Geltendmachung von Schäden nach Mieterauszug

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csveni33
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Geltendmachung von Schäden nach Mieterauszug

Beitrag von csveni33 »

Angenommen ein Mieter ist einvernehmlich zum 30.09.2021 ausgezogen.
Bei der Wohnungsübergabe werden kleinere (durch den Mieter verursachte) Schäden (~400 Euro) festgestellt und protokoliiert.

Da der Mieter die Mietkaution braucht hat der Vermieter 2/3 der Mietkaution innerhalb von einer Woche zurück überwiesen.

Es ist geplant das restliche Drittel der Mietkaution nach der Jahresnebenkostenabrechnung und unter Abzug der Wohnungsschäden im Folgejahr zu überweisen.

Jetzt ist im Internet zu lesen, dass der Vermieter evtl. Schäden "innerhalb von 6 Monaten gegenüber dem Mieter geltend machen" muss.

Was bedeutet "geltend machen"? genügt die Protokollierung?

Meiner Erinnerung nach kann der Vermieter die Bezahlung von weitergehende Schäden nach Ablauf von 6 Monaten nicht mehr fordern (Im Sinne von Bezahlen durch Überweisung).
Er kann diese aber von der restlichen einbehaltenen Mietkaution abziehen (auch nach Ablauf von 6 Monaten).

Sehe ich das richtig?
FM
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Re: Geltendmachung von Schäden nach Mieterauszug

Beitrag von FM »

csveni33 hat geschrieben: 08.01.22, 18:52 Jetzt ist im Internet zu lesen, dass der Vermieter evtl. Schäden "innerhalb von 6 Monaten gegenüber dem Mieter geltend machen" muss.
Das Internet ist keine Rechtsquelle. Nennt das Internet ein Gesetz dazu?
hambre
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Re: Geltendmachung von Schäden nach Mieterauszug

Beitrag von hambre »

FM hat geschrieben:Nennt das Internet ein Gesetz dazu?
Gemeint ist wohl der § 548 BGB.
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