Ab wann reagieren???

Moderator: FDR-Team

Strider
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von Strider »

Frank Oseloff hat geschrieben:
nintendo hat geschrieben:Bin selbst im Mieterschutz und dieser Anwalt riet mir ein halbes Jahr gar nicht zu reagieren bis die Frist von einem halben Jahr verstrichen ist. (angeblich kann er dann rein rechtlich nix mehr fordern)
Wenn das Strider liest kriegt der wieder einen Lachanfall.
 
:lol:

Ich vermute mal das "nicht reagieren" hat der Anwalt schon etwas anders erklärt, ansonsten wäre das wirklich wieder ein Punkt der klar gegen den Mieterverein spricht.

nintendo
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von nintendo »

@ Strider: Nein wirklich so hat der Anwalt das erklärt.. Wir sollen auf nichts reagieren bis die Frist von 6 Monaten um ist. Sonst würde die Frist "unterbrochen". Es sei denn es würde von Seiten des VM ein Anwaltsschreiben kommen dann sollen wir nochmal kommen.

Er meinte auch es würde hier vor ORt das Gericht nicht interessieren dass des BUndesverfassungsgericht mal geurteilt hat es dürfen nur Schäden die im Ubergangsprotokoll stehen noch beanstandet werden....
Versteh nur nicht so ganz warum man ein Übergabeprotokoll macht. Trotzdem meine Frage:
Ab wann wie reagieren?
Würde ja die letzte Kröte auch noch schlucken egal, hauptsache endlich ruhe, aber was lässt sich VM dann einfallen.

Strider
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von Strider »

Wenn unter Anwaltschreiben auch ein Mahnbescheid fällt ist das soweit ok. Auf normale Post muss niemand reagieren. Meiner Meinung nach wird auch nicht die Frist durch reagieren unterbrochen.

Es kann durchaus sein, dass das örtliche Gericht etwas anders tickt und gerne Urteile ignoriert. Spätestens in der nächsten Instanz werden diese Urteile dann aber wieder gekippt. Also von daher ist der Mieter nicht ganz so hilflos wie der Anwalt glauben machen will.

Wenn die neuen Mängel nicht im Übergabeprotokoll stehen, welches auch der VM unterschrieben hat und diese Mängel nicht versteckt sind, kann der VM damit nicht mehr um die Ecke kommen und der Mieter braucht auch auf solche Forderungen nicht reagieren, erst wenn ein Mahnbescheid oder Schreiben vom Gericht eintrudelt sollte er aktiv werden.

nintendo
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von nintendo »

@ Strider
Erst einmal vielen vielen Dank. Das ist doch mal ne klare Antwort.. Nochmals Danke.
Wie kommt ein Vermieter an einen Mahnbescheid? Da müsste doch erstmal eine Art "Titel" vorliegen oder?
Wenn nun aber wirklich Post von Anwalt kommen sollte, komm ich dann durch mit dem Übergabeprotokoll??
Wie bereits geschrieben es ging u. a. um eine Hecke an der der Vermieter täglich und mehrfach vorbeifuhr.
Danke nochmal und schönes WE.

hws
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von hws »

nintendo hat geschrieben:Wie kommt ein Vermieter an einen Mahnbescheid? Da müsste doch erstmal eine Art "Titel" vorliegen oder?
Umgekehrt. Einen Mahnbescheid kann jede losschicken (sogar im Internet) Widerspricht der Empfänger dem Mahnbescheid nicht, ergibt sich daraus nach bestimmter Zeit ein Titel.

hws

Strider
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von Strider »

Ja, bei einen Mahnbescheid prüft das Gericht nur ob dieser Bescheid korrekt ausgefüllt wurde, nicht dessen Berechtigung. Sprich wenn der Mieter einen Mahnbescheid ignoriert bekommt der VM einen Titel zugesprochen ohne das er beweisen musste das seine Forderung zu Recht besteht. Dieser Titel ist dann 30 Jahre lang gültig und kann vom Gerichtsvollzieher über zum Beispiel eine Kontopfändung vollstreckt werden.

nintendo
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von nintendo »

Danke an HWS und wie immer Danke an Strider
Das mit dem Mahnbescheid wusste ich so nicht. Haben sowas auch noch nie bekommen...

Frank Oseloff
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von Frank Oseloff »

nintendo hat geschrieben:Er meinte auch es würde hier vor ORt das Gericht nicht interessieren dass des BUndesverfassungsgericht mal geurteilt hat es dürfen nur Schäden die im Ubergangsprotokoll stehen noch beanstandet werden....
Stimmt. Das Bundesverfassungsgericht hat nämlich damit nix zu tun.
 

nintendo
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von nintendo »

Ach ja natürlich. Oh werd schon ganz wirr.. Meinte natürlich Oberlandesgericht.....

Frank Oseloff
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Re: Ab wann reagieren???

Beitrag von Frank Oseloff »

Strider hat geschrieben:Meiner Meinung nach wird auch nicht die Frist durch reagieren unterbrochen.
Doch, und darauf will der Anwalt vermutlich hinaus. Reagiert der Mieter durch Zahlung, so hat es sich erledigt. Reagiert er aber mit Einwänden o.ä., so werden Verhandlungen aufgenommen, die den Lauf der Frist unterbrechen. Scheitern die Verhandlungen, also wird man sich nicht einig, so läuft die Frist ab dem Zeitpunkt weiter, zu dem man ein Scheitern annehmen kann. In diesem Fall kann der Vermieter also noch Forderungen stellen wenn die 6-Monats-Frist überschritten ist.
 

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