder in die Zukunft der Kinder.

jaeckel
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von jaeckel »

Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jäckel
www.recht.de

DaChris77
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Re: Streik und dessen Rechtmässigkeit, Schadensersatz

Beitrag von DaChris77 »

mailo hat geschrieben:Leider sind wir nicht in der SC, wo das hier lieber stehen sollte..

Aber, wie kann ein Mensch mit einem derart ausgepägten Gerechtigkeitssinn diesen ausschließlich auf sich selbst beziehen.

Die Schulden sind nicht weg, sie sind ihnen erlassen, Jemand anders bleibt auf genau diesen, Forderungen sitzen!

Viele fleissige Hände müssen das anderweitig erarbeiten, damit das aufgefangen wird.

Vermutlich müssen einige fleissige Menschern auf Lohnerhöhung verzichten, oder verschärft durch Streiks darum kämpfen, und sie verspotten die auch noch.

Hoffentlich warten sie ihre AKW`s besser als sie mit ihren Mitmenschen umgehen.

Sorry, bin weg zum K....zen

Es bleiben auf den überwiegen unberechtigten Forderungen sitzen:
Finanzamt, Krankenkasse, Steuerberater, Rechtsanwalt (Klage gengen FA wegen Schätzung, Streitewert=Schätzwert), KFW, Sadtwerke

Wegen dem FA bleiben weitere Gläubiger auf ihren Geld sitzen, da das FA Waren und Fahrzeuge beschlagnahmen liess:

2 Auto-Banken, Hausbank mit Hauskredit, Bank mit Materialkredit

Auslöser der ganzen Sache bei der ein gutgehendes 11-MAnn Unternehmen mutwillig zerstört wurde war ein Arbetisunfall von mir nach welchem ich 2 Wochen im Krankenhaus war und das FA vorgängig informiert hatte dass sich meine Zahlungen um 2-3 Wochen verzögern da Rechnungen noch nicht geschrieben wurden. Aber die mussten ja gleich schätzen, das auf 3 Monate hochrechnen, verdoppeln und das dann pfänden "Sicherstellungspfändung".

Die einzigen die wegen mir weniger Geld bekommen sind die Griechen.

Ich hatte weder Mietschulden noch Lohnschulden oder private Gläubiger, somit muss ich mich nicht schuldig fühlen. Ich habe ja schliesslich alles getan die Schulden zu begleichen, aber selbst das scheiterte an der grenzenlosen Gier des FA.

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