Mieterhöhung um 15%

Moderator: FDR-Team

Evariste
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2605
Registriert: 31.12.15, 17:20

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von Evariste » 31.10.18, 09:14

Der Vermieter hat sicherlich seine Gründe gehabt, die Miete nicht zu erhöhen. Wenn ich das lese...
Es sind keinerlei Veränderungen in der Wohnung seitens der VM vorgenommen worden.
Das kann auch heißen, dass (z. B.) immer noch der alte Teppichboden in der Wohnung ist und dass auch sonst nichts in den 14 Jahren nichts Wesentliches erneuert wurde, z. B. die Einbauküche, die beim Einzug schon 10 Jahre alt war. Dann kann das, abhängig von der Lage der Wohnung, ein ganz gutes Geschäft für den Vermieter gewesen sein.

Mit der Mieterhöhung riskiert der Vermieter, dass
a) der Mieter auszieht und dann der Vermieter das Problem hat, einen neuen zuverlässigen und solventen Mieter zu finden. Und der wird sicherlich erwarten, dass die Wohnung erst einmal auf Vordermann gebracht wird, oder
b) dass der Mieter seinerseits beginnt, Ansprüche zu stellen, auf die er bisher, in Anbetracht der stabilen Miete, verzichtet hat.

Es gibt mitunter gute Gründe, die Miete _nicht_ zu erhöhen. Auch das sind Faktoren, die den "Marktpreis" einer Wohnung beeinflussen. In den Mietspiegeln werden sie leider nicht berücksichtigt.

winterspaziergang
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 6994
Registriert: 16.11.13, 14:23

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von winterspaziergang » 31.10.18, 13:38

Evariste hat geschrieben:Der Vermieter hat sicherlich seine Gründe gehabt, die Miete nicht zu erhöhen. Wenn ich das lese...
Es sind keinerlei Veränderungen in der Wohnung seitens der VM vorgenommen worden.
Das kann auch heißen, dass (z. B.) immer noch der alte Teppichboden in der Wohnung ist und dass auch sonst nichts in den 14 Jahren nichts Wesentliches erneuert wurde, z. B. die Einbauküche, die beim Einzug schon 10 Jahre alt war. Dann kann das, abhängig von der Lage der Wohnung, ein ganz gutes Geschäft für den Vermieter gewesen sein.
kann... oder es kann sein, dass ein hochwertiger Teppich verlegt war, der bei guter Pflege immer noch wie neu aussieht oder hochwertiges Parkett, das man nach 14 Jahren nicht erneuern muss und gar keine Einbauküche, so dass die des Mieters drin ist, die er selbst erneuern kann, wenn ihm danach ist.
Mit der Mieterhöhung riskiert der Vermieter, dass
a) der Mieter auszieht und dann der Vermieter das Problem hat, einen neuen zuverlässigen und solventen Mieter zu finden.
kommt drauf an, wo das gute Objekt steht. Es gibt Orte, da ist das nicht geringste Problem
Und der wird sicherlich erwarten, dass die Wohnung erst einmal auf Vordermann gebracht wird, oder
es gibt Orte, da fragt kein pot. Mieter, ob die Wohnung renoviert übergeben wird
b) dass der Mieter seinerseits beginnt, Ansprüche zu stellen, auf die er bisher, in Anbetracht der stabilen Miete, verzichtet hat.
Ansprüche stellen kann er, ob der VM dem nachkommen muss, ist eine andere Frage
Es gibt mitunter gute Gründe, die Miete _nicht_ zu erhöhen. Auch das sind Faktoren, die den "Marktpreis" einer Wohnung beeinflussen. In den Mietspiegeln werden sie leider nicht berücksichtigt.
klar, ändert aber nichts daran, dass es ihn gibt und ein VM nach 14 Jahren die Miete erhöhen kann

winterspaziergang
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 6994
Registriert: 16.11.13, 14:23

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von winterspaziergang » 31.10.18, 17:51

P.S.
Evariste hat geschrieben: Mit der Mieterhöhung riskiert der Vermieter, dass
a) der Mieter auszieht und dann der Vermieter das Problem hat, einen neuen zuverlässigen und solventen Mieter zu finden.
wie gesagt, kommt es drauf an, wo das gute Objekt steht. Es gibt Orte, da ist das nicht geringste Problem, aber eigentlich stellt sich umgekehrt die Frage, wie wahrscheinlich ein Mieter wegen einer Mieterhöhung von 15% auf einer seit 14 Jahren unveränderten Miethöhe auszieht und wie wahrscheinlich er bei Neuanmietung eine gleichwertige Wohnung mit der aktuellen Miete bekommen wird. Die Kosten des Umzugs, die er selbst zu tragen hat und den ganzen Stress mal außen vor gelassen.
:arrow: Das Risiko dürfte also recht gering sein.

TG
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 515
Registriert: 04.11.04, 07:41

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von TG » 31.10.18, 18:42

Evariste hat geschrieben:Der Vermieter hat sicherlich seine Gründe gehabt, die Miete nicht zu erhöhen. Wenn ich das lese...
Es sind keinerlei Veränderungen in der Wohnung seitens der VM vorgenommen worden.
Das kann auch heißen, dass (z. B.) immer noch der alte Teppichboden in der Wohnung ist und dass auch sonst nichts in den 14 Jahren nichts Wesentliches erneuert wurde, z. B. die Einbauküche, die beim Einzug schon 10 Jahre alt war. Dann kann das, abhängig von der Lage der Wohnung, ein ganz gutes Geschäft für den Vermieter gewesen sein.

SO ist es! Es gab keinen Teppichboden, aber billigen Laminat. Die Einbauküche gehört der Mieterin.


b) dass der Mieter seinerseits beginnt, Ansprüche zu stellen, auf die er bisher, in Anbetracht der stabilen Miete, verzichtet hat.

Seit 3 Jahren kämpft die Miererin um eine nachvollziehbare NK Abrechnung! 2015 gab es einen gerichtlichen Termin. NK sind verfristet, werden aber trotzdem angemahnt.


Es gibt mitunter gute Gründe, die Miete _nicht_ zu erhöhen. Auch das sind Faktoren, die den "Marktpreis" einer Wohnung beeinflussen. In den Mietspiegeln werden sie leider nicht berücksichtigt.
Der örtliche Mietspiegel der Stadt/Gemeinde gilt für Neueinzüge.

Das Haus ist 60 Jahre alt, es gibt KEINE Isolierung, KEINEN Energieausweis, Salpeter im Keller (nicht nutzbar, da lles stinkt) Balkone mit Eternitplatten und Mieter, die schon 40 Jahre im Haus wohnen und nie eine Mieterhöhung erhalten haben.
Gruß TG

Froggel
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 3066
Registriert: 19.05.05, 15:17
Wohnort: Niedersachsen

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von Froggel » 31.10.18, 20:29

TG hat geschrieben:Der örtliche Mietspiegel der Stadt/Gemeinde gilt für Neueinzüge.

Das Haus ist 60 Jahre alt, es gibt KEINE Isolierung, KEINEN Energieausweis, Salpeter im Keller (nicht nutzbar, da lles stinkt) Balkone mit Eternitplatten und Mieter, die schon 40 Jahre im Haus wohnen und nie eine Mieterhöhung erhalten haben.
Ja und? Nichts davon, was Sie geschrieben haben, ist ein Hinderungsgrund, die Miete zu erhöhen. Die von Ihnen angemerkten Dinge waren bereits bei Ihrem Einzug vorhanden. Es besteht kein Rechtsanspruch darauf, dass daran etwas geändert wird. Auch dass andere Mieter nie eine Mieterhöhung erhalten haben oder irgendwann erhalten werden hat Einfluss auf Ihre Miete. Wenn Ihr Mietvertrag eine ungültige Renovierungsklausel enthalten sollte, können Sie im Gegenzug den Vermieter dazu auffordern, seiner Renovierungspflicht nachzukommen. Ebenso sollte der Vermieter etwas gegen den Salpeter unternehmen, allein schon, um die Bausubstanz nicht zu gefährden. Ein unbenutzbarer Keller könnte einen Mietminderungsgrund darstellen, aber dafür sollte man einen Anwalt hinzuziehen. Wenn dieser Zustand allerdings schon lange besteht, könnte der Anspruch auf Mietminderung verwirkt worden sein.
Ausnahme Verwirkung - Klick mich
Ich bin kein Jurist.
- alle Angaben ohne Gewähr -

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 16199
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von SusanneBerlin » 31.10.18, 20:49


Der örtliche Mietspiegel der Stadt/Gemeinde gilt für Neueinzüge.

Das Haus ist 60 Jahre alt, es gibt KEINE Isolierung, KEINEN Energieausweis, Salpeter im Keller (nicht nutzbar, da lles stinkt) Balkone mit Eternitplatten und Mieter, die schon 40 Jahre im Haus wohnen und nie eine Mieterhöhung erhalten haben.
60 Jahre ist kein Alter für ein Haus, ich habe schon in älteren Häusern gewohnt. Den Energieausweis gibt es erst seit 2010, ein Energieausweis muss beim Neubau eines Gebäudes oder Verkauf des Gebäudes erstellt werden, er ist potentiellen Neumietern vorzulegen. Mietern die bereits seit 40 Jahren im Haus wohnen, muss kein Energieausweis vorgelegt werden.

Es besteht keine Pflicht, eine Dämmung (nicht Isolierung) außen auf den Außenwänden anzubringen, oder was meinen Sie damit?

Aus den 40 Jahren ohne Mieterhöhung ensteht kein Anspruch, dass die Miete auch die nächsten 40 Jahre nicht erhöht werden darf. Man darf Wohnungen auch ohne Keller vermieten. Ethernitplatten auf dem Balkon sind kein Hinderungsgrund für eine Mieterhöhung. Bei einer Neuvermietung gibt es keine Begrenzung der Miethöhe mittels Mietspiegel. Ihre Meinung, der Mietspiegel würde nur für Neuvermietungen gelten (und folglich dass in der betreffenden Gemeinde kein gültiger Mietspiegel für bereits vermietete Wohnung existiert) ist höchstwahrscheinlich falsch.
Grüße, Susanne

TG
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 515
Registriert: 04.11.04, 07:41

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von TG » 31.10.18, 22:16

SusanneBerlin hat geschrieben:


Es besteht keine Pflicht, eine Dämmung (nicht Isolierung) außen auf den Außenwänden anzubringen, oder was meinen Sie damit?

Nun ja, sämtliche Häuser in dieser Straße wurden vor eingen Jahre neu isoliert. (Vermieter = Wohnungsbaugesellschaften)
Das betreffende Haus ist privat vermietet.

Ihre Meinung, der Mietspiegel würde nur für Neuvermietungen gelten (und folglich dass in der betreffenden Gemeinde kein gültiger Mietspiegel für bereits vermietete Wohnung existiert) ist höchstwahrscheinlich falsch.


Warum soll das falsch sein? So steht es im Mietspiegel, der im letzten Monat von der Bürgerschaft aktualisiert wurde.


Eine Frage gibt es noch: darf ein VM nur bei einer Wohnung eine Mieterhöhung vornehmen oder müssen alle Mietparteien (12) eine Erhöhung erhalten?
Gruß TG

fodeure
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2172
Registriert: 06.06.10, 19:51

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von fodeure » 31.10.18, 22:36

TG hat geschrieben:Eine Frage gibt es noch: darf ein VM nur bei einer Wohnung eine Mieterhöhung vornehmen
Ja.
TG hat geschrieben:oder müssen alle Mietparteien (12) eine Erhöhung erhalten?
Nein.

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 16199
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von SusanneBerlin » 31.10.18, 22:46

Warum soll das falsch sein? So steht es im Mietspiegel, der im letzten Monat von der Bürgerschaft aktualisiert wurde.
Weil ich mir nicht vorstellen kann, dass in einem, von einer Stadt oder Gemeinde herausgegebeben Mietspiegel steht, dass dieser Mietspiegel nur auf Neuvermietungen angewandt werden darf, und dass im einem von einer Stadt oder Gemeinde herausgegebenen Mietspiegel steht, dass kein Mietspiegel existiert der auf bestehende Mietverhältnisse innerhalb dieser Stadt oder Gemeinde anzuwenden ist.
Eine Frage gibt es noch: darf ein VM nur bei einer Wohnung eine Mieterhöhung vornehmen oder müssen alle Mietparteien (12) eine Erhöhung erhalten?
Der Vermieter ist nicht verpflichtet, alle Mieter bezüglich Mieterhöhungen gleich zu behandeln. Also ja, der Vermieter darf auch nur bei einem Mieter eine Mieterhöhung verlangen und bei den anderen nicht.
Grüße, Susanne

winterspaziergang
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 6994
Registriert: 16.11.13, 14:23

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von winterspaziergang » 01.11.18, 01:26

TG hat geschrieben: SO ist es! Es gab keinen Teppichboden, aber billigen Laminat. Die Einbauküche gehört der Mieterin.
Ob billig oder nicht, Laminat muss man nicht ständig erneuern und macht es auch eher nicht, wenn jemand in der Wohnung wohnt. Wenn der Belag ok ist, muss man den nicht erneuern, um die Miete zu erhöhen.
b) dass der Mieter seinerseits beginnt, Ansprüche zu stellen, auf die er bisher, in Anbetracht der stabilen Miete, verzichtet hat.

Seit 3 Jahren kämpft die Miererin um eine nachvollziehbare NK Abrechnung! 2015 gab es einen gerichtlichen Termin. NK sind verfirntet, werden aber trotzdem angemahnt.
mag sein, aber das ist kein "Anspruch", den man erst bei einer Mieterhöhung stellen sollte bzw. hat die Mieterin ja auch nicht und der Anspruch auf die nachvollziehbare NK Abrechnung ist rechtlich eine andere Sache, als die Mieterhöhung.
Es gibt mitunter gute Gründe, die Miete _nicht_ zu erhöhen. Auch das sind Faktoren, die den "Marktpreis" einer Wohnung beeinflussen. In den Mietspiegeln werden sie leider nicht berücksichtigt.
mag sein, aber wenn der VM nun einen Grund sieht zu erhöhen, kann er das -allgemein gesehen- eben tun
Das Haus ist 60 Jahre alt, es gibt KEINE Isolierung, KEINEN Energieausweis, Salpeter im Keller (nicht nutzbar, da alles stinkt) Balkone mit Eternitplatten und Mieter, die schon 40 Jahre im Haus wohnen und nie eine Mieterhöhung erhalten haben.
Ein Haus muss der Bauart seiner Zeit entsprechen, nicht mehr. Die Miete kann also erhöht werden. Davon unbenommen ist eine Mietminderung, weil z.B. der Keller nicht nutzbar ist oder andere Minderungsgründe. Das muss man aber genau wie die Sache mit den NK getrennt sehen.

TG
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 515
Registriert: 04.11.04, 07:41

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von TG » 01.11.18, 07:03

Danke für die Infos. Wieder was gelernt.
Gruß TG

lottchen
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2467
Registriert: 04.07.12, 13:01

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von lottchen » 01.11.18, 10:44

Ist das so ein üblicher Mietspiegel, wo der Mittelwert, der obere Spannwert und der untere Spannwert errechnet werden? Bei welchem der drei Werte landet man denn jetzt mit der geforderten Mieterhöhung?
Ich empfehle, Beiträge unserer Forentrolle BäckerHD, FelixSt und Dieter_Meisenkaiser konsequent zu ignorieren!

Evariste
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2605
Registriert: 31.12.15, 17:20

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von Evariste » 01.11.18, 11:17

winterspaziergang hat geschrieben:
TG hat geschrieben: SO ist es! Es gab keinen Teppichboden, aber billigen Laminat. Die Einbauküche gehört der Mieterin.
Ob billig oder nicht, Laminat muss man nicht ständig erneuern
Nicht ständig, ja. Aber nach 14 Jahren?

Ich als Mieter würde die Erhöhung zum Anlass nehmen, ein paar überfällige Renovierungsmaßnahmen zu verlangen. Dann hat man wenigstens was von der Mieterhöhung.

Und wenn man ein bisschen fies ist, schreibt man die entsprechende Aufforderung (mit Fristsetzung!) in das gleiche Schreiben, mit dem man der Mieterhöhung zustimmt.

(Noch ein Tipp am Rande - die erhöhte Miete wird erst ab dem 3. Monat nach Eingang des Mieterhöhungsverlangens geschuldet - viele Vermieter scheinen das nicht zu wissen.)

winterspaziergang
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 6994
Registriert: 16.11.13, 14:23

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von winterspaziergang » 01.11.18, 13:21

Evariste hat geschrieben:
winterspaziergang hat geschrieben:
TG hat geschrieben: SO ist es! Es gab keinen Teppichboden, aber billigen Laminat. Die Einbauküche gehört der Mieterin.
Ob billig oder nicht, Laminat muss man nicht ständig erneuern
Nicht ständig, ja. Aber nach 14 Jahren?
kommt es auf den Zustand an und wenn der ziemlich hinüber ist, ob das am Laminat oder am Mieter liegt.
Man bemerke: Die Renovierungspflicht des Mieters ist nur wirksam, wenn auf den Zustand der Wohnung Bezug genommen wird, der Vermieter soll aber ein intaktes Laminat ersetzen, weil der Kalender das Jahr 2018 schreibt?
Ich als Mieter würde die Erhöhung zum Anlass nehmen, ein paar überfällige Renovierungsmaßnahmen zu verlangen. Dann hat man wenigstens was von der Mieterhöhung.
verlangen kann man viel... ob der VM dem nachkommen muss, ist eine andere Sache.
Und wenn man ein bisschen fies ist, schreibt man die entsprechende Aufforderung (mit Fristsetzung!) in das gleiche Schreiben, mit dem man der Mieterhöhung zustimmt.
das ist nicht fies, sondern Kindergarten

Spezi
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 3955
Registriert: 13.09.04, 20:01

Re: Mieterhöhung um 15%

Beitrag von Spezi » 01.11.18, 14:05

So steht es im Mietspiegel, der im letzten Monat von der Bürgerschaft aktualisiert wurde.
Und er trägt wirklich den Namen: Mietspiegel gemäß § 558c BGB ??

Ich denke dies ist eher eine behördeninterne Zusammenstellung von Mietpreisen für die Ermittlung, Prüfung und Gewährung staatlicher Sozialleistungen !!
Gruß Spezi

Antworten