Antworten abseits der Anliegen

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kleinundgemein
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Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von kleinundgemein » 14.12.15, 13:39

Mir fiel leider kein anderer Betreff ein, sorry.

Für mich war dieses Forum immer eine tolle Informationsquelle. Bei konkreten rechtlichen Fragen, wurden konkrete Antworten gegeben oder mal kurz nachgeharkt um weitere Details zur Beantwortung zu bekommen.

In letzter Zeit fällt mir aber vermehrt auf, dass User die dargestellten (hypothetischen) Fälle in Frage stellen oder mit erhobenem Zeigefinger völlig losgelöst vom eigentlichen Sinn und Zweck dieses Forums antworten. Das nervt zunehmend und Personen, die mit rechtlichen Problemen dieses Forum betreten, wird damit nicht geholfen. Ganz im Gegenteil: Es führt zu einem Zerlabern des Threads. Wo früher hilfreiche Antworten gegeben wurden, werden Fragesteller heute teilweise direkt angegriffen und ihr Anliegen in lächerliche gezogen.

Haben andere auch diesen Eindruck? Und was kann gegegen getan werden?

Newbie2007
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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von Newbie2007 » 14.12.15, 13:50

kleinundgemein hat geschrieben: In letzter Zeit fällt mir aber vermehrt auf...
Wo früher hilfreiche Antworten gegeben wurden,...
Haben andere auch diesen Eindruck?
Eigentlich nicht. Das war schon immer so.

Froggel
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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von Froggel » 14.12.15, 14:56

kleinundgemein hat geschrieben:Wo früher hilfreiche Antworten gegeben wurden, werden Fragesteller heute teilweise direkt angegriffen und ihr Anliegen in lächerliche gezogen.
Dieses Gefühl hatte ich bei den gestellten Fragen, auf die Sie so extrem reagiert hatten, aber gar nicht gehabt. Für mich waren das Fragen, die für das Rechtliche von Belang sein könnten. Von einem moralischen Aspekt habe ich so wenig gelesen wie von Fragen, die die angedachte Aktion ins Lächerliche gezogen haben. Aus der Beantwortung der Fragen könnte sich im Nachhinein ein vollkommen anderes Ergebnis herauskristallisieren. Tritt z.B. der Wirt als Veranstalter auf, könnte meinem Verständnis nach durchaus Schwarzarbeit in Betracht kommen, da der Wirt ein Interesse an Gewinnen hat. Damit wäre das Ausschenken hinter dem Tresen keine Gefälligkeit mehr. Ist man aber selbst Veranstalter einer Party, kann man natürlich auch am Tresen stehen und selber ausschenken, hat aber auch erheblich mehr Verantwortung zu tragen. Die Fragen hatten also durchaus einen Sinn und waren keineswegs darauf ausgelegt, den Fragesteller anzugreifen. Das hätte er vielleicht auch gemerkt, wenn er, anstatt sich aufzuregen, einfach mal mehr darüber nachgedacht hätte. Leider hat der Fragesteller aber anders reagiert, sich angegriffen gefühlt und damit wiederum Personen eine Angriffsfläche gegeben, deren Antworten man sich oftmals auch schenken kann.

Allgemein betrachtet, sind manche Antworten natürlich nicht so schön. Aber mir ist nicht aufgefallen, dass das früher besser war. :kopfstreichel:
Ich bin kein Jurist.
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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von kleinundgemein » 14.12.15, 15:13

sorry, aber allein schon das hier:
Ist der Helfende über seine normale gesetzliche Krankenversicherung während dieser Zeit versichert (er ist angestellt berufstätig)?
Es soll ein Freundschaftsdienst sein, aber man fragt, wo der angestellte "Freund" versichert werden muss?
ist doch schon so fernab von jeder rechtlichen Hilfestellung. Da wird doch ausschließlich indirekte Kritik geäußert, indem man mit einer rhetorischen Frage antwortet.

Die erste Antwort auf meine rechtlichen Fragen wird eingeleitet mit "Als völlig Außenstehender und im Steuerrecht nicht bewandert, nur ein paar Eindrücke, was die "Hilfe" angeht...". Da frag ich mich, warum das jemand in so einem Forum dann überhaupt macht? Ich brauche rechtlich fundierte Antworten und keine (sorry) "blöden" Bemerkungen von Menschen, die keine Ahnung haben. Wen interessiert denn in einem Rechtsforum, wo man ein Problem postet und auf rechtliche Grundlagen hinsichtlich seiner Probleme angewiesen ist, was jemand "völlig Außenstehendes um im Steuerrecht nicht bewanderter für Eindrück" hat, die er dann in erster Linie mit negativen Assoziationen gegenüber dem Threaderöffner garniert?

Der Witz an der Sache ist ja auch: Nach etlichen Beiträgen, die überhaupt nicht weiterhelfen und mehr Kritik an die Person des Fragestellenden als alles andere beinhalten, kommt einer daher, der offenbar wirklich Ahnung hat und nennt das relevante Gesetz samt Absatz, etc. und es stellt sich heraus, dass all die "Möchtegernjuristen" mit ihren unfachgemäßen Bemerkungen komplett falsch liegen.

Genau das ist das, was hier manchmal so nervt. Ich bin zum Glück bei vielen rechtlichen Fragen hier von solchen Leuten verschont geblieben. Aber eben auch nicht immer. Und diese führen durch ihre Beiträge das Forum ad adsurdum.

Und dass es überhaupt keinen weiteren Fragen bedarf, hat derjenige, der sich auf Recht und Gesetz bezogen hat, für mich eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von BäckerHD » 14.12.15, 15:21

kleinundgemein hat geschrieben: Für mich war dieses Forum immer eine tolle Informationsquelle.
"... bis ich dann eines Tages Antworten bekam, die nicht meiner Wunschvorstellung entsprachen."

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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von kleinundgemein » 14.12.15, 15:24

BäckerHD hat geschrieben:
kleinundgemein hat geschrieben: Für mich war dieses Forum immer eine tolle Informationsquelle.
"... bis ich dann eines Tages Antworten bekam, die nicht meiner Wunschvorstellung entsprachen."
Einfach mal weiterlesen. Derjenige, der sich auf Recht und Gesetz bezog und dieses auch benannt hat und nicht seine eigenen Worte schon mit "ich habe keine Ahnung, aber mein Eindruck ist..." einleitete, hat durchaus eine Antwort nach meinem Geschmack gegeben. Und wenn diese Antwort negativ gewesen wäre, wäre das für mich auch OK gewesen. Was nervt ist, wenn Leute sich einmischen, ohne wirklich Ahnung zu haben.

Froggel
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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von Froggel » 14.12.15, 15:43

Die von Ihnen genannte Frage ist (richtig) kritisch formuliert. Sie zeigt aber noch keine Bewertung des Ganzen, sondern nur eine Verwunderung darüber, dass diese Frage überhaupt aufgetaucht ist. Freundschaftsdienste (Hierunter ist zu verstehen, dass die Versicherung dann nicht zu zahlen braucht, wenn ein Schaden im Zusammenhang mit einem Freundschaftsdienst steht. Ein solcher Dienst liegt letztlich vor, wenn Freunden oder anderen Personen bei bestimmten privaten Dingen geholfen wird.) werden nicht versichert. Da es sich hier um einen Freundschaftsdienst im Gewerbe handelt, kann es schon wieder ganz anders aussehen. Oder um es mal anders auszudrücken: Entweder man ist selber Veranstalter und trägt alle Verantwortung inkl. der haftungs- und versicherungsrechtlichen Fragen, oder der Wirt ist der Veranstalter (erst dann fällt das unter Freundschaftsdienst/Schwarzarbeit) und ist derjenige, der versichern sollte.
kleinundgemein hat geschrieben:Ich brauche rechtlich fundierte Antworten
Dann sind Sie hier aber falsch, denn dass dieses Forum zum Diskutieren gedacht und kein Anwaltsersatz ist, erkennen Sie bereits bei der Anmeldung an. Rechtlich fundierte Antworten bekommen Sie nur! beim Anwalt. Hier darf! so etwas gar nicht geleistet werden.
kleinundgemein hat geschrieben:kommt einer daher, der offenbar wirklich Ahnung hat und nennt das relevante Gesetz samt Absatz, etc. und es stellt sich heraus, dass all die "Möchtegernjuristen" mit ihren unfachgemäßen Bemerkungen komplett falsch liegen.
Tun sie das? Wer sagt Ihnen, dass er wirklich vom Fach ist und nicht auch ein "Möchtegernjurist"?

Nur mal als Beispiel: Sie haben ein Problem, zu dem Sie eine fachlich fundierte Antwort brauchen. Gleich die erste Antwort ist eine mit Nennung eines auf den ersten Blick passenden Gesetzes und Sie sind zufrieden. Nun halten Sie sich daran, fest der Ansicht, dass Sie sich darauf verlassen können, ziehen Ihr Ding durch, machen Party - und bekommen auf einmal einen Schrieb, in dem Sie der Schwarzarbeit beschuldigt werden. Wenn Sie sich jetzt darauf zurückziehen, dass Sie hier im Forum entsprechenden Paragraphen genannt bekommen und Ihnen dann gesagt wird, dass das falsch interpretiert wurde, ist der Schaden da, denn Sie sind derjenige, der plötzlich mit den ganzen Kosten dasteht - nicht derjenige, der Ihnen den scheinbar passenden Paragraphen genannt hat. Es ist also gar nicht so verkehrt, eventuelle Bedenken mit einzubeziehen, einfach nur zur Schadensbegrenzung. Ich wäre bei so etwas sehr vorsichtig.

Dass gewisse andere Antworten natürlich vollkommen daneben sind, bestreite ich gar nicht. Aber da wird man wohl kaum herumkommen, da es immer Leute gibt, die sich an so etwas hochziehen. Schön ist es nicht - nur menschlich :wink:
Ich bin kein Jurist.
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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von ExDevil67 » 15.12.15, 08:26

Froggel hat geschrieben:
kleinundgemein hat geschrieben:kommt einer daher, der offenbar wirklich Ahnung hat und nennt das relevante Gesetz samt Absatz, etc. und es stellt sich heraus, dass all die "Möchtegernjuristen" mit ihren unfachgemäßen Bemerkungen komplett falsch liegen.
Tun sie das? Wer sagt Ihnen, dass er wirklich vom Fach ist und nicht auch ein "Möchtegernjurist"?
Und selbst wenn die Person vom Fach ist und die genannte Vorschrift passt. Das ist noch immer keine Garantie das diese auch von der zuständigen Stelle bei Kenntnis der Gesamtumstände so ausgelegt wird wie sie es tun weil Sie damit glauben gesetzeskonform zu handeln.

Oktavia
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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von Oktavia » 15.12.15, 10:28

Newbie2007 hat geschrieben:
kleinundgemein hat geschrieben: In letzter Zeit fällt mir aber vermehrt auf...
Wo früher hilfreiche Antworten gegeben wurden,...
Haben andere auch diesen Eindruck?
Eigentlich nicht. Das war schon immer so.
Ich wollte zu dem Thema auch schon mal nen Thread aufmachen. Ich nehme wahr, dass der Ton rauer wird aber das schon seit längerem.
Vor allem fällt mir auf, dass die Threads nicht vollständig gelesen werden und den "Ratsuchenden "dann Sachverhalte um die Ohren gehauen werden die nie so geschildert waren. Außerdem habe ich irgendwie den Eindruck dass immer das Schlimmste an Sachverhalt vermutet wird und die geschilderten Sachverhalte nicht "geglaubt" werden.
"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft."
George Bernard Shaw

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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von kleinundgemein » 15.12.15, 11:03

Oktavia hat geschrieben:
Newbie2007 hat geschrieben:
kleinundgemein hat geschrieben: In letzter Zeit fällt mir aber vermehrt auf...
Wo früher hilfreiche Antworten gegeben wurden,...
Haben andere auch diesen Eindruck?
Eigentlich nicht. Das war schon immer so.
Ich wollte zu dem Thema auch schon mal nen Thread aufmachen. Ich nehme wahr, dass der Ton rauer wird aber das schon seit längerem.
Vor allem fällt mir auf, dass die Threads nicht vollständig gelesen werden und den "Ratsuchenden "dann Sachverhalte um die Ohren gehauen werden die nie so geschildert waren. Außerdem habe ich irgendwie den Eindruck dass immer das Schlimmste an Sachverhalt vermutet wird und die geschilderten Sachverhalte nicht "geglaubt" werden.
Genau das ist der Punkt. Es werden (hypothetische oder reale) Fälle geschildert und man möchte wissen, wie bei der geschilderten Konstellation die rechtliche Lage ist. Stattdessen hat man teilweise das Gefühl, man würde bereits im Gerichtssaal sitzen, während der Staatsanwalt, Rechtsanwalt oder Richter einen ins Kreuzverhör nimmt. Und das teilweise dann auch in einer recht unverschämten Art und Weise. "Entschuldigt" wird das dann damit, dass das genau die Fragen wären, die man bei dem geschilderten Fall dann eben vor Gericht (oder wo auch immer) gestellt bekäme. Dass es, wenn es bei geschilderten Fällen wirklich zu Verhandlungen kommt, im Regelfall eine Gegenseite gibt, die die eigene Glaubwürdigkeit anzweifelt, ist klar. Da könnte ich mir hier nahezu jede Threaderöffnung vornehmen und Vorbehalte anmelden. Nur das dürfte ja kaum Sinn und Zweck sein, wenn jemand primär wissen möchte, wie die Rechtslage beim jeweiligen geschilderten Fall aussieht. Da bekommt man echt manchmal den Eindruck, einige Leute sind hier, um ihr Ego aufzubessern oder um auch mal Richter/Staatsanwalt spielen zu dürfen...

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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von BäckerHD » 15.12.15, 11:12

Außerdem habe ich irgendwie den Eindruck dass immer das Schlimmste an Sachverhalt vermutet wird und die geschilderten Sachverhalte nicht "geglaubt" werden.
Da mag mit dem stetigen Rückgang des Bildungsniveaus zusammenhängen. Viele Sachverhalte werden dermaßen plump, tendenziös, manipulativ und zugleich unfreiwillig leicht durchschaubar geschildert, dass dem durchschnittlichen Leser gar nichts anderes übrig bleibt, als auf die oft haarsträubenden Ungereimtheiten hinzuweisen und damit den gesamten Sachverhalt kritisch zu hinterfragen. Nehmen Sie nur mal den Thread dieser Vegetarierin, die keine Gelegenheit auslässt, eine angebliche Fehlentscheidung ihrer Berufsschullehrerin durch weitere, völlig abwegige und sachverhaltsfremde, vermeintliche Mängel in deren Berufsausübung anzureichern, um die Frau damit zu diskreditieren. Oder einnern Sie sich an den laut Selbstdiagnose depressiven und dadurch immer im "richtigen" Moment komplett paralysierten, zu Bewerbungsbemühungen unfähigen Hartz-IV-Empfänger, der sich selber "H4-ler" nennt, aber sofort vollends ausrastet und sich diffamiert fühlt, sobald ein Diskutant den selbstgewählten Begriff wiederholt.

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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von Newbie2007 » 15.12.15, 12:49

BäckerHD hat geschrieben: Oder einnern Sie sich an den laut Selbstdiagnose depressiven und dadurch immer im "richtigen" Moment komplett paralysierten, zu Bewerbungsbemühungen unfähigen Hartz-IV-Empfänger, der sich selber "H4-ler" nennt, aber sofort vollends ausrastet und sich diffamiert fühlt, sobald ein Diskutant den selbstgewählten Begriff wiederholt.
An den Thread erinnere ich mich noch und die damalige Reaktion war dem Kontext geschuldet, in dem das Wort gebraucht wurde:
BäckerHD hat geschrieben: Wirklich krass, was der (selbsternannte!) Hartz-IV-ler von der Gesellschaft erwartet...
Kein rechtlicher Kommentar, nur eine Abwertung der Person des TE. Was für eine Reaktion des TE haben Sie denn erwartet?
BäckerHD hat geschrieben: Viele Sachverhalte werden dermaßen plump, tendenziös, manipulativ und zugleich unfreiwillig leicht durchschaubar geschildert, dass dem durchschnittlichen Leser gar nichts anderes übrig bleibt, als auf die oft haarsträubenden Ungereimtheiten hinzuweisen und damit den gesamten Sachverhalt kritisch zu hinterfragen.
"Kritisch hinterfragen" ist ja OK, das muss aber nicht jedesmal in einen Angriff auf den jeweiligen TE ausarten.

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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von Newbie2007 » 15.12.15, 12:52

kleinundgemein hat geschrieben: Da bekommt man echt manchmal den Eindruck, einige Leute sind hier, um ihr Ego aufzubessern
Ich denke, das gilt die meisten hier. Das ist ein Diskussionsforum und kein Rechtshilfeforum. Und nichts ist schöner, als in einer Diskussion schlauer zu sein, als die anderen. 8)

Die Frage ist, ob man das Ziel "Ego aufbessern" über den Respekt gegenüber dem Mitmenschen stellt oder nicht.

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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von BäckerHD » 15.12.15, 13:03

Newbie2007 hat geschrieben: Was für eine Reaktion des TE haben Sie denn erwartet?
Der TE ist wegen der bloßen Verwendung des Begriffs ausgerastet und hat sich zu der aufgeworfenen Frage, was er denn von der Gesellschaft erwarte, nicht geäußert. Oft reicht die kleinste Initialzündung, damit die Leute aufgrund irgendwelcher vermeintlich zeitgemäßen, politisch-überkorrekter "Normen" sofort entsprechende Schlagworte aus dem Hut zaubern (diffamieren, diskriminieren, benachteiligen, Intoleranz etc.).

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Re: Antworten abseits der Anliegen

Beitrag von kleinundgemein » 15.12.15, 13:38

BäckerHD hat geschrieben:
Newbie2007 hat geschrieben: Was für eine Reaktion des TE haben Sie denn erwartet?
Der TE ist wegen der bloßen Verwendung des Begriffs ausgerastet und hat sich zu der aufgeworfenen Frage, was er denn von der Gesellschaft erwarte, nicht geäußert. Oft reicht die kleinste Initialzündung, damit die Leute aufgrund irgendwelcher vermeintlich zeitgemäßen, politisch-überkorrekter "Normen" sofort entsprechende Schlagworte aus dem Hut zaubern (diffamieren, diskriminieren, benachteiligen, Intoleranz etc.).
Auch wenn man den TE als schmarotzendes Individuum, das sein Leben auf Kosten der Allgemeinheit frönt, ansieht (das kommt ja recht deutlich durch, dass die Person hier so gesehen und deswegen kritisiert wurde), frage ich mich trotzdem, warum man dann nicht einfach den Thread links liegen lässt und stattdessen eine völlig unnötige Diskussion vom Zaun bricht, die den Sinn und Zweck dieses Forums meiner Meinung nach völlig verfehlt? Komischerweise sind es ja immer wieder dieselben, die diese Diskussionskultur (sic!) an der Tag legen und ihr Hauptaugenmerk auf Kritik an den TE legen. Diejenigen, die hier rechtliche Hilfestellung leisten, Gesetze und Paragrafen benennen, sind meistens ganz andere, die häufig auch zu anderen Ergebnisse als die Kritiker kommen. Und da sind wir wieder bei den Moralaposteln. Das ist hier ein Rechtforum und kein Forum, um Lebensweisen, gesellschaftliche Ansichten, etc. zu diskutieren.

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