Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Moderator: FDR-Team

Oce
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 429
Registriert: 13.04.14, 06:26

Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von Oce » 25.05.15, 19:25

Ich habe vorhin eine Doku gesehen, wo so ein Sachen Prinz sein Gold gesucht hat, was die Nazis damals entwendet hatten.
Der Prinz ist dann in Russland in einem Archiv fündig geworden und kämpft jetzt das er das wiederbekommt.

Was ich bei der Sache nicht verstehe ist, warum er meint es wäre sein Gold im Wert von mehreren Millionen.
Es ist doch mehr als Wahrscheinlich, dass es in den Jahrhunderten durch Raubzüge und andere Verbrechen sich angeeignet wurde, somit ist es doch niemals sein Gold.

Ich glaube kaum, dass Könige und Prinzen vor mehreren Jahrhunderten solche Unternehmer waren, um so ein Reichtum anzuhäufen.

Was würdet Ihr dazu sagen?

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 16199
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von SusanneBerlin » 25.05.15, 19:30

Damals galten Raubzüge als wirtschaftliche Unternehmungen.
Grüße, Susanne

Oce
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 429
Registriert: 13.04.14, 06:26

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von Oce » 25.05.15, 19:45

Und dann ist das Geld heute legal und kann zurückverlangt werden?

Also hatten die damals ein Gewerbeschein als Räuber? :lachen:

Kirchen sind z.B auch nur so reich durch Betrug und den damals üblichen Kirchenzehnt.

ZetPeO
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2735
Registriert: 14.07.06, 15:34

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von ZetPeO » 26.05.15, 20:44

SusanneBerlin hat geschrieben:Damals galten Raubzüge als wirtschaftliche Unternehmungen.
Ein bischen umfriemeln und schon passts auf heute.
:mrgreen:


Heute gelten wirtschaftliche Unternehmen als Räuber.

Gr
ZetPeO

istdasso?
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 851
Registriert: 22.08.13, 13:16

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von istdasso? » 27.05.15, 03:10

@Oce

Jetzt bitte ganz tapfer sein und dem Link nur folgen, wenn auf alles gefasst: http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinische_Schenkung :lachen:
:arrow: Klar, man kann sich jetzt so anstellen als verstünde man nicht, was ich ausdrücken will - aber mehr Mühe gebe ich mir nicht mehr. Dafür ist der Anteil vorsätzlicher professioneller "Nichtversteher" hier zu hoch....

Ronny1958
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 20562
Registriert: 19.08.05, 13:20
Wohnort: Zwischen Flensburg und Sonthofen

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von Ronny1958 » 27.05.15, 08:25

Der Betrug hat viel früher angefangen, als aus einem Seitensprung einer jungen hübschen Ehefrau plötzlich eine unbefleckte Empfängnis wurde.

Denn es konnte nicht sein, was nicht sein durfte.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

Oce
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 429
Registriert: 13.04.14, 06:26

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von Oce » 27.05.15, 18:09

Schade das niemand eine Antwort darauf hat, hätte mich wirklich mal interessiert warum man Diebesgut als sein Eigen nennen darf.

Mir ist schon klar, dass man vor dem Gesetzt belegen muß, dass ein Betrug vorliegt, aber es kann wohl aber niemand glaubhaft machen, dass ihn Gold im Wert von mehreren Millionen gehört ohne den Ursprung überhaupt zu kennen.

Ronny1958
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 20562
Registriert: 19.08.05, 13:20
Wohnort: Zwischen Flensburg und Sonthofen

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von Ronny1958 » 27.05.15, 18:57

Zunächst mal sollten Sie zur Kenntnis nehmen, dass heutige Rechtsgrundsätze keine Geltung für das Mittelalter beanspruchen können.

Weiters wäre auch unter Anwendung heutiger Vorschriften die "Tat" ganz sicher verjährt, und die Sache herrenlos.
aber es kann wohl aber niemand glaubhaft machen, dass ihn Gold im Wert von mehreren Millionen gehört ohne den Ursprung überhaupt zu kennen.

Versuchen Sie mal die mutmaßlich reichste Deutsche (ein Quantum Trost für die Insider)zur Herkunft ihres ererbten Vermögens zu befragen.

Aussichtslos.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

Dipl.-Sozialarbeiter
FDR-Moderator
Beiträge: 19404
Registriert: 09.12.06, 17:23

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 27.05.15, 19:22

Oce hat geschrieben:Schade das niemand eine Antwort darauf hat, hätte mich wirklich mal interessiert warum man Diebesgut als sein Eigen nennen darf.
...
Stehen Sie im Kontakt zu Menschen aus dem Mittelalter?

Wenn ja, dann könnten Sie mit ihnen die Eigentumsverhältnisse klären. ;-)

Oce
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 429
Registriert: 13.04.14, 06:26

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von Oce » 27.05.15, 19:37

Die Welt ist schon komisch, da werden heute Menschen höher angesehen, weil ihre Vorfahren gemordet und geplündert haben.

Ronny1958
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 20562
Registriert: 19.08.05, 13:20
Wohnort: Zwischen Flensburg und Sonthofen

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von Ronny1958 » 27.05.15, 20:28

Oce hat geschrieben:Die Welt ist schon komisch, da werden heute Menschen höher angesehen, weil ihre Vorfahren gemordet und geplündert haben.
Welcome to reality.

Nur zur weiteren Desillusionierung:

Die reichsten Familien Deutschlands haben ihr Vermögen der direkten Nähe ihrer Vorfahren zu Kriegsverbrechern der Nazizeit zu verdanken.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

PurpleRain
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 5605
Registriert: 20.06.07, 11:32
Wohnort: München

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von PurpleRain » 27.05.15, 21:15

Ronny1958 hat geschrieben:Die reichsten Familien Deutschlands haben ihr Vermögen der direkten Nähe ihrer Vorfahren zu Kriegsverbrechern der Nazizeit zu verdanken.
:shock: Irgendwie scheint das bei Dir sonst gut entwickelte Großhirn bei bloßer Erwähnung des Begriffes Nazi eine Notabschaltung auszuführen.
Wie sonst wäre Dein Vorwurf, die Albrechts, Würths oder Schwartz wären Kriegsverbrechensprofiteure zu erklären?
Aber keine Sorge, Du bist nicht allein, den meisten, die durch das Deutsche Schulsystem gegangen sind, ergeht es so :wink:
Dipl.-Sozialarbeiter hat geschrieben:Stehen Sie im Kontakt zu Menschen aus dem Mittelalter?
Ich vermute, er schaut gerade die Serie Outlander 8)
Oce hat geschrieben:Schade das niemand eine Antwort darauf hat, hätte mich wirklich mal interessiert warum man Diebesgut als sein Eigen nennen darf.
Da sollten sie wohl erst überlegen, ob Sie irgendein Vermögen als Diebesgut bezeichnen dürfen.
In unserer Rechtsordnung ist dazu erst einmal der § 1006 BGB zu beachten.
"Das ganze Problem mit der Welt ist, dass Dummköpfe und Fanatiker der Richtigkeit ihrer Sicht immer so sicher, weise Menschen aber so voller Zweifel sind." Bertrand Russel

danyb
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2340
Registriert: 21.03.05, 18:54
Wohnort: frankfurt
Kontaktdaten:

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von danyb » 27.05.15, 22:32

Oce hat geschrieben:Die Welt ist schon komisch, da werden heute Menschen höher angesehen, weil ihre Vorfahren gemordet und geplündert haben.
So ist nun mal die Welt
Meines Wissens existieren nicht wenige Institutionen welche ursprünglich durch Morden und Plündern zu Reichtum gekommen sind und nichts zurückgezahlt haben z.b Vatikan,engl Königshaus etc pp
EX Inkasso MA - keine juristischen Fachkenntnisse
--------------------------------------------------------------------------------

Tastenspitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 19536
Registriert: 05.07.07, 07:27
Wohnort: Daheim

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von Tastenspitz » 28.05.15, 06:32

Wieso denn erst ab Mittelalter? Es gab schon viel früher Verbrechen, Plünderungen etc.
Leider sind aber die Unterlagen bei der Sintflut wohl verloren gegangen.... :(
Ich schlage deswegen vor, Gott wegen § 257 Begünstigung anzuklagen. :evil:
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

istdasso?
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 851
Registriert: 22.08.13, 13:16

Re: Betrug an die Menschheit im Mittelalter?

Beitrag von istdasso? » 28.05.15, 09:47

Oce hat geschrieben:Schade das niemand eine Antwort darauf hat, hätte mich wirklich mal interessiert warum man Diebesgut als sein Eigen nennen darf.

Mir ist schon klar, dass man vor dem Gesetzt belegen muß, dass ein Betrug vorliegt, aber es kann wohl aber niemand glaubhaft machen, dass ihn Gold im Wert von mehreren Millionen gehört ohne den Ursprung überhaupt zu kennen.
Ich versteh die Frage sowieso nicht - nach ganz profanem Recht, wie es heute angewendet wird verjähren auch heute jeden Tag Ansprüche - dafür braucht's doch nicht das "Mittelalter" :lachen:

Und ein Betrug verjhrt ohnehin nach 5 Jahren und nicht nach 500^^
:arrow: Klar, man kann sich jetzt so anstellen als verstünde man nicht, was ich ausdrücken will - aber mehr Mühe gebe ich mir nicht mehr. Dafür ist der Anteil vorsätzlicher professioneller "Nichtversteher" hier zu hoch....

Antworten