Felddiebstahl: Früchte vergiften?

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Farmer2
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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 16:06

nordlicht02 hat geschrieben:Wäre ich der Dieb und mir würden beim Anschneiden der Tomate die Verdauungsrückstände des Bauern entgegenkommen, wäre die Tomate inklusive Inhalt und Adresse des Bauern ganz schnell beim zuständigen Gesundheitsamt / Lebensmittelüberwachung.
Die Lebensmittelüberwachung interessiert sich nur für die Früchte die auch in den Verkehr kommen.

Solange die am Baum bzw. hier am Strauch hängen ist das denen egal. Was meinst du wieviel wir vor dem Verkaufen ausortieren. Z.B. Tomaten auf den Vogelkot hängt. Das ist normal und üblich.

Solange wir sicherstellen das wir nur einwandfreie Ware in den Verkehr bringen ist das i.O.

Es gibt keine Gesetz das mir vorschreibt was ich mit meinem Tomaten auf dem Feld mache. Die rechtlichen Regelungen greifen erst wenn ich die verkaufe. Da muss ich sicherstellen das die Ware einwandfrei ist. Und das tun wir.
nordlicht02 hat geschrieben:Und auch die Öffentlichkeit, denke ich, dürfte sich für die hygienischen Zustände beim Bauern interessieren.
das wird für den Dieb dann ein Eigentor. Entweder macht der das anyonm. Dann glaubt man ihm nicht. Oder er macht das offen mit Namensnennung. Dann hat er sich selbst überführt ;-)

Ich kennen einen Fall wo so ein Dieb mit dem Auto Obst geklaut hat. Die Nummer wurde von Zeugen notiert. Dumm war nur das der Dieb nicht allzweit vom besagten Feld entfernt im benachbarten Industriebetrieb arbeitet. Der Bauer hat ihn dann in seiner Firma aufgesucht und laut gefragt warum er es nötig hat Obst zu stehlen ;-)

Die Leidensfähigkeit der bestohlenen Bauern hier hat seine Grenzen. Da kann es durchaus vorkommen das die kreativ werden und ertappten Dieben dann laut und deutlich erkären was Dein und Mein ist.

Farmer2
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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 16:08

ktown hat geschrieben:
Farmer2 hat geschrieben:das ist höchsten für den Dieb der die Tomate in seiner Küche anschneidet eklig
Da sie in der Einzahl schreiben, gehen sie von nur einer Person aus?
ja - die bisher sichergestellten Spuren deuten darauf hin das hier ein notorischer Dieb am Werk ist.

Wir haben in den letzten Tagen weitere Maßnahmen ergriffen dank derer wir Beweise sammeln konnten.

Farmer2
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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 16:19

C31H42N2O6 hat geschrieben:Meine Güte,
waschen Sie sich nach dem Toilettengang die Hände? Warum? Hygiene? Rüchtüsch!
Kolibakterien.
klar. Wir präparieren die Tomaten und Paprika selbstverständlich mit Einweghandschuhe und waschen und danach die Hände.
Übrigens bleibt ja neben dem Strafrecht noch eventuell ein zivilrechtlicher Anspruch - ich fände es fast witzig, wenn Sie dem Dieb auch noch Schmerzensgeld zahlen müssten.
so weit kommt es noch

Gibt es das Urteile wo Geschädigte Schmerzensgeld an Diebe bezahlen mussten?

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 16:22

rabenthaus hat geschrieben:wenn Sie dem Dieb eine Falle stellen in die auch andere Personen tappen können um die es Ihnen eigentlich nicht geht dann ist das entweder Körperverletzung, Vergiftung oder fahrl#ssige Tötung. Sie verrennen sich da in eine Schnapsidee.
Die präparierten Tomaten hängen noch am Tomatenstrauch. Dieser steht innerhalb eines eingezäunten Bereichs auf einem Feld das von Fremden nicht betreten werden darf.

Jeder der dort eine oder mehrere Tomaten pflückt begeht ein Diebstahl. Da gibt es keine "andere Personen" die unbeteiligt bzw. schuldlos in Kontakt mit den Tomaten kommen.

Im Bereich der Tomatenpflanzen haben Fremde nichts verloren. Jedes Pflücken von Fremden ist Diebstahl.

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Roni » 02.08.15, 16:25

ich frage mich gerade wie du in reife Tomaten was einspritzen willst, ohne dass die aufplatzen und sie dann eh keiner mehr will.
Schon alleine durch den Einstich und dann noch zusätzlich Füllung dürfte das garnicht gehen.

Aber wie schon sooo oft geschrieben ist das halt strafbar.

Farmer2
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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 16:26

Chavah hat geschrieben:Um den geht es hier aber gar nicht. Hier geht es um Abstrafen, und das macht der Staat und nicht der Bauer.
soweit die Theorie. In der Praxis sieht das leider anders aus. Felddiebstähle sind inzwischen rechtsfreier Raum :-(
Ein Beispiel aus anderen Bereichen. Ich muss mein Grundstück so absichern, dass andere nicht zu Schaden kommen. So müssen Absenkungen, etwa um über ein Fenster in der Kelleretage Tageslicht zu bekommen, entsprechend abgesichtert werden, Pools müssen so auf dem Grundstück gesichert sein, dass da auch kein Dieb reinfällt.
Hier in der Gegend haben Betriebe mit Viehhaltung offene Güllegruben. Güllegruben sind gefährlich. Wer da reinfällt hat geringe Überlebenschanchen. Die Berufsgenossenschaft hat da auch ein Auge drauf. Eine zulässige und auch gängige Schutzmaßnahme ist ein Zaun um die Grube.

EInzäunen ist auch eine zulässige Form der Absicherung. Wenn dann jemand den Zaun überwindet und innerhalb des abgesicherten Bereichs in eine Grube fällt ist der selbst schuld.

So ein Fall gab es schon im Nachbarkreis. Der Landwirt wurde nicht bestraft. Der Tote war selbst schuld.

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 16:29

Roni hat geschrieben:ich frage mich gerade wie du in reife Tomaten was einspritzen willst, ohne dass die aufplatzen und sie dann eh keiner mehr will.
Schon alleine durch den Einstich und dann noch zusätzlich Füllung dürfte das garnicht gehen.
glaub mir - es funktioniert. Muss man nur vorsichtig machen. Und die richtige Tomatensorte nehmen. Noch besser geht es mit Paprika ;-)

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von nordlicht02 » 02.08.15, 16:50

Farmer2 hat geschrieben: das wird für den Dieb dann ein Eigentor. Entweder macht der das anyonm. Dann glaubt man ihm nicht. Oder er macht das offen mit Namensnennung. Dann hat er sich selbst überführt ;-)
Nö.
Er kann sich auch an die lokale Presse wenden und denen den Fall schildern. Wenn er sich auf den Informantenschutz beruft, wird ein Journalist diesen auch gewährleisten und seine Quelle nicht preisgeben. Sogar vor Gericht hätte der Journalist bezüglich seines Informanten ein Zeugnisverweigerungsrecht.
Sie sehen, er kann es sehr wohl an die Öffentlichkeit bringen, ohne dass er erkennbar wird. :shock:
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 16:55

Roni hat geschrieben:Aber wie schon sooo oft geschrieben ist das halt strafbar.
und wenn?

spielen wir mal den fiktiven Fall durch:

der Dieb ist wegen dem Kot auf dem Vesperbrett in seiner Küche stinksauer ;-) und erstattet Strafanzeige.

Um jemand zu bestrafen muss man demjenigen zweifelsfrei nachweisen das er die betreffende Tat verübt hat.

Innerhalb unserer Familie gilt das Zeugnisverweigerungsrecht ;-) Und wir halten dicht. Ausserdem haben wir die Sache so organisiert das jedes Familienmitglied nur genau die Infos bekommt die es auch braucht. Wer welche Tomate wie präpariert hat wiess nur derjenige der das auch gemacht hat. Die Info welche Tomatensträucher man dann meiden muss erfolgt "anonym".

Wer jetzt letzendlich die Tomate(n) präpariert hat ist daher nicht zu ermitteln. Die Sache geht juristisch gesehen aus wie das Hornberger Schiessen ;-)

Dem Dieb bleibt dann nur noch der zivilrechtliche Weg. Vielleicht verklagt er dann den Besitzer des Feldes auf Unterlassung ;-)

Dann verkaufe ich die Story an die Bildzeitung. Wird ein Heidenspass!

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 16:59

nordlicht02 hat geschrieben: Nö.
Er kann sich auch an die lokale Presse wenden und denen den Fall schildern. Wenn er sich auf den Informantenschutz beruft, wird ein Journalist diesen auch gewährleisten und seine Quelle nicht preisgeben. Sogar vor Gericht hätte der Journalist bezüglich seines Informanten ein Zeugnisverweigerungsrecht.
Sie sehen, er kann es sehr wohl an die Öffentlichkeit bringen, ohne dass er erkennbar wird. :shock:
Zeugnisverweigerungsrecht ist ja schon schön.

Wenn wir dann aber die Zeitung auf Unterlassung verklagen müssen die entweder die Hose runterlassen und Ross und Reiter nehmen ( = Beweise für ihre Behauptungen auf den Tisch legen ) oder um ihren Informanten zu schützen den Schwanz einziehen ;-)

Wegen ein paar Tomaten machen die kein Fass auf.

Die Lokalpresse kennt die Problematik mit den Dieben. Wenn die da dann das Thema aufnimmt dann nur in anonymisierter Form. Also ohne Nennung von Namen bzw. des Betriebes.

Die Sache mit den präparierten Früchten war vor Jahren schon mal ein Thema der lokalen Berichterstattung. Da wurde auch nur allgemein drüber berichtet.

Unsere Kreiszeitung wird sich hüten sich mit einer negativen Berichterstattung einen nicht zu vernachlässigenden Teil ihre Abonennten zu vergraulen.

Ausserdem sind wir bei denen Anzeigenkunde ;-)

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von nordlicht02 » 02.08.15, 17:13

Farmer2 hat geschrieben: Wenn wir dann aber die Zeitung auf Unterlassung verklagen müssen die entweder die Hose runterlassen und Ross und Reiter nehmen ( = Beweise für ihre Behauptungen auf den Tisch legen ) oder um ihren Informationen zu schützen den Schwanz einziehen ;-)
Nö.
Farmer2 hat geschrieben:Die Lokalpresse kennt die Problematik mit den Dieben. Wenn die da dann das Thema aufnimmt dann nur in anonymisierter Form. Also ohne Nennung von Namen bzw. des Betriebes.
Natürlich wird man im Regelfall nicht den Betrieb benennen. Aber ich bin lange genug im Geschäft um zu wissen, dass man es durchaus so formuliern kann, dass sich mancher denken kann, um welchen Betrieb es sich handelt.
Farmer2 hat geschrieben:Unsere Kreiszeitung wird sich hüten sich mit einer negativen Berichterstattung einen nicht zu vernachlässigenden Teil ihre Abonennten zu vergraulen.
Ja ja, das alte Argument.
Dass Verlag und Redaktion einer strikten Trennung unterliegen und der Verlag der Redaktion nicht in die Berichterstattung zu pfuschen hat, ist bekannt? Eigentlich alle Chefredakteure, die ich bislang kennen gelernt habe, halten sich strikt an diesen Grundsatz, ebenso tun es in der Regel die Verleger.
Farmer2 hat geschrieben:Ausserdem sind wir bei denen Anzeigenkunde ;-)
Und für Anzeigenkunden gilt das gleiche wie für Abonnenten.

Und falls ihre Kreiszeitung hier anders ticken sollte, gibt es mit Sicherheit weitere Zeitungen in der Region. Muss es ja, denn sonst würde die Masche mit Abonnement und Anzeigenkunde nicht greifen, wenn es keine Alternativen gäbe. :mrgreen:
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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 17:17

Chavah hat geschrieben:Um den geht es hier aber gar nicht. Hier geht es um Abstrafen, und das macht der Staat und nicht der Bauer.
Wenn es uns um das Abstrafen gehen würde dann hätten wir die Problemlösung ganz anders angepackt.

Inzwischen können wir die Uhrzeit an denen die Diebstähle passieren relativ gut eingrenzen. Da wäre es möglich uns auf die Lauer zu legen. Dazu müssten wir halt doch einiges an Arbeitszeit investieren :-(

Wenn wir dann den Dieb auf frischer Tat ertappt hätten würden wir dem einen Sack über den Kopf stülpen. Wir wären dabei selbstverständich maskiert.

Dann gäbe es eine Tracht Prügel. Nicht schlimm. Aber doch so das er es spüren würde und sich am nächsten Tagen noch daran errinnern würde.

Ich schreibe das jetzt im konjunktiv. So was ist strafbar. Das machen wir selbstverständlich nicht.

Vor einigen Jahren ist im Nachbarort so was erfolgreich durchgezogen worden. Der Dieb wurde so dezent verprügelt das er einen Denkzettel erhalten hat aber trotzdem keine allzugrossen Schäden erlitten hat. Der hat sich wochenlang nicht mehr unter die Leute getraut. Seine Strafanzeige wegen Körperverletzung hat nichts gebracht. Seither hat der betroffene Betrieb Ruhe.

Manche Problem werden auf dem Land effektiver gelöst als in der Stadt ;-)

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Farmer2 » 02.08.15, 17:25

nordlicht02 hat geschrieben:
Farmer2 hat geschrieben:Die Lokalpresse kennt die Problematik mit den Dieben. Wenn die da dann das Thema aufnimmt dann nur in anonymisierter Form. Also ohne Nennung von Namen bzw. des Betriebes.
Natürlich wird man im Regelfall nicht den Betrieb benennen. Aber ich bin lange genug im Geschäft um zu wissen, dass man es durchaus so formuliern kann, dass sich mancher denken kann, um welchen Betrieb es sich handelt.
wird sehr schwierig werden. Ohne konkrete Namensnennung geht das bei uns nicht. Es gibt hier viele Betriebe die sich nicht so unterscheiden das man die durch allgemeine Formulierungen identifizierbar machen kann.
nordlicht02 hat geschrieben:
Farmer2 hat geschrieben:Unsere Kreiszeitung wird sich hüten sich mit einer negativen Berichterstattung einen nicht zu vernachlässigenden Teil ihre Abonennten zu vergraulen.
Ja ja, das alte Argument.
Dass Verlag und Redaktion einer strikten Trennung unterliegen und der Verlag der Redaktion nicht in die Berichterstattung zu pfuschen hat, ist bekannt? Eigentlich alle Chefredakteure, die ich bislang kennen gelernt habe, halten sich strikt an diesen Grundsatz, ebenso tun es in der Regel die Verleger.
klar - das machen die - zumindest erklären die das wenn man sie entsprechend fragt.

Unter der Hand läuft das aber anders. Da braucht man auch keinen allzugrossen Einfluss nehmen. Die Spuren recht oft von selbst. Auch die Reakteure wissen woher das Geld kommt mit dem ihre Gehälter bezahlt werden.
nordlicht02 hat geschrieben:Und falls ihre Kreiszeitung hier anders ticken sollte, gibt es mit Sicherheit weitere Zeitungen in der Region. Muss es ja, denn sonst würde die Masche mit Abonnement und Anzeigenkunde nicht greifen, wenn es keine Alternativen gäbe. :mrgreen:
Das ist bei uns in der Gegend nicht mehr der Fall. Es gibt es eine Lokalzeitung. Und die überregionalen Zeitungen interessieren sich für so was nicht. Ok - die Bildzeitung würde auf die Story mit der Kot-Tomate einsteigen ;-)

Und falls die Sache dann mal aufkocht gibt es ein Gespräch zwischen dem Verleger und dem Kreisbauernverbandsvorsitzenden ...

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von Name4711 » 02.08.15, 19:04

Farmer2 hat geschrieben:
Dann gäbe es eine Tracht Prügel. Nicht schlimm. Aber doch so das er es spüren würde und sich am nächsten Tagen noch daran errinnern würde.

Ich schreibe das jetzt im konjunktiv. So was ist strafbar. Das machen wir selbstverständlich nicht.
Na dann wünschte ich weiterhin recht dicke Kartoffeln - und das man nicht an den Falschen käme(um im konjunktiv zu bleiben), denn:

Auch Diebe haben Sippschaft - und Bauer - die wissen wo dein Trecker steht... :!:

Wegen sowas hatten wir hier mal so'n Rechtsystem angedacht - aber wenn's auf dem Land mit der selbstjustiz nicht auszurotten ist - nicht wundern, wenn man sich in's eigene Knie schießt :roll:

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Re: Felddiebstahl: Früchte vergiften?

Beitrag von nordlicht02 » 02.08.15, 19:15

Farmer2 hat geschrieben: Es gibt es eine Lokalzeitung.
Folglich ist das Argument mit Abokündigung und Verzicht auf Anzeigen vom Tisch, da es für Leser und Anzeigenkunden keine Alternative gibt.

Außerdem stelle ich fest, dass Sie von Presselandschaft und Pressearbeit null Ahnung haben.
Aber ich kenne etliche Geschichten aus dem Kollegenkreis, wo Betroffenen ähnlich wie Sie reagiert haben und meinten, dass die Worte "Anzeigenkunde", "Abonnent", "Beziehungen" etc. pp. wirken würden. Am Ende standen alle da wie der berühmte "begossene Pudel".

Aber ich weiß natürlich: Bei Ihnen ist ja alles anders, schließlich haben Sie die Weisheit ja mit Löffeln gefressen. War aber vermutlich etwas Scheiße dazwischen. :mrgreen:
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