Warum so viele Flüchtlinge.

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Cordelia
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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von Cordelia » 05.09.15, 10:54

Name4711 hat geschrieben:Wo wird denn ein Ansatz gemacht mal über die wirklichen Probleme in den Herkunftsländern nachzudenken - und auch etwas dagegen zu tun?
Das wäre sicher notwendig und auch der richtige Ansatz, allerdings kostet das Zeit die die Flüchtlinge nicht haben und die Politik zeigt sich wenig einsichtig. Der Westen befeuert die Kriege, Deutschland liefert unter Bruch des Völkerrechts Waffen in Krisengebiete und die Medien agieren geradezu als Kriegstrommler. Das ist wenig friedensstiftend. Dazu hat man in der Vergangenheit aus politischen Gründen geradezu einen Terrorwahn inszeniert, bei dem man nicht nur hinter jedem Zauselbart einen Terroristen vermutete. Diese Angst sitzt tief in den Köpfen vieler Bürger, dazu gesellt sich die sicher nicht unberechtigte Abstiegsangst in der Konkurrenz um Jobs und Wohlstand. Es wurden Ressentiments geschürt, die uns nun in Form eines Rechtsrucks auf die Füße fallen. Wer Wind sät…

Beim Herumdoktern an den Symptomen versucht man nun zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen zu unterscheiden, dabei sind auch die Flüchtlinge aus dem Kosovo und Albanien nur die Folge einer auf fragwürdigen Ideologien basierenden Wirtschaftspolitik, die vor allem von der EU diktiert wird. Über die Entwicklungshilfe der ärmsten Länder in Form von Absatzmärkten für unseren Müll und die Chancenlosigkeit dieser Volkswirtschaften mit geringerer Produktivität im Freihandel ganz zu schweigen. Daran wird auch die völlig untaugliche Abwehrstrategie de Maizières, Entwicklungshilfe an die Rücknahme von Flüchtlingen zu koppeln, nichts ändern und die konstante Verweigerung eines Einwanderungsgesetzes tut ihr übriges.

Darüber nachzudenken reicht nicht aus, es müsste gehandelt werden und das wiederum würde bedeuten, den Reichtum nicht auf Kosten der Ärmsten zu scheffeln. Das funktioniert selbst innerhalb Europas nicht und würde erfordern, etwas von seinem Reichtum abzugeben. Wie man auch an dieser Diskussion sieht sind dazu viele nicht bereit. Die EU selbst handelt im Interesse der Reichsten. Die Umverteilung geht einher mit der fortschreitenden Zerstörung der Demokratie wie man in Griechenland eindrücklich erleben durfte. Ökonomisch driften selbst die Staaten der Eurozone immer weiter auseinander und die weltweite Ungleichverteilung nimmt zu. Man betreibt ungern Ursachenforschung, führt lieber wirklichkeitsfremde Debatten und tut so als seien die Kriege und wirtschaftliche Not vom Himmel gefallen. Solange die Flüchtlinge aber keine Zukunft in ihren Heimatländern sehen, werden sie weder wohlklingende Rhetorik, Almosen, Mauern und Zäune noch die Illegialität aufhalten und wir werden lernen müssen damit zu leben.
Nordland hat geschrieben:@ Cordi: Du setzt dich ja inhaltlich mit dem Kommentar (übrigens habe ich auch nur zu jenem Kommentar verlinkt, du brauchst das nicht auf mir unbekannte Kommentare zu erweitern) auseinander...
Sich mit einem Kommentar auseinanderzusetzen erfordert m.E. auch einen Blick auf den Schreiberling und seine Ambitionen und die dürften für politisch Interessierte im Südwesten nur unschwer zu erkennen sein. :wink:
Nordland hat geschrieben:Meine Frage hast du aber nicht beantwortet. Wieso soll jemand, der halbwegs eigenständig denken kann, aufgrund einer sachlichen Kritik an den derzeitigen Vorgängen in Deutschland, die schon so weit führen, dass andere Länder Züge ohne jegliche Kontrolle nach Deutschland durchfahren lassen wollen, zu einem Extremisten werden?
Diese Frage dürfte der obige Kommentar beantworten

Oce
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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von Oce » 09.09.15, 11:36

Na hoffentlich kommen nicht die halbe Weltbevölkerung zu uns, dann hätten wir keine Leute mehr zum ausnutzen und unser schönes Leben wäre futsch. :shock: , so nach dem Motto, Schuster bleib bei deinen Leisten, Afrikaner bleib im schwarzen Land.

windalf
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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von windalf » 09.09.15, 11:55

Was fehlt, ist das z.B. ein ISIS-Führer bekundet alle Ölländer zu besetzen und keine Dollar mehr zu akzeptieren. So schnell kann man gar nicht Flugzeugträger sagen, bis das Problem ISIS in Rauch aufgegangen ist... aber so...
Das war vielelicht ein Mal. Die USA entwickeln sich vom Importeur zum Exporteur bei den Petrochemieartikeln. Die brauchen im Moment keinen ressourcensichernden Krieg mehr um ihre Vormachstellung zu festigen...
Es wurden Ressentiments geschürt, die uns nun in Form eines Rechtsrucks auf die Füße fallen. Wer Wind sät…
Es ist wohl eher so, dass der eine oder andere gefragt werden möchte, ob und in welchem Umfang Gelder/Leistungen in Deutschland für Flüchtlinge aufgewendet werden sollten. Ressentiments wurden imho nicht geschürt, sondern jedem logisch Denkenden sollte klar sein, dass er mit für die Finanzierung der Kosten für die Flüchtlinge herangezogen wird. Ob das nun "vermiedene Steuersenkungen", "Steuer-/Abgabenerhöhungen in der Zukunft", "erhöhte Kosten in den Sozialkassen", usw... sind.

Die aktuell gewählte Regierung hat ja quasi auch nicht direkt einen Auftrag vom Volk bekommen da wild Gelder zu verteilen. Es wurde kein Wahlkampf geführt in dem man sich als Bürger aussuchen durfte in welchem Umfang man Flüchtlinge aufnehmen/unterstützen möchte und die entsprechende Partei gewählt hat die a) Flüchtlinge ohne Ende unterstützen möchte, b) Flüchtlinge bis zu einem Umfang x, c)Flüchtlinge ganz raus...

Im Moment scheint sich die Regierung ja für a) entschieden zu haben. Es gibt aber nicht wenige, die würden gerne was in Richtung b) haben und die "cLer" zünden einfach das eine oder andere Flüchtlingsheim an. Der Bürger will einfach wissen wieviel von seinem Schinken muss er am Ende abgeben...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Redfox

Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von Redfox » 09.09.15, 13:08

windalf hat geschrieben:Die aktuell gewählte Regierung hat ja quasi auch nicht direkt einen Auftrag vom Volk bekommen da wild Gelder zu verteilen. ...
Die "aktuell gewählte Regierung" gibt es nicht.

Gem. Art. 63 Abs. 1 GG wird der Bundeskanzler auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt. Die Bundesminister werden auf Vorschlag des Bundeskanzlers vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen, Art. 64 Abs. 1 GG.

Der Bundestag wird grundsätzlich auf vier Jahre gewählt, vgl. Art. 39 Abs. 1 S 1 GG.

Die jetzige Bundeskanzlerin wurde vom 18. Deutschen Bundestag 2013 gewählt. Die Legislaturperiode läuft bis September 2017.

Ich wüsste nicht, wer wann nicht gewählt worden sein sollte oder wer wann keinen Auftrag erhalten hat.

Die Entscheidungen, die zur Flüchtlingsfrage getroffen wurden, sind soweit ich ersehen kann, nach den Vorgaben des GG entstanden.

windalf
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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von windalf » 09.09.15, 13:13

Die Entscheidungen, die zur Flüchtlingsfrage getroffen wurden, sind soweit ich ersehen kann, nach den Vorgaben des GG entstanden.
Ja und?
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Redfox

Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von Redfox » 09.09.15, 13:24

windalf hat geschrieben:Ja und?
Damit hat sie auch einen Auftrag des Volkes.

"Quasi Direktaufträge" gibt es nach dem GG nicht.

Daher kann ich mit dem Satz
windalf hat geschrieben:Die aktuell gewählte Regierung hat ja quasi auch nicht direkt einen Auftrag vom Volk bekommen da wild Gelder zu verteilen. ...
nichts anfangen.

Was soll der Satz aussagen?

windalf
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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von windalf » 09.09.15, 13:39

Was soll der Satz aussagen?
Wenn aktuell Wahlen wären, dann würde dieses Thema eine (große) Rolle spielen und dann würde der Wähler zu diesem Thema eben doch zumindest indirekt mitentscheiden... Klar kann jeder Partei ein Wahlversprechen nach der Wahl brechen aber übertreiben dürfen die es auch nicht wenn man bei der nächsten Wahl nicht in die Opposition geschickt werden möchte. Aktuell ist es ja so, dass gar kein Versprechen gebrochen werden kann weil zu dem Thema bis zum Wahlabend keines gegeben wurde. (Was natürlich sehr praktisch für die aktuelle Regierung ist)
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von Redfox » 09.09.15, 13:45

windalf hat geschrieben:Wenn aktuell Wahlen wären, dann würde dieses Thema eine (große) Rolle spielen und dann würde der Wähler zu diesem Thema eben doch zumindest indirekt mitentscheiden...
Und wenn wir auf der Welt alle reich, glücklich und zufrieden wären, gäbe es dies Thema gar nicht. (Hervorhebung im Zitat von mir).

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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von windalf » 09.09.15, 13:51

Und wenn wir auf der Welt alle reich, glücklich und zufrieden wären, gäbe es dies Thema gar nicht. (Hervorhebung im Zitat von mir).
Ja und?
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von Redfox » 09.09.15, 13:58

windalf hat geschrieben:Ja und?
Ja, eben.

Habe ich mir gleich gedacht.

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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von windalf » 09.09.15, 14:05

Redfox hat geschrieben:
windalf hat geschrieben:Ja und?
Ja, eben.

Habe ich mir gleich gedacht.
Was hast du dir gleich gedacht?
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von Cordelia » 09.09.15, 14:32

windalf hat geschrieben:Es ist wohl eher so, dass der eine oder andere gefragt werden möchte, ob und in welchem Umfang Gelder/Leistungen in Deutschland für Flüchtlinge aufgewendet werden sollten. Ressentiments wurden imho nicht geschürt, sondern jedem logisch Denkenden sollte klar sein, dass er mit für die Finanzierung der Kosten für die Flüchtlinge herangezogen wird. Ob das nun "vermiedene Steuersenkungen", "Steuer-/Abgabenerhöhungen in der Zukunft", "erhöhte Kosten in den Sozialkassen", usw... sind.
Die Erfahrung mit dieser Regierung lässt eher befürchten, dass das Beharren auf der schwarzen Null trotz Flüchtlingsstrom wieder einmal dazu genutzt wird, um die Schwächsten gegeneinander auszuspielen. Künftig werden wohl die „Flüchtlinge“ daran schuld sein, wenn weniger Geld für Sozialleistungen bleibt, keine bezahlbaren Wohnungen zu finden sind und die Haushaltslöcher der Kommunen noch größer werden anstatt vorhandene Ressourcen zu nutzen. Aber auf dem Auge ist man blind. In kaum einem anderen Land in Europa sind die Reichtümer ungleicher verteilt als in Deutschland. Statt dort anzusetzen werden Vorbehalte geschürt. Das ist der Nährboden rechtsextremistischen Gedankenguts.

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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von Redfox » 09.09.15, 14:42

windalf hat geschrieben:Was hast du dir gleich gedacht?
Wenn ihr's nicht wisst, ihr werdet's nicht erraten.

Das war ein Zitat. Ups, falsch zitiert. :oops: :lol:

windalf
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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von windalf » 09.09.15, 15:52

Die Erfahrung mit dieser Regierung lässt eher befürchten, dass das Beharren auf der schwarzen Null trotz Flüchtlingsstrom wieder einmal dazu genutzt wird, um die Schwächsten gegeneinander auszuspielen
Das glaube ich kaum. Allein die medizinische Versorgung wird garantiert über die gesetzlichen Kassen abgewickelt und die finanziert die gut verdiende Mittelschicht, die sich nicht privat versichert hat... Nicht die schwächsten werden das finanzieren, sondern der normalsterbliche Arbeitnehmer...
Künftig werden wohl die „Flüchtlinge“ daran schuld sein, wenn weniger Geld für Sozialleistungen bleibt, keine bezahlbaren Wohnungen zu finden sind und die Haushaltslöcher der Kommunen noch größer werden anstatt vorhandene Ressourcen zu nutzen.
Wenn es denn so kommen sollte. Wenn ich mich dann nach der Ursache frage, dann waren es dann doch wohl die Flüchtlinge. Ob man das nun schuld oder wie auch immer nennen möchte ändert doch nichts an der Ursache...
In kaum einem anderen Land in Europa sind die Reichtümer ungleicher verteilt als in Deutschland
Der Hauptgrund ist doch aber, dass die meisten Deutschen zur Miete wohnen und kein Wohneigentum erwerben. Daran ist wohl kaum der Staat schuld sondern die Leute die sich für Miete statt kauf entscheiden. Wäre es so, dass es in Deutschland in der Vergangenheit schwieriger war als anderswo in Europa zu kaufen könnte man ja noch sagen der Staat hat nicht die richtigen Anreize gesetzt. So ist es aber nicht. "Der Deutsche" wohnt einfach nur lieber zur miete und ist dadurch weniger vermögend, weil er das dadurch Ersparte verkonsumiert...
Statt dort anzusetzen werden Vorbehalte geschürt. Das ist der Nährboden rechtsextremistischen Gedankenguts.
Naja dort anzusetzen ist ja eher nicht mehr notwendig. MIttels Gelddruckerei wurde doch da schon angesetzt und ein Immobilienkaufrausch initiiert. Da man eine Immobilie üblicher Weise über jahrzehnte abzahlt wird sich daran im Ergebnis auch so schnell nichts ändern, dass die "Reichtümer" in Deutschland ungleicher verteilt sind...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Warum so viele Flüchtlinge.

Beitrag von Cordelia » 09.09.15, 18:27

windalf hat geschrieben:Das glaube ich kaum. Allein die medizinische Versorgung wird garantiert über die gesetzlichen Kassen abgewickelt und die finanziert die gut verdiende Mittelschicht, die sich nicht privat versichert hat... Nicht die schwächsten werden das finanzieren, sondern der normalsterbliche Arbeitnehmer...
Finanziert wird über die Mittelschicht und bei den Schwächsten wird gekürzt. Irgendwie unvollständig oder?
windalf hat geschrieben:Wenn es denn so kommen sollte. Wenn ich mich dann nach der Ursache frage, dann waren es dann doch wohl die Flüchtlinge. Ob man das nun schuld oder wie auch immer nennen möchte ändert doch nichts an der Ursache…
Schon blöd, dass sich der Demografiewandel und die Globalisierung für den Sozialabbau nicht mehr vorschieben lassen. Irgendeiner muss es ja gewesen sein und an der falschen Politik kann es ja garnienicht liegen...
windalf hat geschrieben:Der Hauptgrund ist doch aber, dass die meisten Deutschen zur Miete wohnen und kein Wohneigentum erwerben. Daran ist wohl kaum der Staat schuld sondern die Leute die sich für Miete statt kauf entscheiden. Wäre es so, dass es in Deutschland in der Vergangenheit schwieriger war als anderswo in Europa zu kaufen könnte man ja noch sagen der Staat hat nicht die richtigen Anreize gesetzt. So ist es aber nicht. "Der Deutsche" wohnt einfach nur lieber zur miete und ist dadurch weniger vermögend, weil er das dadurch Ersparte verkonsumiert...
Ein Aufstocker wird sich kaum Wohneigentum leisten können, wohnen muss er trotzdem und Konsum kurbelt die Volkswirtschaft an. Deutschland orientiert sich ohnehin zu sehr am Export. Es wäre mir aber neu, dass (alle) Immobilienbesitzer zu den elitären 0,1 % der Bevölkerung zählen, die sich rund 15 % des Volksvermögens teilen.
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