Verwendung der Swastika als rel. Symbol

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Evariste
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von Evariste » 06.02.19, 11:40

windalf hat geschrieben:
Evariste hat geschrieben:
windalf hat geschrieben: eines per se nicht bösen/schlechten Symbols
Da kann ich mir den Hinweis nicht verkneifen, dass das ja gerade ein Symbol ausmacht, dass es eine bestimmte Bedeutung hat, die über das hinausgeht, was es ist. Auch "Mein Kampf" ist im Grunde nur eine Abfolge von völlig unschuldigen Buchstaben. 8)
Und welches Fazit ziehst du daraus? Wir sollten uns ein neues Alphabet zu eigen machen und das aktuelle verbieten?
Das war eine Reductio ad absurdum. Damit wollte ich zeigen, dass das Argument, ein Symbol sei "per se nicht böse/schlecht", Unsinn ist.

Übrigens, bei Wikipedia habe ich das Folgende gefunden:
Der Bundesgerichtshof klärte in exemplarischen Prozessen die Reichweite von § 86 StGB. ... Seit 1973 dürfen Hakenkreuze abgebildet werden, die objektiv den Nationalsozialismus nicht befürworten:
...
zur Religionsausübung der Falun Gong in Deutschland,
...
Das hilft aber für die Ausgangsfrage letzten Endes nicht weiter, denn da geht es nicht um die Verwendung im Rahmen der Religionsausübung, sondern um die Nutzung als
religiöses bzw. esoterisches oder okkultes Zeichen
ohne einer bestimmten Religion anzugehören (Okkultismus für sich allein ist noch keine Religion).
myLord hat geschrieben: Die Swastika gab es aber schon vor der NS-Zeit. Sie wurde während der NS-Zeit nur benutzt.
Tja. Beschweren Sie sich bei den Nationalsozialisten. Entscheidend für die Bedeutung eines Symbols ist die heutige Wahrnehmung.

windalf
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von windalf » 06.02.19, 11:54

Das war eine Reductio ad absurdum. Damit wollte ich zeigen, dass das Argument, ein Symbol sei "per se nicht böse/schlecht", Unsinn ist.
Ich behaupte weiterhin das Gegenteil. Das Hakenkreuz selbst hat ja auch nicht unbedingt gerade eine besonders hohe "Schöpfungshöhe". So ein Kreuz mit ein paar Linien dran. Wenn das bis heute noch keiner "erfunden" hätte würde es wohl kaum nen Tag dauern, bis der nächste es "erfunden" hat...

Das es vermeintlich schlecht ist liegt nur daran, dass wir es künstlich gehypt weiterhin so nennen...
Tja. Beschweren Sie sich bei den Nationalsozialisten. Entscheidend für die Bedeutung eines Symbols ist die heutige Wahrnehmung.
Beschweren muss man sich wohl eher bei denen, die den Nationalsozialisten auch heute noch die entsprechende Bedeutung nicht absprechen wollen. Der einzig echte Grund ist doch, man möchte die Vergangenheit nicht wiederholt sehen und versucht diese deswegen künstlich so lebendig zu halten als wäre es erst gestern. Vom Prinzip her ist aber die ganze Generation von damals mittlerweile ausgestorben, so dass man damit im Ergebnis nur eine Pseudoschuld in unserem Land konstruiert die eigentlich niemanden mehr trifft. Anfällig für derartigen Mist aus der Vergangenheit ist aber vom Prinzip her nahezu jedes andere Land auf der Erde auch. Da weiterhin eine "Erbschuld" mitzuschleppen widerspricht jeglichem freiheitlichen Gedanken der westlichen Welt in der wir leben. Für die eigenen Taten (oder Unterlassen) sollst du verantwortlich sein. Nicht für das was deine Väter/Mütter/Vorfahren mal verbrochen haben. Diese künstliche Aufrechterhaltung einer Pseudo-Sippenhaftung geht mir gehörig gegen den Strich.

Man könnte sogar fast sagen Deutschland hat nicht dazugelernt. Jedes Mal gibt es den Aufschrei wenn irgendwo auf der Welt ein Hakenkreuz auftaucht. So nach dem Motto wir Deutschen haben definiert das Hakenkreuz ist böse und weil scheinbar weiterhin am "Deutschen Wesen die Welt genesen soll" müssen sich natürlich auch möglichst alle anderen auf der Welt hinsichtlich dieser Symbolik so verhalten, aus Respekt vor den Opfern die es damals gekostet hat...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Flowjob
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von Flowjob » 06.02.19, 12:25

windalf hat geschrieben:Vom Prinzip her ist aber die ganze Generation von damals mittlerweile ausgestorben
Praktisch gibt es aber noch viel zu viele, die genau diesen Zeiten hinterherlaufen und sie auch durch Nutzen eben des Hakenkreuzes verherrlichen.

Die Bedeutung des Hakenkreuzes in Deutschland wieder für ein paar Magier vergessen machen zu wollen und die Nutzung nicht mehr unter Strafe zu stellen, fordern nur jene und nutzt auch nur jenen, die gerne die alten Zeiten wieder ungestört und öffentlich leben möchten.

windalf
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von windalf » 06.02.19, 12:39

Praktisch gibt es aber noch viel zu viele, die genau diesen Zeiten hinterherlaufen und sie auch durch Nutzen eben des Hakenkreuzes verherrlichen.
Was auch so toll funktionert, weil man es verbietet und damit die Möglichkeit in diesen Kreisen schafft einen Eklat nach dem anderen auslösen zu können...
Die Bedeutung des Hakenkreuzes in Deutschland wieder für ein paar Magier vergessen machen zu wollen und die Nutzung nicht mehr unter Strafe zu stellen, fordern nur jene und nutzt auch nur jenen, die gerne die alten Zeiten wieder ungestört und öffentlich leben möchten.
Und weil es ein paar Pfosten gibt erscheint natürlich ein Verbot für alle geeignet diese paar Pfosten umzuerziehen...

Hinsichtlich Wirksamkeit: In wieweit hat denn ein entsprechendes Verbot dazu geführt, dass heute weniger davon rumlaufen?

Oder meinen SIe wir haben dem Verbot zu verdanken, dass es nicht mittlerweile schon 5 Weltkriege gegeben hat?

Das Verbot bindet für seine Durchsetzung einfach nur Ressourcen, die man an anderer Stelle besser verballern könnte...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Bodom
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von Bodom » 06.02.19, 14:46

Tastenspitz hat geschrieben:
myLord hat geschrieben:Und wie ist es mit den Okkultisten oder z.B. sog. Magiern und Hexen, die nicht irgendwie zentral in einer Religion organisiert sind?
Keine Religion = keine Religionsfreiheit
Das ist so nicht ganz richtig. Die Religionsfreiheit schützt grundsätzlich jedes religiöse und weltanschauliches Bekenntnis. Das gilt auch für die sogenannten neuheidnischen/paganen Religionen, zu der regelmäßig auch Hexen oder Wicca gezählt werden. Da es in Deutschland kein Anerkennungsverfahren für Religionen oder Religionsgemeinschaften gibt (KdöR-Anerkennung einiger Religionsgemeinschaften sind kein Anerkennungsverfahren für Religionen) ist in Deutschland jede Weltanschauung oder Gemeinschaft, welche sich als Religion oder Religionsgemeinschaft versteht auch eine solche und damit auch durch die Religionsfreiheit nach Art. 4 GG abgedeckt.

Kamikaze2001
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von Kamikaze2001 » 07.02.19, 13:28

windalf hat geschrieben:Ist das die allgemein anerkannte Religion, die alle Juden auf dem Scheiterhaufen sehen will?
Sehr qualifizierte Aussage... :roll:
Eine Swastika gab es schon bissl vor dem Judentum.

Generell ist die Swastika kein verbotenes Symbol, es kommt natürlich drauf an wer und und im welchem Zusammenhang man es nutzt. Dem zig mal durch "rechte Straftaten" aufgefallenem Menschen wird man kaum eine religiöse Verwendung abnehmen.
Innerhalb eines Hindu-Tempels ist die Verwendung also legal, draußen damit durch die Straßen ziehen dürfte aber auch die religiöse Gruppe nicht.

windalf
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von windalf » 07.02.19, 13:30

Sehr qualifizierte Aussage...
Wie man spätestens an dem Fragezeichen am Ende der Frage erkennt, war das keine Aussage, sondern eine Frage...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Kamikaze2001
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von Kamikaze2001 » 07.02.19, 14:20

windalf hat geschrieben:Wie man spätestens an dem Fragezeichen am Ende der Frage erkennt, war das keine Aussage, sondern eine Frage...
Macht es irgendwie nicht besser...
Die Frage war nach der Swastika als ein religiöses Zeichen. Warum nun bspw. Hindus alle Juden auf dem Scheiterhaufen sehen wollen erschließt sich mir nicht so ganz.

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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von myLord » 07.02.19, 14:27

Kamikaze2001 hat geschrieben: Macht es irgendwie nicht besser...
Die Frage war nach der Swastika als ein religiöses Zeichen. Warum nun bspw. Hindus alle Juden auf dem Scheiterhaufen sehen wollen erschließt sich mir nicht so ganz.
Ich sags dir gerne. Weil 2018/2019 es viele Leute gibt, die gerne auf andere mit dem Finger zeigen und Nazi rufen, wenn denen irgendetwas nicht passt. Und bei einem Hakenkreuz sind bei denen sofort die Schotten dicht.

Oft sind die Leute auch für die Meinungsfreiheit - solange es aber deren Meinung ist.

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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von Tastenspitz » 08.02.19, 07:01

Bodom hat geschrieben:Das ist so nicht ganz richtig. Die Religionsfreiheit schützt grundsätzlich jedes religiöse und weltanschauliches Bekenntnis.
Das wird die Scientologen freuen zu hören.
myLord hat geschrieben:Oft sind die Leute auch für die Meinungsfreiheit - solange es aber deren Meinung ist.
Leute die mit Hakenkreuzen oder ähnlichem um die Häuser ziehen haben nach meiner Einschätzung sehr oft genau dieses Problem.
myLord hat geschrieben:Weil 2018/2019 es viele Leute gibt, die gerne auf andere mit dem Finger zeigen und Nazi rufen, wenn denen irgendetwas nicht passt.
Viele Leute - gut. Wieviele Beispiele dafür hätten sie denn so?
windalf hat geschrieben:In wieweit hat denn ein entsprechendes Verbot dazu geführt, dass heute weniger davon rumlaufen?
Ich hab bisher noch keine gesehen. Also persönlich - nicht Fernsehn oder sowas. Scheint zumindestens hier dann zu funktionieren.
windalf hat geschrieben:wir haben dem Verbot zu verdanken, dass es nicht mittlerweile schon 5 Weltkriege gegeben hat?
Möglich.
windalf hat geschrieben:Das Verbot bindet für seine Durchsetzung einfach nur Ressourcen, die man an anderer Stelle besser verballern könnte...
Was denn für Ressourcen? Die Hakenkreuzsuchhundertschaften der Polizei? Oder die 0,0002g Tinte für den Paragrafendruck? was meinst du....
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von myLord » 08.02.19, 09:11

Tastenspitz hat geschrieben: Das wird die Scientologen freuen zu hören.
Haben die Scientologen gerade irgendwie ein Problem damit? Deren Auffassung nach müssen so viele Menschen wie möglich Clear werden. Das bedeutet, dass man jedes Ereignis im Leben bei einem Auditing solange durchkaut, bis man keine Emotionen mehr dazu hat. Da frage ich mich dann aber wirklich, was es mit der Religion zutun hat. Vor allem glaube ich nicht, dass die irgendwie ein Problem mit der Religionsfreiheit haben, deren Ziel ist ja nur ein Wirtschaftliches: Status einer Kirche um Steuern zu sparen.
Tastenspitz hat geschrieben:
myLord hat geschrieben:Oft sind die Leute auch für die Meinungsfreiheit - solange es aber deren Meinung ist.
Leute die mit Hakenkreuzen oder ähnlichem um die Häuser ziehen haben nach meiner Einschätzung sehr oft genau dieses Problem.
...
myLord hat geschrieben:Weil 2018/2019 es viele Leute gibt, die gerne auf andere mit dem Finger zeigen und Nazi rufen, wenn denen irgendetwas nicht passt.
Viele Leute - gut. Wieviele Beispiele dafür hätten sie denn so?
Und dieser Eindruck wird jetzt wie begründet? Denn mein persönlicher Eindruck ist ein anderer. Beispiele:

Essener Tafel verhängt Aufnahmestopp für Ausländer, die Fahrzeuge, die Eingangstür und das Privathaus wird beschmiert:
https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet ... .bild.html

Fahrzeuge von Politikern werden abgefackelt:
https://chronik.blackblogs.org/?p=4579
https://chronik.blackblogs.org/?p=1472
https://www.journalistenwatch.com/2019/ ... d-auto-ex/

Oder mit komischen Meinungen in Flyern:
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/ ... t_2018.pdf
Gleichzeitig gibt es keine sogenannten Disziplinprobleme, diese
Kinder scheinen besonders ‚gut zu spuren‘. Außerdem sind traditionelle Geschlechterrollen
in den Erziehungsstilen erkennbar: Das Mädchen trägt Kleider und Zöpfe, es wird zu Hause
zu Haus- und Handarbeiten angeleitet, der Junge wird stark körperlich gefordert und gedrillt.
Beide kommen häufig am Morgen in die Einrichtung, nachdem sie bereits einen 1,5-km-Lauf
absolviert haben.
...
Im Fallbeispiel gibt es Hinweise darauf, dass die Kinder in einem rechtsextremen völkischen
Elternhaus aufwachsen.
Und das sind nur ein winzig kleiner Bruchteil von Beispielen aus jüngster Zeit.

Ein weiteres Beispiel sieht man sehr gut in diesem Thread: Kaum geht es um die Swastika, wird gleich unterstellt, dass man einen religiösen Hintergrund vorschiebt um die Swastika aus NS-Sympathe Gründen tragen zu wollen.

Evariste
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von Evariste » 08.02.19, 09:50

myLord hat geschrieben: Ein weiteres Beispiel sieht man sehr gut in diesem Thread: Kaum geht es um die Swastika, wird gleich unterstellt, dass man einen religiösen Hintergrund vorschiebt um die Swastika aus NS-Sympathe Gründen tragen zu wollen.
Sagen wir, von Ihrem religiösen Hintergrund ist in Ihren Beiträgen wenig sichtbar geworden. Magie und Okkultismus für sich machen noch keine Religion und Sie bleiben uns auch die Begründung schuldig, inwiefern die Swastika (ein hinduistisches Symbol) da eine wichtige Rolle spielt. Ein rechter (lassen wir mal offen, wie rechts) Hintergrund wird aber in Ihrem letzten Beitrag deutlich sichtbar, schon aufgrund der zitierten Quellen.

Und ich denke, als Deutscher muss man schon ein sehr starkes religiöses Motiv haben, um damit, angesichts der deutschen Vergangenheit, das Tragen eines Hakenkreuzes zu rechtfertigen. Außer man ist der Meinung "die Vergangenheit geht mich nichts an", was auch wieder eine typisch rechte Position ist.

myLord
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von myLord » 08.02.19, 09:59

Evariste hat geschrieben: Sagen wir, von Ihrem religiösen Hintergrund ist in Ihren Beiträgen wenig sichtbar geworden. .... Ein rechter (lassen wir mal offen, wie rechts) Hintergrund wird aber in Ihrem letzten Beitrag deutlich sichtbar, schon aufgrund der zitierten Quellen.
Und genau das ist auch das, was ich meine. Ich spreche davon, dass einige Gruppen die Meinung anderer unterdrücken und liefere Beispiele dafür und schon werde ich in die rechte Ecke gestellt. Braucht jemand noch mehr Beispiele?!?

Tastenspitz
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von Tastenspitz » 08.02.19, 10:18

myLord hat geschrieben:Und dieser Eindruck wird jetzt wie begründet?
Es ist einen Einschätzung meinerseits. Wenn sie eine Begründung wollen, gehen sie mal zu ner entsprechenden Demo und versuchen sie die Fahnenträger zur Intergrationsbereitschaft zu überreden. Ich würde da allerdings einen Helm empfehlen um mit der Antwort noch mit eigener Kraft wegzukommen.
myLord hat geschrieben:Und das sind nur ein winzig kleiner Bruchteil von Beispielen aus jüngster Zeit.
Ich hab da jetzt nur kurz drübergelesen. Aber den Begriff "Nazi" hab ich nur einmal gefunden. Da wurde gesagt, dass Kinder keine Nazis sein können.
Interessant ist hier wohl nur der Umkehrschluss, dass sie die Betreffenden wohl selber in den Kreis der Nazis einordnen. Wieso eigentlich?
myLord hat geschrieben:in diesem Thread: Kaum geht es um die Swastika, wird gleich unterstellt, dass man einen religiösen Hintergrund vorschiebt um die Swastika aus NS-Sympathe Gründen tragen zu wollen.
Wer sich die beiden Symbole ansieht wird einen entscheidenden Unterschied feststellen. Das Problem dabei ist, dass dies im Gesetz eben nicht unterscheiden wird. Der Unterschied ergibt sich hier aus der Verwendung.
Welche Religion ist es denn genau, die hier die Probleme in der Verwendung hat?
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Evariste
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Re: Verwendung der Swastika als rel. Symbol

Beitrag von Evariste » 08.02.19, 12:16

myLord hat geschrieben:
Ich spreche davon, dass einige Gruppen die Meinung anderer unterdrücken und liefere Beispiele dafür und schon werde ich in die rechte Ecke gestellt.
Es ist nun mal eine typisch rechte Argumentationslinie. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass andere die eigene Meinung nicht kritisieren dürfen, die Vertreter rechter Positionen behaupten aber immer gerne genau das und stellen sich dabei gerne als "Opfer der Meinungsdiktatur" da. Straftaten sind natürlich abzulehnen, die Faktenlage gibt aber keineswegs eine herausgehobene "Opferrolle" bestimmter Gruppen her.

Aus dem bei Journalistenwatch verlinkten Tagesspiegel-Artikel:
Laut der Anfrage hat es nach den vorläufigen Zahlen der Polizei im vergangenen Jahr mindestens 36 Attacken auf Parteibüros gegeben. 20 Mal sollen die Täter aus dem linksextremistischen Umfeld kommen, fünf Mal werden rechtsradikale Täter vermutet. Büros der SPD waren mit 17 Angriffen mit Abstand am häufigsten Ziel von Straftaten. Es folgen acht Angriffe auf Büros der Linken und sechs auf Büros der AfD.
Andererseits kommt von Ihnen nichts Konkretes, warum es so wichtig sein soll, mit dem Hakenkreuz herumzulaufen. Es geht wohl nur ums "Prinzip".

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