Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

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Nordland
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Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von Nordland » 09.11.17, 21:37

Jetzt kommt es ganz dicke:
Focus.de hat geschrieben:Doch damit noch nicht genug. Der erfahrene Beamte warnt auch vor einer Unterwanderung der Berliner Polizei durch schwerkriminelle Familienclans. „Bewerber aus diesen Großfamilien werden – trotz Strafakte – in der Polizei angenommen. Hinweise zu Erkenntnissen sollen angeblich von ebendieser Vizepräsidentin (und angehenden Generalstaatsanwältin) angehalten werden.“ Ein LKA-Insider bestätigte FOCUS Online, dass derzeit mindestens eine Person, die im Bereich Organisierte Kriminalität auffällig geworden ist, in Berlin eine Polizeiausbildung durchläuft.
Ich denke, nunmehr kann kaum mehr ein Zweifel daran bestehen, dass der mutmaßliche Versuch der Einflussnahme dieser (zB libanesischen oder kurdischen) Familien-Clans auf Behörden und Justiz ein Problem darstellt, über das - bei aller Vorsicht gegenüber vorschnellen Beurteilungen - auch gesprochen werden muss. Und das Problem besteht unter anderem in Berlin.

Angesichts dessen jemanden zu verwarnen, der eben dies tut, also das Problem der Familien-Clans in Berlin anspricht, dürfte kontraproduktiv sein. Es unterstützt den Wunsch nach "heiler Welt", in der es das nicht gibt, das es nicht geben darf.

Peinlich freilich, dass das mit der Verwarnung geschah, bevor die Berliner Fälle die Aufmerksamkeit erlangten. Ob man hier zu seinen Fehlern stehen und die Verwarnung zurücknehmen wird?
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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von ktown » 10.11.17, 08:40

Nordland hat geschrieben:dass der mutmaßliche Versuch der Einflussnahme dieser (zB libanesischen oder kurdischen) Familien-Clans auf Behörden und Justiz ein Problem darstellt
da muss ich Ihnen Recht geben. Die Einflussnahme von Gruppierungen deren einziges Ziel ist die demokratischen Grundrechte zu unterlaufen, sollte mit aller Macht unterbunden werden. Daher sollten alle Mitglieder rechter Gruppierungen aus dem Dienst entfernt werden.


Sie sehen. dies ist kein Problem das nur jetzt bei Libanesen, Kurden usw. auftritt, sondern schon seit Jahren präsent ist.
Es dient nur jetzt wieder der braunen Suppe um auf den Untergang des Abendlandes hinzuweisen.
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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von hawethie » 10.11.17, 13:31

Du hast die Linken und die Radikalen (gab ja mal den Radikalenerlass) vergessen.
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.

Mount'N'Update

Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von Mount'N'Update » 10.11.17, 16:18

Nordland hat in der Sache ja Recht, aber dass ausgerechnet er die Angelegenheit hier zur Sprache bringt, wundert mich nicht. Würde es um einen Artikel gehen, in dem stünde, wie gut die Mehrheit der Polizeibeamten mit Migrationshintergrund bei der Polizei arbeite, würde er den Bericht vermutlich anzweifeln.

@ktown: Weltklasse-Antwort. :)

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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von Nordland » 10.11.17, 23:39

hawethie hat geschrieben:Du hast die Linken und die Radikalen (gab ja mal den Radikalenerlass) vergessen.
Ach. Wenn also jemand das Problem Rechts-, Links- oder Allgemeinradikalismus anspräche, dann bekäme er auch eine Verwarnung von dir?

Übrigens @ktown:
Die Eingriffe der Moderatoren bitte ausschließlich im Forum für Mitgliederinformation u. Support kommentieren.
Es ging hier um die unberechtigte Erteilung einer Verwarnung. Dies soll im benannten Brett erörtert werden. Bitte verschiebe den Thread also wieder zurück.
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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von Nordland » 12.11.17, 20:39

Focus.de hat geschrieben:Bodo Pfalzgraf, Berliner Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, hatte hingegen von „deutlichen Hinweisen“ gesprochen, dass arabische Clans ganz gezielt versuchten, Angehörige in den öffentlichen Dienst einzuschleusen. Die Clans würden sogar bestimmte Familienangehörige von Straftaten freihalten, um sie so unauffälliger in die Behörden einschleusen zu können.

Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass es einer arabischstämmigen Polizeistudentin an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht gelungen war, aus dem Intranet Fahndungsfotos von Clanmitgliedern abzufotografieren und per WhatsApp zu verbreiten. Ihr Praktikum ist inzwischen beendet worden, ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, wenn auch innerhalb der Justiz Angst vor den Familienclans herrscht. Hierauf hinzuweisen ist jedoch laut hawethie und ktown, wie ihre Aussagen implizit nahelegen, nicht statthaft und führt zu Verwarnungen. Wie ich sagte: Was nicht sein darf, was nicht sein kann.

Oder geht es nur darum, sich nicht einen Fehler eingestehen zu wollen und eine unberechtigte Moderatorenmaßnahme auf Teufel [sic!] komm raus bestehen zu lassen? Das wäre dann eher Kategorie Kindergarten.
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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von ktown » 12.11.17, 21:38

Nordland hat geschrieben:Hierauf hinzuweisen ist jedoch laut hawethie und ktown, wie ihre Aussagen implizit nahelegen, nicht statthaft
Ihr Phantasie ist fabelhaft ausgebildet :lachen:
Aber leider sehr eindimensional.
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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von Nordland » 12.11.17, 23:51

Dann nehmt ihr die Verwarnung also wieder raus? Ich danke euch.
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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von hawethie » 13.11.17, 08:37

Nordland hat geschrieben:Dann nehmt ihr die Verwarnung also wieder raus?
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.

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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von Tastenspitz » 13.11.17, 08:42

hawethie hat geschrieben:
Nordland hat geschrieben:Dann nehmt ihr die Verwarnung also wieder raus?
Muss schon schlimm sein so ´ne Verwarnung..... :mrgreen:
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von windalf » 13.11.17, 09:15

Was für eine Verwarnung. Wo kann man das bekommen? Wird das wie so ein Orden am Benutzernamen angezeigt?
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von ktown » 13.11.17, 09:37

windalf hat geschrieben:Was für eine Verwarnung. Wo kann man das bekommen? Wird das wie so ein Orden am Benutzernamen angezeigt?
Kommt ins polizeiliche Führungszeugnis und erschwert einem den Zutritt zu anderen Foren. :lachen:
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von Tastenspitz » 13.11.17, 10:04

Man könnte es ja auch zwangsweise in die Signatur eintragen. :devil:
User verwarnt wegen .....
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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von Nordland » 13.11.17, 21:57

Tastenspitz hat geschrieben:Muss schon schlimm sein so ´ne Verwarnung..... :mrgreen:
Das sagt die richtige hier, nämlich unsere Tasten-Sissy, die wegen zufällig platzierter AfD-Werbung ankündigt, dem Forum fernbleiben zu wollen.
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Re: Schweigen und Vertuschen des Problems Familien-Clans

Beitrag von Nordland » 13.11.17, 22:20

hawethie hat geschrieben:
Nordland hat geschrieben:Dann nehmt ihr die Verwarnung also wieder raus?
Dann räumst du also ein, dass du an einer unberechtigt erteilten Verwarnung festhältst, obwohl du sie nicht begründen kannst, sondern nur weil es gerade in das aktuelle Stimmungsbild passt? Kläglicher Auftritt.

Man erkennt daran die typischen Muster, die ich schon angedeutet habe und die leider nicht aus den Menschen rauszukriegen sind. Es geht dabei nicht unbedingt um aktive Mitarbeit oder um leidenschaftliche Überzeugungstäter. Auf Hannah Arendt hatte ich ja schon verwiesen, die versucht hat, eher die Schreibtischtäter wie Eichmann zu analysieren.

Leute wie hawethie oder ktown sind mit Sicherheit keine originären Multikulti-Träumer. Es geht ihnen mehr um den Auftrag, den sie - wie in heutigen Zeiten üblich - von den echten Multikulti-Träumern bekommen bzw. zu bekommen glauben. Eine selbsternannte politische Elite hat ein System durchgesetzt. Dieses System braucht ein Feindbild. In der DDR waren es offiziell die Imperialisten, davor das Feindbild kennen wir, heute sind es die sogenannten Rechtspopulisten, die man als die Problemverursacher ausgemacht hat, um Schwächen des eigenen Systems zu kaschieren. Da sind dann plötzlich etwa - hat neulich tatsächlich jemand in den Raum geworfen - die "Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen" schuld daran, dass sich Migranten zu Terroristen entwickeln. Und das Wirken dieser Feindbilder soll überall bekämpft werden. In jeder Schule, in jeder Hochschule, am Arbeitsplatz und in der heutigen Zeit natürlich in den viel bemühten sozialen Medien, wie man nicht zuletzt an Maas' vermutlich verfassungswidrigem Gesetzesvorhaben erkennt. Die Schreibtischtäter führen dann aus, in der Hoffnung, dass sie dann mit dem Strom schwimmen, nicht anecken usw. Jemand nannte es mal trefflich "Fleißkärtchen bei Mutti sammeln".

Und so wundert es nicht, dass selbst Hinweise auf Fakten und reale Fehlentwicklungen den Korrekturbemühungen zur Durchsetzung der "richtigen" Ansicht zum Opfer fallen. Natürlich ist eine Verwarnung hier in diesem Forum alles andere als weltbewegend. Aber auch diese Kleinigkeit ist Ausdruck einer bedenklichen Entwicklung, die sich durch alle Bereiche zieht. Aktuell trifft es gerade Karl Lagerfeld, der simple Fakten benennt und sich kritisch äußert. Das Paradoxe: Man nimmt seine Botschaft nicht zum Anlass, seine Warnung ernst zu nehmen und die derzeitigen Fehlentwicklungen aktiv anzugehen. Man geht den Kritiker an und versucht, ihn mundtot zu machen:
SPON hat geschrieben:"Salut les Terriens", etwa "Hallo Erdenbürger", heißt das TV-Format, bei dem Lagerfeld seine Meinung kundtat. Die Wirkung war tatsächlich global. Bei der französischen Rundfunkaufsicht Conseil supérieur de l'audiovisuel (CSA) gingen Hunderte Beschwerden von Fernsehzuschauern ein. Die französische Rundfunkaufsicht prüft nun, ob sie eine Rüge gegen die Sendung von Moderator Thierry Ardisson ausspricht.
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