Mörderische Fahrt

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Tastenspitz
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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von Tastenspitz » 29.01.19, 08:32

gmmg hat geschrieben:Ich habe oben bereits zitiert, dass der Unfallablauf offiziell als ungeklärt gilt
Und das wären dann auch wohl die
gmmg hat geschrieben:bisherigen Ermittlungsergebnissen
auf die wir hier warten vermute ich mal.
gmmg hat geschrieben:Ich werde mich jetzt nicht daran beteiligen, auf der Grundlage dreier aus der Ferne geschossener Bilder über den genauen Ablauf Spekulationen anzustellen.
Daher auch die zurückhaltende Überschrift. Lesen sie eigentlich was sie hier so schreiben?
gmmg hat geschrieben:Wie lange kann die Auswertung schon dauern? Mehr als 2-3 Arbeitstage wohl kaum
Das führt uns wieder hierzu
Tastenspitz hat geschrieben:1. Sie haben keine Ahnung.
Ansonsten: Was die
gmmg hat geschrieben:die öffentliche Verwaltung
in Berlin so treibt ist im Einzelfall schon sehr fragwürdig. Da ist aber seit Klausi dort OB war Tradition sich mehr um eine 3. Toilette für Diverse zu kümmern als um Bedürfnisse der Mehrheit der Bürger. Aber auch hier gilt: Freies Land. Dann zieht man halt da weg.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

hambre
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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von hambre » 29.01.19, 10:03

Ich werde mich jetzt nicht daran beteiligen, auf der Grundlage dreier aus der Ferne geschossener Bilder über den genauen Ablauf Spekulationen anzustellen.
Warum hast Du dann überhaupt diesen Thread eröffnet?
Mit neuen Erkenntnissen meine ich Rohdaten, d.h. Spuren, Zeugenaussagen etc.
Warum die Ergebnisse von Berechnungen, Versuchen und Simulationen keine neuen Erkenntnisse erbringen können, bleibt dabei wohl Dein Geheimnis.
Wie lange kann die Auswertung schon dauern? Mehr als 2-3 Arbeitstage wohl kaum
Für die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens würde ich in so einem Fall mehrere Monate ansetzen und dabei ist die langsame Verwaltung in Berlin nicht berücksichtigt. Der genaue Zeitrahmen hängt auch davon ab, ob Tests, Versuche und Simulationen erforderlich sind um die richtige Deutung der Spurenlage zu verifizieren. Alleine so eine scheinbar simple Fragestellung, ob die Frau das Handy in der Hand gehalten hat, zwischen Kopf und Schulter geklemmt hat oder ob es nicht doch in der Halterung gesteckt hat und durch den heftigen Aufprall herausgefallen ist, kann intensive und umfangreiche Analysen erfordern. Nur für die gerichtsfeste Klärung so einer Einzelfrage würde ich einschließlich der Dokumentation bereits 2-4 Wochen ansetzen.

Auch die Klärung der Frage, ob der Unfall bei einer Geschwindigkeit des Polizeiwagens von 80km/h oder 70km/h ebenfalls tödlich verlaufen wäre, erfordert umfangreiche Untersuchungen. Eine grobe Einschätzung aus dem Bauch heraus, die ein erfahrener Gutachter sicher sehr schnell treffen kann, reicht dafür nicht, denn dann würde das Gutachten vom Anwalt des Polizisten auseinander genommen werden.

Von wo ist die Frau tatsächlich gekommen? Wie schnell ist sie gefahren? Wann hätte der Polizist die Gefahr erkennen können? Hat er rechtzeitig reagiert? Auf welcher genauen Spur, an welcher genauen Stelle ist der Unfall passiert?

Dazu kann man sich anhand der Spurenlage oder auch nur anhand der Bilder und Zeitungsberichte sehr wohl eine Meinung bilden. Dass die Meinung nicht gerichtswertwertbar ist und dass es auch nur eine Meinung und kein Beweis ist dürfte dabei klar sein. Wer sich nicht über denkbare Szenarien Gedanken machen will, der möge sich an dieser Diskussion nicht beteiligen, bzw. so eine Diskussion gar nicht erst initiieren.

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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von gmmg » 29.01.19, 12:22

Berechnungen, Simulationen und Analysen sollten doch innerhalb weniger Arbeitsstunden durchzuführen sein, wenn man sich mal konsequent dransetzt. Ich denke nicht, dass dazu erst neue Supercomputer angeschafft werden.
hambre hat geschrieben:Warum die Ergebnisse von Berechnungen, Versuchen und Simulationen keine neuen Erkenntnisse erbringen können, bleibt dabei wohl Dein Geheimnis.
Ich habe erklärt was ich meine, nun häng dich nicht weiter daran auf.
Tastenspitz hat geschrieben:in Berlin so treibt ist im Einzelfall schon sehr fragwürdig. Da ist aber seit Klausi dort OB war Tradition sich mehr um eine 3. Toilette für Diverse zu kümmern als um Bedürfnisse der Mehrheit der Bürger. Aber auch hier gilt: Freies Land. Dann zieht man halt da weg.
Ich kenne als 3. Typ nur Behindertentoiletten, und der Schutz von Minderheiten ist genauso wichtig wie die Bedürfnisse von Mehrheiten.
Mitunter hat es auch Vorteile, wenn die Verwaltung in ihrem Kontrollwahn gebremst ist. :lachen:
Und wir lassen uns die Stadt/das Land doch nicht vom Staat wegnehmen.

Und jetzt habe ich einen mörderischen Appetit. Mahlzeit!

hambre
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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von hambre » 29.01.19, 13:51

Berechnungen, Simulationen und Analysen sollten doch innerhalb weniger Arbeitsstunden durchzuführen sein, wenn man sich mal konsequent dransetzt.
Nein, nicht in Stunden, sondern in Monaten wobei ich die saubere Dokumentation und Bewertung der Ergebnisse mit einschließe. Aber ich sehe schon, dass Deine Vorstellungskraft nicht einmal ansatzweise ausreicht um sich vorzustellen, wie so ein Gutachten am Ende aussieht und welche Arbeit darin steckt, die entsprechenden Ergebnisse zu erzielen.
Ich denke nicht, dass dazu erst neue Supercomputer angeschafft werden.
Nein, natürlich nicht. Die notwendige Grundausstattung sollte ein Gutachter bereits haben und auch darauf ausgebildet sein, diese richtig einzusetzen.

Obwohl unsere Auffassungen über den Aufwand für so ein Gutachten extrem auseinanderliegen bin auch ich der Auffassung, dass so ein Gutachten nach nunmehr 12 Monaten eigentlich vorliegen müsste.

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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von ktown » 29.01.19, 14:07

hambre hat geschrieben:Die notwendige Grundausstattung sollte ein Gutachter bereits haben und auch darauf ausgebildet sein, diese richtig einzusetzen.
gmmg's Vorstellung ist jedoch, dass dieser eine 24 Stundenbereitschaft vorzuweisen hat. Das Ergebnis dieses Gutachtens hat ja weitreichende Konsequenzen, sei es zivilrechtlich oder vielleicht sogar arbeitsrechtlich. Vergessen darf man auch nicht, dass das Alltagsgeschäft auch nicht still steht.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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hambre
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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von hambre » 29.01.19, 14:37

Vergessen darf man auch nicht, dass das Alltagsgeschäft auch nicht still steht.
Das wird schon von Leuten gemacht, die sich auf die Erstellung derartiger Gutachten spezialisiert haben. Daher ist die Erstellung derartiger Gutachten deren Alltagsgeschäft, wobei es dabei natürlich eine große Bandbreite gibt und dieses hier erforderliche Gutachten mutmaßlich am oberen Rand der Bandbreite liegt. Derartige Gutachter mit Spezialwissen warten aber typischerweise nicht auf Arbeit. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass erst einmal mehrere Monate vergehen, bevor so ein Gutachter überhaupt mit der eigentlichen Arbeit anfängt.

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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von ktown » 29.01.19, 15:21

hambre hat geschrieben:
Vergessen darf man auch nicht, dass das Alltagsgeschäft auch nicht still steht.
Das wird schon von Leuten gemacht, die sich auf die Erstellung derartiger Gutachten spezialisiert haben. Daher ist die Erstellung derartiger Gutachten deren Alltagsgeschäft, wobei es dabei natürlich eine große Bandbreite gibt und dieses hier erforderliche Gutachten mutmaßlich am oberen Rand der Bandbreite liegt. Derartige Gutachter mit Spezialwissen warten aber typischerweise nicht auf Arbeit. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass erst einmal mehrere Monate vergehen, bevor so ein Gutachter überhaupt mit der eigentlichen Arbeit anfängt.
Meine ich ja. :wink:
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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von gmmg » 29.01.19, 15:29

hambre hat geschrieben:Nein, nicht in Stunden, sondern in Monaten wobei ich die saubere Dokumentation und Bewertung der Ergebnisse mit einschließe. Aber ich sehe schon, dass Deine Vorstellungskraft nicht einmal ansatzweise ausreicht um sich vorzustellen, wie so ein Gutachten am Ende aussieht und welche Arbeit darin steckt, die entsprechenden Ergebnisse zu erzielen.
Ich kann freilich nur den Output betrachten. Im Falle der tödlichen Raserei in der Kantstr. letzten Jahres war die komplette Anklage nach 4 Monaten im Kasten, obwohl das Geschehen erheblich komplexer war. Für diesen Angeklagten hegt bei der Staatsanwaltschaft auch sicher keiner Sympathien.

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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von Deputy » 29.01.19, 16:13

Es geht nicht um Sympathie.

Und wenn es Tote gibt ist auch nicht automatisch immer derjenige Schuld, der überlebt hat und derjenige Unschuldig, der gestorben ist.

Zwischen einer illegalen Autorennen und der Fahrt unter Inanspruchnahme von Sonderrechten besteht ein erheblicher Unterschied. Soweit ich die Infos hier aus dem Thread habe, wäre eine einseitige Schuldzuweisung an den Polizisten nicht haltbar.

Hier gehts um fahrlässige Tötung, und da ist regelmäßig ein Anteil "dumm gelaufen" im Spiel - und das muss ebenfalls entsprechend berücksichtigt werden.

hambre
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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von hambre » 29.01.19, 16:29

Im Falle der tödlichen Raserei in der Kantstr. letzten Jahres war die komplette Anklage nach 4 Monaten im Kasten, obwohl das Geschehen erheblich komplexer war.
Naja, es bestanden ja wohl keine ernsthaften Zweifel wegen der Unfallursache. In dem hier diskutierten Fall ist die Unfallursache aber ungeklärt. Unklar ist mir sogar, ob es in dem hier diskutierten Fall außer den beteiligten Polizisten noch weitere Zeugen vorhanden gibt. Und ob die Fahrerin von der rechten (oder einer anderen) Spur eingeparkt hat oder aber ausgeparkt hat kann ich zwar vermuten und meine Meinung dazu sagen. In einem Prozess zählen dann aber nur Fakten und keine Vermutungen.
Für diesen Angeklagten hegt bei der Staatsanwaltschaft auch sicher keiner Sympathien.
Der Vermutung, dass in einem Fall, bei dem eine Verurteilung eines Polizisten wegen fahrlässiger Tötung im Raume steht besonders akribisch ermittelt wird und auch der Gutachter sich ganz besonders Mühe gibt, keinen Fehler zu machen würde ich nicht widersprechen.

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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von gmmg » 06.02.19, 10:39

Mehr als ein Jahr nach dem Geschehen dringt an die Öffentlichkeit, dass der Fahrer wohl alkoholisiert war. Ein Umstand, der sonst in jeder Pressemitteilung zu Verkehrsunfällen Erwähnung findet, wurde hier bisher verschwiegen.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ ... n-31995984

Das stärkt natürlich ungemein das Vertrauen in die Aufklärungsbemühungen.

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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von gmmg » 06.02.19, 23:37

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ ... n-31999872

1,1 Promille am frühen Nachmittag. Um mit dem Wert halbwegs unauffällig zu agieren braucht es eine ordentliche Gewöhnung. Aber es hat wohl keiner seiner KollegInnen etwas zu beanstanden gehabt, weder nach dem Unfall noch davor. Wenn sich das bewahrheitet, dann sollten einige Stellen neu besetzt werden.
Aber soweit wird man es schon nicht kommen lassen. Die Gewerkschaft leistet ja bereits Schützenhilfe: "Jendro verweist auf die Möglichkeit, dass der Beamte auch erst nach dem Unfall Alkohol zu sich genommen haben könnte." Das macht voll Sinn.

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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von Tastenspitz » 07.02.19, 08:15

Beschäftigen sie sich mal generell mit dem Begriff "Unschuldsvermutung" auch wenn es hier in dem Fall wohl nicht zielführend ist.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von ExDevil67 » 07.02.19, 09:04

Tastenspitz hat geschrieben:Beschäftigen sie sich mal generell mit dem Begriff "Unschuldsvermutung"
Mit dem Hintergedanken könnte es sogar Sinn machen die Alkoholfrage bewusst nicht öffentlich gemacht zu haben. Da hätten doch sofort alle Medien laut geschrien "Besoffener Polizist rast unschuldige Autofahrerin tot". Wobei wenn ich mir die Berichte zu dem Fall so ansehe, es vollkommen unklar zu sein scheint wer hier zu welchen Anteilen eine Mitschuld am Unfall trägt.
Wobei der Alkohol sicher in einem Urteil den Anteil des Polizisten vergrößert.

Das die Gewerkschaft die Variante Nachtrunk ins Spiel bringt, verständlich. Wobei man in dem Zusammenhang die Frage stellen muss, ist der Gewerkschafter selber Betroffener? Bis die entsprechenden Nachweise einen Wert von 1,1 Promille liefern, muss schon das eine oder andere Gramm Alkohol konsumiert werden und ohne entsprechende Übung dürfte bei dem Wert auch dem ungeübtem Auge auffallen das da jemand was intus hat.

Deputy
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Re: Mörderische Fahrt

Beitrag von Deputy » 07.02.19, 10:28

gmmg hat geschrieben:1,1 Promille am frühen Nachmittag. Um mit dem Wert halbwegs unauffällig zu agieren braucht es eine ordentliche Gewöhnung. Aber es hat wohl keiner seiner KollegInnen etwas zu beanstanden gehabt, weder nach dem Unfall noch davor. Wenn sich das bewahrheitet, dann sollten einige Stellen neu besetzt werden.
Kommt drauf an - Alkoholiker - wenn er denn einer ist, dass muss geklärt werden, können das regelmäßig sehr gut verbergen. Die haben dann auch mal über 2 Promille und man merkt nichts. Dann kommen noch andere Sachen hinzu wie Fluktuation auf der Dienststelle usw.
gmmg hat geschrieben:Aber soweit wird man es schon nicht kommen lassen. Die Gewerkschaft leistet ja bereits Schützenhilfe: "Jendro verweist auf die Möglichkeit, dass der Beamte auch erst nach dem Unfall Alkohol zu sich genommen haben könnte." Das macht voll Sinn.
Die Möglichkeit besteht und es macht auch Sinn, sich damit zu beschäftigen - und wenn es nur ist, um sie auszuschließen. Wenn der Verteidiger darauf hinweist, das Gericht nur sagt "Nachtrunk, was ein Blödsinn" dann grinst sich der Verteidiger eins und das Urteil wird genau deswegen in der Revision aufgehoben.

Darüber, dass das im Dienst, insbesondere wenn Kfz und Waffe geführt werden, unter keinen Umständen geht müssen wir nicht reden.

Ich hatte jetzt noch von einer Geschwindigkeit von 134 km/h gelesen - auf die Begründung bin ich gespannt, da kann ich mir eigentlich nichts vorstellen, was das rechtfertigt.

Mich würde auch interessieren, ob die StA wirklich erst 1 Jahr nach dem Unfall davon erfahren hat; wenn ja, dann lief da was nicht wie es sein sollte.

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