Fahrschulvertrag mit 17 - wer zahlt?

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Old Piper
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Re: Fahrschulvertrag mit 17 - wer zahlt?

Beitrag von Old Piper » 24.07.13, 06:59

Danke Klaus,

nicht ganz neu, aber vermutlich immer noch aktuell.

In diesem Sinne habe ich das Ganze auch bisher verstanden. V hat inzwischen die Rechnung - ausdrücklich "ohne Anerkennung einer Rechtspflicht" um sich vor künftigen weiteren Forderungen zu schützen - bezahlt und der Fahrschule eine entsprechende zusätzliche Erklärung zukommen lassen.
V möchte ja gerne S nach Kräften unterstützen und ihm den Führerschein ermöglichen, nur sind die finanziellen Kräfte sehr begrenzt.
MfG
Old Piper
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windalf
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Re: Fahrschulvertrag mit 17 - wer zahlt?

Beitrag von windalf » 24.07.13, 10:45

V möchte ja gerne S nach Kräften unterstützen und ihm den Führerschein ermöglichen, nur sind die finanziellen Kräfte sehr begrenzt.
Also zu meiner Zeit hat sich S den Führerschein neben der Schule (und zwar beide Motorrad und Auto) selbst verdient und nicht die finanziellen Kräfte der Eltern in Anspruch genommen (die hätten ihm wahrscheinlich auch nen Vogel gezeigt)
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Redfox

Re: Fahrschulvertrag mit 17 - wer zahlt?

Beitrag von Redfox » 24.07.13, 11:25

windalf hat geschrieben:Also zu meiner Zeit hat sich S den Führerschein neben der Schule (und zwar beide Motorrad und Auto) selbst verdient und nicht die finanziellen Kräfte der Eltern in Anspruch genommen (die hätten ihm wahrscheinlich auch nen Vogel gezeigt)
Und zu meiner Zeit wurde S der Führerschein von den Eltern bezahlt (allerdings dann auch mit dem Hinweis: "Nun kannst Du ja selber fahren und wir sind jegliche (moralische) Verpflichtung, uns zu kümmern, los")

hws
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Re: Fahrschulvertrag mit 17 - wer zahlt?

Beitrag von hws » 24.07.13, 15:26

Redfox hat geschrieben: Und zu meiner Zeit wurde S der Führerschein von den Eltern bezahlt..
Bei mir auch - jedenfalls bei den Eltern, die sich das problemlos leisten konnten. Andere fuhren noch mit 18 Mopped und verdienten sich das Geld selbst.
Wie auch immer im damaligen Einzelfall (weiß gar nicht mehr, was 1970 nen Führerschein kostete) - gegenüber der Fahrschule hat V als Erziehungsberechtigter unterschrieben. Ob wegen fehlender Unterschrift von M der Vertrag schwebend unwirksam ist, will ich nicht bewerten. Würde aber vermutlich zur Einstellung der Führerscheinausbildung führen. Und dann später nochmal ganz neu anfangen? - bei der Fahrschule wohl nicht :twisted:
Inzwischen kostet der theoretische Unterricht auch stundenweise - bei mir war er noch in der Grundgebühr enthalten.

hws

Redfox

Re: Fahrschulvertrag mit 17 - wer zahlt?

Beitrag von Redfox » 24.07.13, 15:34

hws hat geschrieben:Inzwischen kostet der theoretische Unterricht auch stundenweise - bei mir war er noch in der Grundgebühr enthalten.
Heutzutage ist wohl eine Mindestzahl von Theoriestunden vorgegeben. Zu meiner Zeit ist mir das nicht erinnerlich. Meine Fahrschule hätte dann pro Stunde auch fast nichts verdient. Aber es gibt heutzutage auch wohl mehr Fragen als früher.

Gibt es eine Statistik, die die Unfallzahlen in den vergangenen Jahrzehnten nach der Zahl der Fahrer erfasst?

Old Piper
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Re: Fahrschulvertrag mit 17 - wer zahlt?

Beitrag von Old Piper » 25.07.13, 07:05

windalf hat geschrieben:Also zu meiner Zeit hat sich S den Führerschein neben der Schule (und zwar beide Motorrad und Auto) selbst verdient und nicht die finanziellen Kräfte der Eltern in Anspruch genommen (die hätten ihm wahrscheinlich auch nen Vogel gezeigt)
Ja, damals war's... Meiner hat 1979 insgesamt weniger als 1.200,- DM (I + III) gekostet, auf'm Land war's deutlich billiger. Heute kommst du (nur für den 3'er oder wie der jetzt heißt) nicht unter 1.500,- EUR weg.
Heutzutage ist wohl eine Mindestzahl von Theoriestunden vorgegeben. Zu meiner Zeit ist mir das nicht erinnerlich.
Richtig. Ich war genau 1x bei der Theorie. Da saßen Leute und stellten Fragen, die mich irritierten: Wie hatten die bisher als Fußgänger überlebt?
MfG
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