Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

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toscbe
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Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von toscbe »

Hallo alle zusammen,

ich wohne in einem Mehrfamilienhaus und mir ist bewusst, dass es da immer wieder zu "Nachbarschaftsgeräuschen" kommt und kommen kann.

Es geht bei meiner Frage nicht um meine Nachbarn, deren Wohnung direkt links, rechts, unter oder neben mir liegen sondern um eine Nachbarwohnung schräg unter mir, deren Wände / Decke garnicht an meine Wohnung grenzen (genauer gesagt, die Wohnung liegt links unter meiner Wohnung).

Seit der jetzige Mieter in die 1-Zimmer Wohnung eingezogen ist (Mieter im Vertrag ist seine Mutter - er wohnt nur da), besteht das Problem, dass ich jedes Gespräch, Husten, "in der Dusche rumrutschen" etc. aus dieser Wohnung höre.
Ich kann dann auch sagen, ob Mann oder Frau zu Besuch ist und ob geputzt wird...
Was ich am Tag ja noch hinnehmen kann - aber nicht abends...
Gestern abend habe ich ihn zwar nicht reden hören - aber wieder stundenlang "rumgewerkel" wie wenn andauernd ein Glas auf den Holzboden fällt, Regale geschoben werden, eine Kiste "knallt" auf den Boden (so zumindest hört es sich an)

Dazu sei gesagt - so sagte mir ein Nachbar - hat er in der Wohnung außer einem Bett und TV an der Wand nichts großartig in dem Zimmer (wie beispielsweise Teppiche, Regale, Schränke). Er sitzt im Rollstuhl - deswegen hat er wahrscheinlich wegen der Bewegungsfreiheit so wenig in der Wohnung. Kann ich nachvollziehen - die Wohnung ist nämlich gleich geschnitten wie meine - und bei mir würde schon im Flur kein Rollstuhl durchkommen da dort eine Kommode steht.
Auch wenn ich mir meine Badtüre betrachte und weiß, dass er die gleiche Wohnung wie ich hat, frage ich mich, wie durch diese Badtür ein Rollstuhl passen soll (dafür ist die Tür zu eng).

Komisch ist, dass ich wirklich nie irgendwelche Lärmprobleme mit meinen direkten Nachbarn habe (klar - manchmal Hundegebell, Bohrmaschine oder Kindergeschrei; das sehe ich aber als normalen Nachbarschaftslärm an...).
Auch habe ich - als der Vormieter da noch gewohnt hat - nie etwas gehört und auch zu Beginn habe ich den jetzigen Mieter nie gehört...


Nachdem ich öfter unten war und geklingelt habe und gebeten habe, etwas ruhiger zu sein, dies aber nicht gefruchtet hat, habe ich mich letztes Jahr an die Hausverwaltung gewandt, die hatte ihn auch angeschrieben und dann war ein halbes Jahr lang Ruhe.
Es ist auch schwer, ihm das mit dem "Schall" zu erklären - er spricht kein deutsch und nur sehr schlecht englisch.
Jetzt geht es wieder seit 2-3 Monaten so zu und ich habe wieder bei der Hausverwaltung angerufen die ihn jetzt noch einmal anschreibt; mir aber auch sagt, das sei normaler Nachbarschaftslärm.

Das sehe ich nicht so, dass "Stimmen / Gerede" aus einer anderen Wohnung normaler Nachbarschaftslärm sind.
Wenn man abends auf der Couch liegt und man hört stundenlang "Gerede" und "Rumgewerkel" (wie durch ein Rohr oder eine Heizung) dann macht das einen wahnsinnig.

Ich weiß - es kann einem Mieter nicht vorgegeben werden, eine Wohnung einzurichten.
Aber wenn man dann eben jeden Ton hört... hat er dann nicht die Ruhezeiten (wie in der Hausordnung vorgegeben) einzuhalten?



Meine drei Fragen:

- hat er sich dann nicht zumindest an die Hausordnung zu halten und abends ab 19:00 Uhr für Ruhe zu sorgen? In der Hausordnung steht "ab 19:00 Uhr Zimmerlautstärke".

- hat die Hausverwaltung die Verpflichtung, zu überprüfen, ob zum Ersten ein Mangel in der Dämmung vorliegt oder zum Zweiten (das ist meine Vermutung), ob der Mieter an der Wohnung baulich etwas verändert hat (etwa Türen verbreitert o.ä. wegen dem Rollstuhl) dass die Schallverbreitung verstärkt? Die Hausverwaltung weiß zumindest nichts von irgendwelchen Baumaßnahmen.

- Ich führe ein Lärmprotokoll und habe auch ein paar mal meine Nachbarn (ein Ehepaar, manchmal kam er, manchmal kam sie rüber) als Zeugen eingetragen (ich kann mich bei denen melden, dann kommen sie rüber um es sich anzuhören). Wieviel Beweiskraft hat das, wenn es meine Nachbarn bestätigen?
Die Hausverwaltung meint, es wäre besser, wenn jemand von der Verwaltung bzw der Hausmeister das auch mal hören würde.. Ich weiß ja aber nicht, wann ich den Lärm wieder höre und abends kommt sicherlich niemand von der Hausverwaltung...
Reicht es nicht, wenn meine Nachbarn das bestätigen?
(Edit: Mittlerweile kann es auch ein Arbeitskollege von mir bestätigen, der bei mir zu Besuch war)

Wie gesagt, aus den direkt an meiner Wohnung anliegenden Wohnungen höre ich rein garnichts...
Ein Aufnahmegerät nützt nichts, da das ja kein Lärm ist, welches das Aufnahmegerät gut erfasst... Wie gesagt, ich führe aber ein Lärmprotokoll,

Ich danke für Tipps und Ratschläge...

Wie ist die Rechtslage?

Grüße
toscbe
winterspaziergang
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von winterspaziergang »

toscbe hat geschrieben: 14.01.21, 12:38 ...
Seit der jetzige Mieter in die 1-Zimmer Wohnung eingezogen ist (Mieter im Vertrag ist seine Mutter - er wohnt nur da), besteht das Problem, dass ich jedes Gespräch, Husten, "in der Dusche rumrutschen" etc. aus dieser Wohnung höre.
...
Dazu sei gesagt - so sagte mir ein Nachbar - hat er in der Wohnung außer einem Bett und TV an der Wand nichts großartig in dem Zimmer (wie beispielsweise Teppiche, Regale, Schränke). ...

Komisch ist, dass ich wirklich nie irgendwelche Lärmprobleme mit meinen direkten Nachbarn habe (klar - manchmal Hundegebell, Bohrmaschine oder Kindergeschrei; das sehe ich aber als normalen Nachbarschaftslärm an...).
Auch habe ich - als der Vormieter da noch gewohnt hat - nie etwas gehört und auch zu Beginn habe ich den jetzigen Mieter nie gehört...
daran ist nichts komisch. Möbel, Vorhänge, Teppiche dämpfen Geräusche. Das merkt man, wenn man z.B. renoviert und ein Zimmer leer räumt, dass es innerhalb dieses Zimmers "hallt" und sobald wieder alles eingeräumt ist, hallt es auch nicht mehr
...ich habe wieder bei der Hausverwaltung angerufen die ihn jetzt noch einmal anschreibt; mir aber auch sagt, das sei normaler Nachbarschaftslärm.

Das sehe ich nicht so, dass "Stimmen / Gerede" aus einer anderen Wohnung normaler Nachbarschaftslärm sind.
erstmal ja, das sind sie, denn es gehört zu bestimmungsgemäßen Gebrauch der Wohnung dort zu laufen, zu sprechen, ein Telefonat zu führen, den Fernseher anzumachen usw.
Ich weiß - es kann einem Mieter nicht vorgegeben werden, eine Wohnung einzurichten.
Aber wenn man dann eben jeden Ton hört... hat er dann nicht die Ruhezeiten (wie in der Hausordnung vorgegeben) einzuhalten?
das wäre aber der einzige realisierbare Ansatzpunkt

Meine drei Fragen:
- hat er sich dann nicht zumindest an die Hausordnung zu halten und abends ab 19:00 Uhr für Ruhe zu sorgen? In der Hausordnung steht "ab 19:00 Uhr Zimmerlautstärke".
wenn das Problem an der Übertragung des Schalls liegt, weil die Wohnung praktisch leer ist, nützt der Verweis auf die Zimmerlautstärke wenig. Der Mann kann sich ja nicht ab 19 Uhr bewegungslos im Bett oder in seinem Rollstuhl aufhalten
- hat die Hausverwaltung die Verpflichtung, zu überprüfen, ob zum Ersten ein Mangel in der Dämmung vorliegt oder zum Zweiten (das ist meine Vermutung), ob der Mieter an der Wohnung baulich etwas verändert hat (etwa Türen verbreitert o.ä. wegen dem Rollstuhl) dass die Schallverbreitung verstärkt? Die Hausverwaltung weiß zumindest nichts von irgendwelchen Baumaßnahmen.
Die Kombi geringer Schallschutz und praktisch leere Wohnung reichen aus
- Ich führe ein Lärmprotokoll und habe auch ein paar mal meine Nachbarn (ein Ehepaar, manchmal kam er, manchmal kam sie rüber) als Zeugen eingetragen (ich kann mich bei denen melden, dann kommen sie rüber um es sich anzuhören). Wieviel Beweiskraft hat das, wenn es meine Nachbarn bestätigen?
Die Hausverwaltung meint, es wäre besser, wenn jemand von der Verwaltung bzw der Hausmeister das auch mal hören würde.. Ich weiß ja aber nicht, wann ich den Lärm wieder höre und abends kommt sicherlich niemand von der Hausverwaltung...
Reicht es nicht, wenn meine Nachbarn das bestätigen?
(Edit: Mittlerweile kann es auch ein Arbeitskollege von mir bestätigen, der bei mir zu Besuch war)

Wie gesagt, aus den direkt an meiner Wohnung anliegenden Wohnungen höre ich rein garnichts...
Ein Aufnahmegerät nützt nichts, da das ja kein Lärm ist, welches das Aufnahmegerät gut erfasst... Wie gesagt, ich führe aber ein Lärmprotokoll,
das nützt hier nur indirekt, wenn der Betreffende gar nichts ungewöhnliches macht und es nur an der nicht ausreichenden Dämmung liegt
Ich danke für Tipps und Ratschläge...
das Thema "Ausstattung der Wohnung" ansprechen.
Wie ist die Rechtslage?
Man kann niemand verpflichten sich ab 19 Uhr nicht mehr zu bewegen und nur stumm den nächsten Morgen abzuwarten
Celestro
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von Celestro »

und wenn der Nachbar weder richtig deutsch noch englisch spricht, sollte man es vielleicht mit einem Übersetzer / Programm versuchen.
ktown
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von ktown »

toscbe hat geschrieben: 14.01.21, 12:38 Ich weiß - es kann einem Mieter nicht vorgegeben werden, eine Wohnung einzurichten.
Na das ist ja schonmal gut, dass das weiß. Wenn man sich dann noch bewusst ist, dass man den Mitmenschen nicht zur Bewegungslosigkeit verdonnern kann. Weiterhin sollte man bezüglich des Mietvertrages (Thema Ruhezeiten) nicht von sich auf Andere schließen.
toscbe hat geschrieben: 14.01.21, 12:38Aber wenn man dann eben jeden Ton hört... hat er dann nicht die Ruhezeiten (wie in der Hausordnung vorgegeben) einzuhalten?
Wenn
toscbe hat geschrieben: 14.01.21, 12:38Ein Aufnahmegerät nützt nichts, da das ja kein Lärm ist, welches das Aufnahmegerät gut erfasst.
wird es schwierig überhaupt dagegen vorzugehen.
Letztlich kann einen mangelhafte Dämmung nicht dem Mieter angelastet werden.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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toscbe
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von toscbe »

Erstmal vielen Dank für die hilfreichen Antworten und Standpunkte.

Zu Beginn des Lärms war ich immer noch unten, habe bei ihm geklingelt und habe dann gebeten, etwas ruhiger zu sein... nach einem halben Jahr war mir das zu blöd und als er mir dann vorgeschlagen hat, ich solle ihn immer anrufen wenn er zu laut ist habe ich ihm gesagt, dass ich das nicht mache sondern ich "haue" nur noch unten gegen die Außenwand seiner Wohnung wenn es wieder zu laut ist.
Wenn ich das dann getan habe, war es danach leise - und ich glaube nicht, dass er nach dem "an die Wand klopfen" nur noch still in der Wohnung gesessen ist.

Was aber wäre denn, wenn er wirklich durch irgendeinen "Umbau" dazu beigetragen hat, dass sich der Schall stärker verbreitet oder er durch den Umbau (bspw. Türrahmen entfernen, Wasserrohre freilegen) irgend einen Schallschutz in der Decke oder Wand beschädigt hat?

Wie ist dann die Rechtslage?
ktown
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von ktown »

Dann ist immer noch der Vermieter Ansprechpartner.
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toscbe
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von toscbe »

ktown hat geschrieben: 14.01.21, 14:58 Dann ist immer noch der Vermieter Ansprechpartner.
Ja, das ist mir klar... deswegen habe ich ja gefragt, wie die Rechtslage / Sachlage ist, wenn er selbst etwas baulich verändert hat...
Kann der Vermieter nicht aufgefordert werden, das zu überprüfen? Denn es ist ja nunmal so, dass ich aus anderen Wohnung niemanden werkeln und sprechen höre
ktown
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von ktown »

Es ist für die mietvertragliche Betrachtung vollkommen schnuppe wo der Lärm herkommt. Der Mieter meldet einen Mangel an (was er jedoch auch belegen muss und wenn der "Lärm" nicht messbar ist wird es schwierig) und der Vermieter hat diesen, wenn es den einer ist, abzustellen.
Thema erledigt.

Konfliktpotential gibt es fast immer, ob es eine Mangel ist oder nicht.
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lottchen
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von lottchen »

Reden wir von einem Altbau oder Neubau? Der Vermieter schuldet die Werte des Schallschutz, die zum Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes bzw. seiner umfassenden Sanierung in den damals geltenden Vorschriften stehen.
Ich empfehle, Beiträge unserer Forentrolle BäckerHD, FelixSt und Dieter_Meisenkaiser konsequent zu ignorieren!
toscbe
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von toscbe »

ktown hat geschrieben: 14.01.21, 15:10 ...(was er jedoch auch belegen muss und wenn der "Lärm" nicht messbar ist wird es schwierig)

Und wenn dieser Lärm durch Zeugen (Nachbarn, Bekannte, Arbeitskollegen) bestätigt wird?

lottchen hat geschrieben: 14.01.21, 15:17 Reden wir von einem Altbau oder Neubau? Der Vermieter schuldet die Werte des Schallschutz, die zum Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes bzw. seiner umfassenden Sanierung in den damals geltenden Vorschriften stehen.
Und wenn eben dieser Schallschutz durch Baumaßnahmen des Mieters - wie soll ich sagen - beschädigt oder minimiert wurde?
Es ist ein Gebäude glaube ich aus den 1960er-Jahren. Aber wie gesagt, ansonsten finde ich den Lärmschutz eigentlich ganz gut hier im Haus (also zu den direkten Nachbarn)
Celestro
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von Celestro »

toscbe hat geschrieben: 14.01.21, 15:22 Und wenn eben dieser Schallschutz durch Baumaßnahmen des Mieters - wie soll ich sagen - beschädigt oder minimiert wurde?
Das ist natürlich nicht zulässig und dann wäre der Mieter "schuld". Das ändert aber nichts daran, das der Mieter jetzt erst einmal gegenüber dem Vermieter den Mangel anzeigen muss (sofern sich rechtlich sauber etwas tun soll).
toscbe
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von toscbe »

Celestro hat geschrieben: 14.01.21, 15:29 Das ist natürlich nicht zulässig und dann wäre der Mieter "schuld". Das ändert aber nichts daran, das der Mieter jetzt erst einmal gegenüber dem Vermieter den Mangel anzeigen muss (sofern sich rechtlich sauber etwas tun soll).
Den habe ich angezeigt bei der Hausverwaltung und im Moment "sagt" die Ansprechpartnerin der Hausverwaltung...

Zum Lärm: "Das ist normaler Nachbarschaftslärm"
Zu den (vielleicht) durchgeführten Bauarbeiten des Mieters: "Das glaube ich nicht und kann ich mir nicht vorstellen"


Okay, man muss ja unterscheiden zwischen den Gesprächen, die ich höre und seinem "rumgewerkel" & "rumgepolter", oder?
ktown
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von ktown »

toscbe hat geschrieben: 14.01.21, 15:22
ktown hat geschrieben: 14.01.21, 15:10 ...(was er jedoch auch belegen muss und wenn der "Lärm" nicht messbar ist wird es schwierig)

Und wenn dieser Lärm durch Zeugen (Nachbarn, Bekannte, Arbeitskollegen) bestätigt wird?
Wenn die Grenzwerte eingehalten werden, dann ist das unerheblich.
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von ktown »

toscbe hat geschrieben: 14.01.21, 15:35
Celestro hat geschrieben: 14.01.21, 15:29 Das ist natürlich nicht zulässig und dann wäre der Mieter "schuld". Das ändert aber nichts daran, das der Mieter jetzt erst einmal gegenüber dem Vermieter den Mangel anzeigen muss (sofern sich rechtlich sauber etwas tun soll).
Den habe ich angezeigt bei der Hausverwaltung und im Moment "sagt" die Ansprechpartnerin der Hausverwaltung...

Zum Lärm: "Das ist normaler Nachbarschaftslärm"
Zu den (vielleicht) durchgeführten Bauarbeiten des Mieters: "Das glaube ich nicht und kann ich mir nicht vorstellen"


Okay, man muss ja unterscheiden zwischen den Gesprächen, die ich höre und seinem "rumgewerkel" & "rumgepolter", oder?
Es hat niemand gesagt, dass es einfach ist seine vermeintlichen Rechte durchzusetzen und es ist nur menschlich, wenn man solche Dinge mit pauschalen Aussagen abfrühstückt.
Sollte es wirklich so leidvoll sein, dann sollte man doch Mitleidende finden können. Wieso hören die Nachbarn nichts davon?
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Re: Schallverbreitung von Wohnung zu Wohnung

Beitrag von toscbe »

ktown hat geschrieben: 14.01.21, 15:56 Sollte es wirklich so leidvoll sein, dann sollte man doch Mitleidende finden können. Wieso hören die Nachbarn nichts davon?
Mein Nachbar (der direkt über ihm wohnt) sagt, dass er den Lärm manchmal hört - scheint ihm aber egal zu sein.

Und der Mieter, der direkt unter mir und neben ihm wohnt, der hat sich letztes Jahr tierisch aufgeregt und mittlerweile ist es ihm egal

Die Mieterin, die direkt unter ihm wohnt, die versuche ich schon ne ganze Weile zu erreichen - die ist aber sehr selten da. Ich hoffe aber, dass sie das bestätigen kann mit dem Lärm
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