Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Recht der Gefahrenabwehr

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Blaise
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von Blaise » 04.10.14, 17:26

Loanstar hat geschrieben:
Blaise hat geschrieben:Gerne auch formlos, fristlos, folgenlos.
Folgenlos nicht unbedingt, wenn die Beschwerde berechtigt ist. Was berechtigt ist oder nicht, darüber kann man sich streiten...
Blaise

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Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann (Mark Twain)

Tom Ate
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von Tom Ate » 04.10.14, 20:44

F F F. Wer sagt das denn? Mal überlegen. Und welche Folgen werden erwartet und welche sind aus rechtlichen und behördlichen angebracht.

hawethie
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von hawethie » 05.10.14, 19:21

Naja - wenn eine DAB begründet ist, dann kann das schon unangenehm werden - bis zum Diziplinarverfahren-
Aber: 99.995% aller DABs werden eingereicht, weil der Sachbearbeiter genau das macht, wofür er bezahlt wird: sich an die Gesetze, Verordnungen und Regeln halten.
Bei uns in der Bußgeldstelle hieß es: unter drei Beschwerden im Jahr hat man nicht gearbeitet....


Gruß
HaWeThie
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helmes63
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von helmes63 » 06.10.14, 09:17

Im Prinzip ist das m. E. im Kern alles Kaffeesatz-Leserei !!!
> dennoch möchte ich an dieser Stelle einmal nachhaken :

Kann es sein, dass bestimmte Fehlverhalten von Polizisten auch deshalb nicht nachgegangen werden,
weil dort ein lokaler "Chorgeist" vorherrscht der nach innen absolut tabu ist ?!

Ronny1958
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von Ronny1958 » 06.10.14, 10:26

Konkret:

Welches Fehlverhalten liegt vor?
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)

Gammaflyer
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von Gammaflyer » 06.10.14, 10:37

Richtig, bei Ihren Abgaben bleibt ja nur Kaffeesatzleserei.

Sie wollen jetzt von uns hören, dass es Einzelfälle geben kann, in denen aufgrund von Zusammenhalt in den eigenen Reihen einer Dienstaufsichtsbeschwerde nicht ordentlich nachgegangen wird.

"Ja, das kann (passiert) sein."

Und? Hilft Ihnen das jetzt im konkreten Fall irgendwie weiter?
Außer dass man sich einreden kann, im eigenen Fall muss es jetzt auch so sein.

Deputy
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von Deputy » 06.10.14, 11:25

helmes63 hat geschrieben:Kann es sein, dass bestimmte Fehlverhalten von Polizisten auch deshalb nicht nachgegangen werden,
weil dort ein lokaler "Chorgeist" vorherrscht der nach innen absolut tabu ist ?!
In Bezug auf Sie ist es erheblich wahrscheinlicher, dass da jemand einfach nur seine Arbeit absolut korrekt gemacht hat, sie aber auf Grund Ihrer Überheblichkkeit, kombiniert mit Ihrer Unfähigkeit die Gesetzeslage auch nur halbwegs korrekt zu erfassen, einfach nicht in der Lage sind das zu verstehen.

Und genau das ist mit 99,9999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999999% Sicherheit der Grund dafür, dass Ihre Beschwerde abgelehnt wurde.

Und um was es genau ging werden Sie jetzt wieder nicht schreiben, es kommt maximal wieder so ein halbschwangeres Geschwurbel mit sinnfrei durcheinandergewürfelten Fachwörtern.

Tom Ate
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von Tom Ate » 06.10.14, 11:47

helmes63 hat geschrieben:Im Prinzip ist das m. E. im Kern alles Kaffeesatz-Leserei !!!
> dennoch möchte ich an dieser Stelle einmal nachhaken :

Kann es sein, dass bestimmte Fehlverhalten von Polizisten auch deshalb nicht nachgegangen werden,
weil dort ein lokaler "Chorgeist" vorherrscht der nach innen absolut tabu ist ?!
das ist eher unwahrscheinlich.

SusanneBerlin
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von SusanneBerlin » 06.10.14, 12:05

Hallo,

der thread folgt dem altbekannten Muster:
Sie bemängeln, dass keine konkreten Antworten gegeben werden,
helmes63 hat geschrieben:Im Prinzip ist das m. E. im Kern alles Kaffeesatz-Leserei !!!
unterstellen staatlichen Organen ein "bestimmtes Fehlverhalten", ohne das Fehlverhalten zu benennen
helmes63 hat geschrieben: Kann es sein, dass bestimmte Fehlverhalten von Polizisten auch deshalb nicht nachgegangen werden,
weil dort ein lokaler "Chorgeist" vorherrscht der nach innen absolut tabu ist ?!
und wenn Ihre Beschwerden über das Fehlverhalten/die Fehlentscheidung erfolglos bleiben,
dann liegt das entweder an einer "Befangenheit" oder an einem Korpsgeist (nicht "Chorgeist")
weswegen "die" alle zusammenhalten und sich nicht gegenseitig anschwärzen.
Grüße, Susanne

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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von Tastenspitz » 06.10.14, 12:23

helmes63 hat geschrieben: Kann es sein, dass bestimmte Fehlverhalten von Polizisten auch deshalb nicht nachgegangen werden,
weil dort ein lokaler "Chorgeist" vorherrscht der nach innen absolut tabu ist ?!
[ ] Ja. Das ist immer so!
[ ] Nein. Das ist nirgends so.
[ ] Das kommt drauf an.
[ ] Alle Antworten sind falsch.

Ankreuzen dürfen sie selber. :P
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von Mike Gimmerthal » 06.10.14, 13:19

helmes63 hat geschrieben:weil dort ein lokaler "Chorgeist" vorherrscht der nach innen absolut tabu ist ?!
Moment, ihr habt das alle falsch verstanden!
Lord Helmchen sagt doch (ich übersetze das mal): In einer spezifischen (Polizei)Wache (lokal) herrscht ein Chorgeist (Verweis auf die Anmerkung von Susanne) vor. Dieser ist jedoch intern (also nach innen) völlig tabu (heisst er ist zutiefst verpönt - also der Chorgeist).
Ok, dann passt es mit dem ersten Satz nicht mehr zusammen ... aber das ist helmes Problem :mrgreen:
Ich verabscheue Ihre Meinung, doch ich werde mein Leben lang dafür kämpfen, daß sie sie äußern dürfen!(E.B. Hall)
Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist. (C.-L. de Montesquieu)

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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von helmes63 » 07.10.14, 10:43

Darum geht es weniger.
Ich habe den Eindruck, dass eine Nachlässigkeit wie beschrieben hier im Forum grds. als "undenkbar" einstuft.
So kann man über ein Thema aber nicht diskutieren.

Darüber hinaus weiß ich nicht wie man angemessen mit einem unbefriedigenden Ergebnis hier umgeht.
Es ist bspw. die Frage, ob ein Betroffener danach auch das BMI des jeweiligen Bundeslandes ansprechen kann ?!

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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von nordlicht02 » 07.10.14, 10:55

helmes63 hat geschrieben:..das BMI des jeweiligen Bundeslandes ansprechen kann ?!
Sie können es ja mal versuchen.
Mir ist allerdings kein Bundesland bekannt, das ein eigenes Bundesministerium des Innern hat. :christmas
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)

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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von hawethie » 07.10.14, 11:37

Ich habe den Eindruck, dass eine Nachlässigkeit wie beschrieben hier im Forum grds. als "undenkbar" einstuft.
1. bitte ganze, verständliche Sätze (hier fehlt was)

2. wer welche Nachlässigkeit wie wann und warum begangen hat, ist immer noch nicht bekannt.
Was du nicht willst, das man dir will, das will auch nicht -
was willst denn du.

Loanstar
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Re: Dienstaufsichtsbeschwerde mit enttäuschendem Ergebnis

Beitrag von Loanstar » 07.10.14, 12:03

hawethie hat geschrieben: 2. wer welche Nachlässigkeit wie wann und warum begangen hat, ist immer noch nicht bekannt.
helmes63 hat geschrieben: Was kann ein Betroffener jedoch machen, wenn er gegen eine unverhältnismäßige Maßnahme von Polizisten eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt hat die aber im großen und ganz als unbegründet ohne große Erläuterungen abgewiesen wird.
So wie ich Helmes kenne, hat er obiges gemeint. Dass die Dienstaufsichtsbeschwerde tatsächlich unbegründet war und ihre Ablehnung keiner ausführlichen (ausführlich im Sinne von J.A.s immer wieder erstaunlich geduldigen Erklärungen) Stellungnahme bedurfte, ist undenkbar. Folglich wurde die Dienstaufsichtsbeschwerde nachlässig behandelt und nach dem passenden Rechtsmittel wird jetzt gesucht.

Wie üblich werden Ausführungen zur Sache vermieden, weil man dann einerseits immer schimpfen kann, dass die anderen nur rumraten ohne wirklich was zu wissen und andererseits bestünde die Gefahr, dass das Forum mehrheitlich die Auffassung vertritt, dass die Dienstaufsichtsbeschwerde zu recht abgewiesen wurde.

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