Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnung..und dann?

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mhelli
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Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnung..und dann?

Beitrag von mhelli »

Hallo Leute,
vollkommen fiktiver Fall: Mieter A erhält eine in seinen Augen falsche, weil absurd hohe, Betriebskosten-Abrechnung. Er erhebt Widerspruch und zahlt die Nachzahlung nicht und legt seine Sicht im Widerspruch dar. Der Vermieter wiegelt ab...und mahnt weiter die "Mitschulden" an. Was nun?

ExDevil67
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Re: Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnung..und dann?

Beitrag von ExDevil67 »

Abwarten und Tee trinken wer die stärkeren Nerven hat. Im Zweifel wird der Vermieter klagen müssen und dann wird ein neutraler Dritter in Form des Richters entscheiden.

winterspaziergang
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Re: Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnung..und dann?

Beitrag von winterspaziergang »

mhelli hat geschrieben:
30.06.20, 01:05
Hallo Leute,
vollkommen fiktiver Fall: Mieter A erhält eine in seinen Augen falsche, weil absurd hohe, Betriebskosten-Abrechnung.

was ist die Begründung in diesem fiktiven Fall? inwiefern hält der Mieter die hohe Rechnung für falsch? "absurd hoch" würde nicht reichen.
mhelli hat geschrieben:
30.06.20, 01:05
Er erhebt Widerspruch und zahlt die Nachzahlung nicht und legt seine Sicht im Widerspruch dar.
den unstrittigen Teil einer Rechnung sollte man immer zahlen. Gibt es den nicht?
mhelli hat geschrieben:
30.06.20, 01:05
Der Vermieter wiegelt ab...und mahnt weiter die "Mitschulden" an. Was nun?
was heißt, er wiegelt ab?
Die Rechtslage ist: Einsicht in die Belege fordern (Recht dazu), prüfen und danach den unstrittigen Teil zahlen. Einfach gar nichts zahlen, geht nicht. Und "absurd hoch" ist keine Begründung.

ktown
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Re: Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnung..und dann?

Beitrag von ktown »

winterspaziergang hat geschrieben:
30.06.20, 07:18
Einfach gar nichts zahlen, geht nicht.
Also ich geh mal davon aus, dass jeden Monat zum 1. was gezahlt wurde. :wink:
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

mhelli
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Re: Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnung..und dann?

Beitrag von mhelli »

natürlich würde die normale Miete gezahlt werden.

Primär würde fiktiv eine absurd hohe Schätzung von Wasser /Entwasser und hohe Kosten für Installation von Rauchmelder/Feuerschutz zur Debatte stehen.

winterspaziergang
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Re: Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnung..und dann?

Beitrag von winterspaziergang »

mhelli hat geschrieben:
30.06.20, 20:21
natürlich würde die normale Miete gezahlt werden.
:roll: das stand beim Thema
den unstrittigen Teil einer Rechnung sollte man immer zahlen. Gibt es den nicht?
auch nicht in Frage.
Aber gern: Gibt es in der Nachzahlung einen unstrittigen Teil, sollte man den zahlen.
mhelli hat geschrieben:
30.06.20, 20:21
Primär würde fiktiv eine absurd hohe Schätzung von Wasser /Entwasser und hohe Kosten für Installation von Rauchmelder/Feuerschutz zur Debatte stehen.
:arrow:
"absurd hoch" würde [als Begründung] nicht reichen.
Das Wasser wurde nur "geschätzt"?

cmd.dea
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Re: Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnung..und dann?

Beitrag von cmd.dea »

mhelli hat geschrieben:
30.06.20, 20:21
natürlich würde die normale Miete gezahlt werden.

Primär würde fiktiv eine absurd hohe Schätzung von Wasser /Entwasser und hohe Kosten für Installation von Rauchmelder/Feuerschutz zur Debatte stehen.
Art und Inhalt der Schätzung ergeben sich ebenso aus den Abrechnungsbelegen wie die Kosten hinsichtlich der Rauchwarnmelder. Da muss man reinschauen und basierend hierauf vortragen.

Feuerschutz ist keine allgemeine Betriebskostenposition.

hambre
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Re: Widerspruch gegen Betriebskostenabrechnung..und dann?

Beitrag von hambre »

Primär würde fiktiv eine absurd hohe Schätzung von Wasser /Entwasser
Warum wurde geschätzt und auf welcher Grundlage wurde geschätzt?
hohe Kosten für Installation von Rauchmelder/Feuerschutz zur Debatte stehen.
Installationskosten für Rauchmelder/Feuerschutz dürfen nicht umgelegt werden. Umlagefähig sind nur die Wartungskosten für diese Geräte.

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