Nützliche Hilfen/Links für Jugendliche

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Nützliche Hilfen/Links für Jugendliche

Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 27.08.07, 23:10

Unter dem Titel: hat das Bundesjustizministerium einen Ratgeber für Jugendliche ins Netz gestellt. ;-)

Aus dem Inhalt
Das Bundesministerium der Justiz hat geschrieben:Der Ratgeber beantwortet ganz alltägliche Fragen wie z.B. „Dürfen meine Eltern mir Hausarrest oder Fernsehverbot erteilen?“, „Hab ich Anspruch auf Taschengeld und kann ich damit machen, was ich möchte?“ aber auch konkret rechtliche Fragen, wie „ Darf ich unter 18 Jahren Verträge abschließen? “. An Beispielen wie „ Marios Piercing“ oder „Tanja will ausziehen“ werden diese rechtlichen Grundlagen des normalen Familienlebens dann ganz einfach und verständlich erklärt.
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Holzschuher
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Unterstützung von Jugendlichen in sog. Jugendrechtshäusern

Beitrag von Holzschuher » 13.02.09, 10:44

Hallo,

eine Anlaufstelle für Jugendliche in den verschiedensten Lebenslagen, die es schon in etlichen Bundesländern (Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg , Hessen , Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen) gibt.


Nach dem Konzept sind Jugendrechtshäuser...
jugendrechtshaus.de hat geschrieben:
  • ...regionale Präventionseinrichtungen auf rechtspädagogischer Basis.
  • Sie arbeiten als niederschwellige Hilfs-, Bildungs-, Erziehungs- und Diskussionsbörsen für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sowie für ihre Eltern, Betreuer, Erzieher und Lehrkräfte im Alltag rund um das Recht, Rechtsbewusstsein und Sozialkompetenz.
  • Jugendrechtshäuser tragen zur ganzheitlichen Demokratie- und Werteschulung für ein friedliches und tolerantes Miteinander bei.
  • Sie unterstützen als freie Träger den Staat und seine Einrichtungen bei der Erfüllung seines Bildungs-, Erziehungs- und Präventionsauftrages im Rahmen des regionalen Präventionsnetzwerkes Elternhaus, Kindergarten, Schule, Ausbildungsbetrieb, Jugendhilfeeinrichtung, Justiz u.v.m.
Die Vier Säulen der Jugendrechtshäuser:
jugendrechtshaus.de hat geschrieben:
  1. Beratung und Vermittlung im Einzelfall
    - Pädagogische Einzel-(Lebens-)Beratung bei Sorgen und Nöten einschließlich Mobbing durch Fachkräfte.
    - Rechtsberatung für Kinder und Jugendliche; Aussteigerhilfe für delinquente junge Menschen mit Hilfe von Rechtsanwälten
    - Professionelle Streitschlichtungen durch Teameinsätze von Pädagogen und Juristen des Jugendrechtshauses bei massiven Interaktions- und Kommunikationsstörungen in Gruppen.
    - Juristisch-pädagogische Beratung für Eltern, Betreuer, Erzieher und Lehrkräfte, wenn sie Rechtsfragen im Zusammenhang mit den von ihnen zu betreuenden Kindern und Jugendlichen haben.
    - Vermittlung an Fachstellen.
  2. Demokratieschulung, (Menschenrechts-)Bildung, Orientierung
    - Kindergartenprojekte, Schulprojekte, Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte gehen in die Schulen: Gespielte Gerichtsverhandlungen
    Vermittlung notwendiger Rechtskenntnisse mit sokratischer Methode
    Rechtspädagogische Sensibilisierungsübungen für Rechts- und Demokratiebewusstsein
    - Aktionen beim jährlichen Menschenrechtstag am 10. Dezember, Projekte in Ausbildungsbetrieben, Außerschulische Projekte für junge Menschen, Mehrtägige Klassenfahrten und andere rechtspädagogische Aktivitäten im Rahmen von Jugend für Europa.
  3. Gezielte Prävention in Problemfällen
    - Arbeiten mit delinquenten Kindern (JRH Prenzlau).
    - Aussteigerhilfe, wenn junge Menschen in falsche Kreise geraten sind (z.B. Drogenmilieu, rechte Clique, Bandenkriminalität).
    - Spezielle rechtspädagogische Programme für extremistisch orientierte junge Menschen.
    - Projekte für delinquente Jugendliche und Heranwachsende in Zusammenarbeit mit der Justiz (Crashkurs im Zusammenhang mit der Hauptverhandlung).
    - "Brücken bauen - Integration durch Ausstieg"
  4. Beteiligung am gesellschaftspolitischen Diskurs
    Präventionsprämisse: Jugendrechtshäuser sind für alle junge Menschen da !
    - Jugendrechtshäuser grenzen keinen jungen Menschen aus!
    - Jugendrechtshäuser helfen Ratsuchenden, Opfern und Tätern !
    - Jugendrechtshäuser beteiligen sich nicht an öffentlichen, politischen Demonstrationen.
Gruß
Peter H.

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www.jugendschutzaktiv.de ...

Beitrag von Holzschuher » 06.07.09, 15:52

...ein neues Angebot des BMFFSJ:
Ursula von der Leyen Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat geschrieben:Grußwort

Kinder und Jugendliche wollen - und müssen - vieles ausprobieren. Allerdings können Minderjährige Gefahren nicht immer erkennen und richtig abschätzen. Deshalb ist es wichtig, klare Grenzen zu setzen. Ob Disco- oder Kneipenbesuch, Alkohol und Tabak, Filme oder Computerspiele – das Jugendschutzgesetz regelt detailliert was Kinder und Jugendliche ab welchem Alter dürfen und was nicht.

Das beste Gesetz kann aber nur wirken, wenn seine Regelungen bekannt sind und beachtet werden. Hier stehen viele in der Verantwortung: Nicht nur Eltern müssen genau hinschauen, was ihre Kinder tun. Insbesondere auch Erzieherinnen und Erzieher, die Beschäftigten in Handel und Gastronomie und die Veranstalter von Jugendevents müssen wissen, was das Jugendschutzgesetz erlaubt und was es verbietet. Dieses Portal erklärt nicht nur die wichtigsten Regelen, es nennt auch die Gründe und vermittelt Kontakte zu Beratungsangeboten und Anlaufstellen vor Ort, wenn es Probleme gibt.
Gruß
Peter H.

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