Fahrkosten

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Oce
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Fahrkosten

Beitrag von Oce » 29.08.15, 07:24

Es gibt ja bei Arbeitsaufnahme die Möglichkeit, dass man bis zu 6 Monate vom Amt Fahrkosten bei ALG I bewilligt bekommen kann.

Die jenige soll 9Euro Brutto bekommen bei einer 40 Stunden Woche und hat ca. eine Fahrstrecke hin und zurück von 22km.

ALGI bekommt sie mit Wohngeld ca. 840Euro und die Arbeit würde ca. 1150Euro einbringen also 310Euro mehr.

Da das Auto um die 10 Liter schluckt, würde der Mehrverdienst schnell sich in Luft auflösen.

Wie hoch sind die Chancen das die Kosten übernommen werden, weil sonst wird man sicher psychisch krank ;) und will lieber wieder vom Staat leben bis man eine Arbeit am Ort bekommt.

webelch
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Re: Fahrkosten

Beitrag von webelch » 29.08.15, 08:10

Können wir das bitte gleich schon in die SC verschieben? Und wo sind meine Popcorn?

Ronny1958
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Re: Fahrkosten

Beitrag von Ronny1958 » 29.08.15, 08:59

Wer 0,50 € über dem Mindestlohn verdient, kann sich die Monatskarte vom ÖPNV ganz sicher selbst kaufen. Von dem unwirtschaftlichen Auto sollte er sicch allerdings trennen.

Nein, für ALG-Bezieher gibt es keinen Zuschuß für die Unterhaltung eines Oldies.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

lerchenzunge
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Re: Fahrkosten

Beitrag von lerchenzunge » 29.08.15, 09:09

Oce hat geschrieben:Die jenige soll 9Euro Brutto bekommen bei einer 40 Stunden Woche und hat ca. eine Fahrstrecke hin und zurück von 22km.

ALGI bekommt sie mit Wohngeld ca. 840Euro und die Arbeit würde ca. 1150Euro einbringen also 310Euro mehr.
da scheint eine leicht Rechenschwäche oder Fehler in den Angaben vorzuliegen?

bei 9 EUR pro Stunde und 40 Stunden-Woche komme ich auf 1440 EUR pro Monat?

22km x 2Fahrten pro Tag x 20 Arbeitstage im Monat im Durchschnitt ergibt 880km pro Monat, bei 10l/100km und 1,50EUR/l (beides sehr hochgegriffene Zahlen) sind das 132 EUR/Monat. Dass sich also "der Mehrverdienst [von 310 EUR] schnell sich in Luft auflösen", ist ja auch nicht wahr

Ansonsten: man kann auch Fahrrad fahren, 22km sollten bei etwas Training (welches man ja automatisch nach einigen Wochen hat) in ca. einer Stunde zu schaffen sein. Und man muss nicht mehr ins Fitnessstudio und kann das Auto abmelden. Spart also noch Geld...

Oce
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Re: Fahrkosten

Beitrag von Oce » 29.08.15, 15:17

Du kannst ja rechnen wie du willst. Erstens kennst du die Steuerklasse nicht und zweitesns hat die jenige schon für 9Euro und 40 Stunden gearbeitet und da kam dann 1130-1160euro netto raus.

Das Auto ist kein Oldie, nimmt aber an die 10Liter. Ohne Auto kommt man nicht zu der Arbeit hin und wenn sie sich jetzt ein Auto kaufen soll was auch verläßlich ist und nur 6 Liter nimmt, soll man dann eine Bank überfallen?

Ich jedenfalls würde den Staat mit freuden bezahlen lassen wenn man dann noch 200Euro im Monat verfahren soll und dieses Denken ist nunmal menschlich gesehen normal, da jeder das meiste rausholen will auch Politiker.

Fahrrad fahren? du hast ja wohl einen am Kopf. Das die Politiker sich fett fressen können soll man für wenig arbeiten gehen und dann auch noch Fahrrad fahren? Laß es mal regnen oder man fühlt sich nicht, du hast echt ne Meise.

Außerdem interessiert es keinen AN was er brutto bekommt, davon hat man nichts du Nase.
Zuletzt geändert von Oce am 29.08.15, 15:27, insgesamt 2-mal geändert.

webelch
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Re: Fahrkosten

Beitrag von webelch » 29.08.15, 15:21

Mir ist gar kein Fahrtkostenzuschuss für Bezieher von ALG1 bei Arbeitsaufnahme bekannt. Die erforderlichen Fahrtkosten kann der AN doch über die Pauschale bei den Werbungskosten geltend machen und sich auch schon als Abzug auf der Steuerkarte eintragen lassen.

Oce
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Re: Fahrkosten

Beitrag von Oce » 29.08.15, 15:24

Doch gibt es nach §44 Sozialgesetzbuch 3

Man kann sich nur ab einen bestimmten Betrag sich das eintragen lassen, und der Satz den man da verbrauchen müßte, wäre viel höher, wurde alles schon angefragt beim Finanzamt.

lerchenzunge
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Re: Fahrkosten

Beitrag von lerchenzunge » 29.08.15, 15:39

Wenn die Fahrkosten/-zeiten so schlimm sind: warum nicht umziehen? Dafür könnte es wahrscheinlich einen geeigneten Zuschuss geben!

Was ist denn am Fahrradfahren unzumutbar? Viele Arbeitnehmer fahren entsprechende Strecken täglich mit dem Fahrrad, auch mit viel höherem Einkommen, einfach um fit zu bleiben, etwas für die Umwelt zu tun oder um weniger stressig unterwegs zu sein! Unzumutbar ist das definitiv nicht. Für Regen gibt es passende Kleidung. Man kann ja auch das Auto behalten und nur bei schlechtem Wetter (Winter) benutzen, aber im Sommer mit dem Fahrrad fahren.

Auch wenn es off-topic ist: was ist das für ein Auto, welches nicht unter 10l/100km zu bewegen ist? Mit spritsparender Fahrweise habe ich bislang fast jedes, auch altes Auto deutlich sparsamer bewegt, sofern es kein Ami-Strassenkreuzer, Sportwagen oder Planierwalze war.

Ansonsten noch als Alternative: Auto verkaufen und gebrauchten, sparsamen Kleinwagen oder Mofa erwerben?

Oce
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Re: Fahrkosten

Beitrag von Oce » 29.08.15, 15:39

Man kann leider nicht in das Gewerbegebiet umziehen, da wohnen nur Füchse und Rehe.

Fahrrad fahren kommt nicht in Frage, da wir in einem reichen Land leben und nicht in Indien.

Es ist ein Benz, aber sag jetzt nichts von verkaufen, da wird nichts verkauft.

Er wird nicht verkauft, da man wegen dem privaten lebt und nicht für eine Arbeit.

Flowjob
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Re: Fahrkosten

Beitrag von Flowjob » 29.08.15, 15:45

Oce hat geschrieben:Fahrrad fahren kommt nicht in Frage, da wir in einem reichen Land leben und nicht in Indien.
Oce hat geschrieben:du hast ja wohl einen am Kopf.

lerchenzunge
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Re: Fahrkosten

Beitrag von lerchenzunge » 29.08.15, 15:50

Menschen wie Sie lassen mich manchmal denken, dass in Hartz IV noch lange nicht genug sanktioniert wird und der Druck noch viel weiter erhöht werden müsste...

Abseits davon: einen geerbten alten Benz W124 230 E bin ich als Fahranfänger jahrelang mit 7,2l/100km Schnitt gefahren. Ist nur eine Frage sanfter, vorausschauender Fahrweise...

Oce
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Re: Fahrkosten

Beitrag von Oce » 29.08.15, 15:50

Das würde ich selbst niemanden zumuten. Laut Routenplaner sind es 15,4km und das wären 30km am Tag.

Die jenigen die längere Strecken mit dem Fahrrad fahren macht es sicher nichts aus, man kann aber wohl schlecht von jedem Menschen jetzt verlangen das er dieses tun soll.

Oce
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Re: Fahrkosten

Beitrag von Oce » 29.08.15, 15:52

lerchenzunge hat geschrieben:Menschen wie Sie lassen mich manchmal denken, dass in Hartz IV noch lange nicht genug sanktioniert wird und der Druck noch viel weiter erhöht werden müsste...

Abseits davon: einen geerbten alten Benz W124 230 E bin ich als Fahranfänger jahrelang mit 7,2l/100km Schnitt gefahren. Ist nur eine Frage sanfter, vorausschauender Fahrweise...

So ein Schwachsinn und jeder Ferrari nimmt nur 18Liter, ah neee das hängt ja von den KW ab, gibt auch welche die brauchen 25Liter du Leuchte.

lerchenzunge
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Re: Fahrkosten

Beitrag von lerchenzunge » 29.08.15, 15:56

Oce hat geschrieben: Die jenigen die längere Strecken mit dem Fahrrad fahren macht es sicher nichts aus, man kann aber wohl schlecht von jedem Menschen jetzt verlangen das er dieses tun soll.
Warum nicht?
Das Recht, Wünsche an Komfort und Bequemlichkeit zu stellen, muss man erstmal erwerben, durch Geldverdienen! Eine solche Strecke mit Fahrrad, Mofa oder ÖPNV zu bewältigen ist einem gesunden Menschen definitiv zuzumuten.

Oce
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Re: Fahrkosten

Beitrag von Oce » 29.08.15, 15:59

lerchenzunge hat geschrieben:
Oce hat geschrieben: Die jenigen die längere Strecken mit dem Fahrrad fahren macht es sicher nichts aus, man kann aber wohl schlecht von jedem Menschen jetzt verlangen das er dieses tun soll.
Warum nicht?
Das Recht, Wünsche an Komfort und Bequemlichkeit zu stellen, muss man erstmal erwerben, durch Geldverdienen! Eine solche Strecke mit Fahrrad, Mofa oder ÖPNV zu bewältigen ist einem gesunden Menschen definitiv zuzumuten.
Sorry du bist dumm. Wenn alle gesunden Menschen gleich sind, warum stirbt dann einer mit 60 und der andere erst mit 90?

Viele Menschen in Deutschland haben garnicht die Chance gut Geld zu verdienen, auch wenn eine Ausbildung vorhanden ist.

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