...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Recht der Gefahrenabwehr

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Deputy
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Re: ...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Beitrag von Deputy » 08.04.14, 07:59

Roni hat geschrieben:
ich sehe ihn von der Seite.
Mein Blick ist von da an nur nach links gerichtet und ich passiere die Unfallstelle im Schritttempo und Bremsbereit um die Feuerwehrleute nicht zu behindern oder zu gefährden.
von gaffen kann da ja wohl keine Rede sein 8)
Selbstverständlich ist das gaffen - was soll es denn sonst sein? Seit wann ist es denn normal, dass man in die eine Richtung schaut und in eine andere fährt? Selbst der Beifahrer hat den Polizisten gesehen, nur der Fahrer hatte sein Priorität nicht beim Führen des Fahrzeuges, sondern beim Gaffen.

Oder was soll der Blick zur Unfallstelle denn sonst gewesen sein? Politische Bildung? Da bitte ich dann doch mal um eine Erklärung.
Roni hat geschrieben:
Ich kann somit die emotionale Reaktion des Polizisten nachvollziehen.
ich nicht, hätte er mal besser aufgepass wo er hinläuft. Auch er hatte Glück dass ihm nicht mehr passiert ist.
Der Fahrer soll aufpassen wo er hinfährt - insbesondere in einer Gefahrenstelle wie bei einem Unfall.

Roni
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Re: ...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Beitrag von Roni » 08.04.14, 08:07

warum er langsam gefahren ist hat er doch geschrieben, um eben von den Feuerwehrleuten niemanden zu behindern.

Der Fahrer soll aufpassen wo er hinfährt - insbesondere in einer Gefahrenstelle wie bei einem Unfall.
Und der Polizist sollte aufpassen wohin er läuft, insbesondere in einer ............
könnte man genauso schreiben, keiner von uns war dabei.

Tom Ate
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Re: ...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Beitrag von Tom Ate » 08.04.14, 08:10

Gaffen sollte unter Strafe gestellt werden.

Roni
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Re: ...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Beitrag von Roni » 08.04.14, 08:34

Tom Ate hat geschrieben:Gaffen sollte unter Strafe gestellt werden.
super Beitrag :o

schneckenkorn
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Re: ...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Beitrag von schneckenkorn » 08.04.14, 09:10

Ich weis ja nicht. Ein Polizeibeamter der sich todesmutig auf ein Auto wirft.......... Das hat mir etwas zu viel "Cobra 11"

Ein Polizeibeamter der auf der Fahrbahn gestanden haben will ( das entnehme ich jetzt mal der Aussage mit Brust und Rücken ) und sich dazu entschlossen hat ein Fahrzeug mit seiner eigenen Körpermasse zu stoppen......... Das will mir auch nicht wirklich in den Kopf.



Nach bisherigen Beschreibungen haben hier zwei Personen nicht das getan was sie hätten tun müssen.

Als PKW Fahrer habe ich dort hin zu gucken wo ich hin fahre. Wenn ich also geradeaus auf einer Straße fahre dann hat auch mein Blick diese Richtung einzunehmen. Auch wenn es links so schön blau blinkt und die Fahrzeuge so fein reflektieren.


Als Polizeibeamter sollte ich wenn ich auf der Straße stehe und einen Fahrzeugführer zum Anhalten bewegen möchte, Meinen Blick auf dieses Fahrzeug richten um in z.B. genau einem solchem Fall wie diesen Maßnahmen zur Eigensicherung durchführen zu können. ( hier ein Schritt oder Hüpfer zur Seite )

Ich gehe den Schilderungen nach davon aus das hier zwei Personen Fehler gemacht haben und beide Personen froh sein sollen das ihnen nicht mehr passiert ist.

Der Ausraster des Beamten war sicherlich nicht unbedingt professionell aber die Schmerzen der beiden Kontrahenten werden wohl inzwischen vergangen sein.
Keiner der Beiden hat eine Anzeige Kassiert und für beide ist sind die beiden Aufpralle scheinbar glimpflich ausgegangen.

Ein Strafverfahren wäre doch für beide Seiten nur eine Zusätzliche Belastung die keiner Seite irgend etwas einbringen würde.
Selbst wenn man nun mit dem Anwalt am Händchen durch die Gerichtssäle tingelt und alle möglichen Wege bestreitet erreicht man höchstens das BEIDE wohl eine Strafe kassieren würden und evtl beide ein Schmerzensgeld zu zahlen hätten.

Ergebnis am Ende wäre doch wieder 0

Klimaanlage

Re: ...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Beitrag von Klimaanlage » 08.04.14, 09:15

Roni hat geschrieben: warum er langsam gefahren ist hat er doch geschrieben, um eben von den Feuerwehrleuten niemanden zu behindern.
Das ist doch Unfug!
Laut Sachverhalt haben sich die Feuerwehrleute alle NICHT auf dem Fahrstreifen von fool befunden.
Warum sollte er denn dann nciht mit Schrittgeschwindigkeit und Blick nach vorne fahren können?
Sollte einer der Feuerwehrleute auf seinen Fahrstreifen kommen, dann würde er ihn so wahrnehmen und alles wär im grünen Bereich gewesen.
Aber anstatt dahinzugucken, wo er hinfährt gafft er zur Unfallstelle rüber...
Roni hat geschrieben:
Und der Polizist sollte aufpassen wohin er läuft, insbesondere in einer ............
könnte man genauso schreiben, keiner von uns war dabei.
Ne, kann man nicht!
Denn der Autofahrer darf den Polizisten auf keinen Fall anfahren, der Polizist darf aber in vielen Fällen auf der Fahrbahn rumrennen. Insbesondere im Bereich von Unfallstellen!

fool1
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Re: ...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Beitrag von fool1 » 08.04.14, 10:21

Tastenspitz hat geschrieben:Zu spät. :wink:
Damit kann ich leben :)
Klimaanlage hat geschrieben:Das ist doch Unfug!
Laut Sachverhalt haben sich die Feuerwehrleute alle NICHT auf dem Fahrstreifen von fool befunden.
Warum sollte er denn dann nciht mit Schrittgeschwindigkeit und Blick nach vorne fahren können?
Sollte einer der Feuerwehrleute auf seinen Fahrstreifen kommen, dann würde er ihn so wahrnehmen und alles wär im grünen Bereich gewesen.
Aber anstatt dahinzugucken, wo er hinfährt gafft er zur Unfallstelle rüber...
Oh man :roll:
Da stehen nun also 3 Einsatzfahrzeuge der FFW auf der Fahrbahn. FW Leute bewegen sich um die und zwischen den Fahrzeugen, tragen Gerätschaften, offnen Klappen, ziehen Schubladen und kommen meiner Fahrbahnseite sehr nahe.
Ich bin tatsächlich davon ausgegangen, dass eher einer der Fw Leute unaufmerksam ist. Ich habe tätsächlich nicht mehr damit gerechnet, dass der Polizist mich stoppen will, wo ich schon auf höhe des 2ten Fahrzeugs war. Auf der selben, wo auch der Polizist auf dem Gehweg stand. Und er vorher jede Menge Zeit hatte mich sicher für alle zu stoppen. Wenn er sich dann doch noch umentschieden haben sollte, ein Klopfen auf mein Auto von der Seite wäre wohl sinnvoller gewesen.
Zumal(ich habe telefoniert) es auch für die beobachtenden FW Leute so aus sah als wollte er die Strasse überqueren.

Aber selbst wenn ich mal davon ausgehe, nach guter alter Foren Tradition, der Polizist hat selbstverständlich alles richtig gemacht und ich selbstverständlich alles falsch.
Das rechtfertigt so ein Verhalten?
fool1 hat geschrieben: Nun geht es los, er zieht mich aus dem Auto und brüllt, "Blödmann, nie in der Fahrschule gewesen, Brust und Rücken, Bremse drücken" und knallt mich auf die Motorhaube.
Ist das Faustrecht wieder Eingeführt? Hätte ich mit der selben Begründung wehren dürfen?
Klimaanlage hat geschrieben:Das aus der Karre ziehen, auf die Motorhaube knallen und das Beleidigen kann ich menschlich sehr gut nachvollziehen, rechtlich ist das natürlich so nicht in Ordnung und wirkt natürlich sehr unprofessionell.
:wink:

Ne Anzeige wäre mir lieber gewesen. Die ist nicht demütigend.

Gruss fool1
Nichts ist engherziger als Chauvinismus oder Rassenhaß. Mir sind alle Menschen gleich, überall gibt's Schafsköpfe und für alle habe ich die gleiche Verachtung. Nur keine kleinlichen Vorurteile!
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Roni
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Re: ...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Beitrag von Roni » 08.04.14, 10:37

Denn der Autofahrer darf den Polizisten auf keinen Fall anfahren, der Polizist darf aber in vielen Fällen auf der Fahrbahn rumrennen. Insbesondere im Bereich von Unfallstellen!
der Autofahrer darf die Feuerwehrleute aber auch nicht anfahren, darum hat er ja dorthin geschaut weil die offensichtlich da am Aufräumen waren. Das muss der Polizist doch auch gesehn haben.
Ich bin auch der Meinung dass da zwei nicht aufgepasst haben.
Und die beleidigende Äußerung spricht auch nicht gerade für den Polizisten.

ruma
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Re: ...bis ich ihnen die Weiterfahrt gestatte...

Beitrag von ruma » 08.04.14, 21:34

Der Polizist bringt sich durch solche Aktion nur in unnötige Gefahr, und ich finde dessen spätere Reaktion als "übertrüben".

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