Widerspruch des Mieters

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FOseloff
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Re: Widerspruch des Mieters

Beitrag von FOseloff »

Karsten hat geschrieben:Nachdem von Seiten des Mieters bereits unmissverständlich erklärt wurde, dass an einen Auszug nicht nicht zu denken ist, könnte vom Vermieter bereits jetzt Räumungsklage eingereicht werden, ohne dass erst abgewartet werden muss, ob der Auszug nun stattfindet oder nicht. Der Anwalt könnte und sollte also zeitnah aktiv werden.
Ja, auf jeden Fall.

@Elektrikör: kann es sein, dass man sich, zwischen den Zeilen gelesen, genötigt sieht?
 
Ich kann nicht alles wissen, doch ich kann alles lernen.
 

Sharkeys
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Re: Widerspruch des Mieters

Beitrag von Sharkeys »

Man sollte bei allen rechtlichen Aspekten aber dennoch nicht vergessen das die Situation für die Dame sehr schwierig ist. Ich weiss ja nicht wie die Wohnungssituation in dieser Stadt aussieht und wie lange die Frau schon in dieser Wohnung lebt. Auch die Einkommensverhältnisse sind nicht bekannt.
Da so ein Umzug natürlich auch mit teilweise erheblichen Kosten verbunden ist, wenn z.B. ein Makler eingeschaltet werden muss, Kaution bezahlt werden muss, ist es nachvollziebar das sie zwischen den Zeilen eine gewisse Abstandszahlung erfragt.
Als Nötigung würde ich das aber nicht bezeichnen. Eher als Verhandlungsbasis :)

ExDevil67
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Re: Widerspruch des Mieters

Beitrag von ExDevil67 »

Sharkeys hat geschrieben:Da so ein Umzug natürlich auch mit teilweise erheblichen Kosten verbunden ist, wenn z.B. ein Makler eingeschaltet werden muss, Kaution bezahlt werden muss, ist es nachvollziebar das sie zwischen den Zeilen eine gewisse Abstandszahlung erfragt.
Als Nötigung würde ich das aber nicht bezeichnen. Eher als Verhandlungsbasis :)
Wobei die Frage wäre was es da zu verhandeln geben soll.
So ein Mietvertrag ist für beide Seiten kündbar und das Risiko das der Vermieter begründet kündigt muss man halt als Mieter hinnehmen.

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