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recht.de • Thema anzeigen - Flugverspätung und Entschädigung
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 Betreff des Beitrags: Flugverspätung und Entschädigung
BeitragVerfasst: 10.10.10, 14:36 
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Hallo
ich habe einen Flug mit XXX von Basel nach Berlin gebucht. Dieser Flug war aufgrund eines Maschinenschadens des Flugzeuges um 3 Stunden verspätet. Man wurde in basel immer stundenweise vertröstet so daß man gar keine Alternativer hatte als zu warten.
Nun schreibt mir die Airline auf meine Beschwerde hin daß es keinerlei Anspruch auf Rückerstattung/Zahlungen gäbe da ich den Flug ja dann doch angetreten habe.
Wegen der mir entstandenen Nachteile durch die Verspätung solle ich mich an meine "Reiseversicherugn" halten (ich habe eine solche gar nicht).
Wie kann ich in einem solchen Fall reagieren ? Haabe ich nicht nach den neueren Ureilen Anspruch auf Erstattung des Flugpreises/Pauschale Zahlung?
Wie ist die Rechtslage?

Vielen Dank
und
Grüße
P. Haas


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BeitragVerfasst: 10.10.10, 14:39 
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Das hier schon gelesen?

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BeitragVerfasst: 10.10.10, 15:44 
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Hallo
Vielen Dank
das ist ja gerade das Problem:
Gilt die Regelungdaß Verspätungen größer 3h als Anulierungnzu werten ist ?


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BeitragVerfasst: 10.10.10, 16:02 
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Eine Verspätung von 3 Stunden ist keine Annullierung. Schon gar nicht, wenn man dann in dem Flieger sitzt. Ab 5 Stunden sieht es anders aus.
Aber:
Zitat:
Darüber hinaus kann Schadensersatz geltend gemacht werden, unabhängig vom Abflug- oder Zielort, sofern ein Schaden nachweislich eingetreten ist. Dazu muss das Unternehmen für die Verspätung verantwortlich sein. Neben dem Vertragsunternehmen kann auch gegen die durchführende Fluggesellschaft vorgegangen werden (Codesharing). Die Höhe ist auf bis zu 4150 Sonderziehungsrecht (SZR) limitiert. Werden die Ansprüche nicht befriedigt, steht der Rechtsweg offen.

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BeitragVerfasst: 19.12.12, 20:14 
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Inzwischen hat sich die Situation verbessert:

Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaft und des Bundesgerichtshofs greifen u. U. darüber hinaus Ansprüche auf Ausgleichsleistungen analog Art. 7 der VO (EG) Nr. 261/2004, wenn der Fluggast wegen des verspäteten Fluges sein Endziel später als drei Stunden nach der ursprünglich geplanten Ankunftszeit erreicht hat (EuGH, Urt. v. 19.11.2009, Az.: C-402/07 und C-432/07; BGH, Urt. v. 18.02.2010, Az.: Xa ZR 95/06, AG Düsseldorf, Urt. v. 29.02.2012 - 30 C 14970/10 -, AG Köln, Urt. v. 24.02.2012 - 145 C 263/11 -; AG Dortmund, Urt. v. 12.12.2011 - 421 C 4246/11 -; AG Köln, Urt. v. 09.12.2011 - 145 C 15/11 -).

Siehe: Fluggastrecht und Verspätung


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BeitragVerfasst: 08.06.18, 12:16 
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Beiträge: 1
Um eine Ausgleichsleistung nach der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 zu fordern, hätte sich Ihr XXX-Flug am Zielflughafen um mehr als drei Stunden verspäten sollen. Und wenn sich Ihr Flug aufgrund eines technischen Defekts verspätet hat, haben Sie einen Anspruch auf Entschädigung, ausgenommen der Fälle, in denen der Grund für die Verzögerung von der Fluggesellschaft nicht beherrschbar ist, z. B. aufgrund von Tsunamis, Erdbeben oder anderen Ereignissen, die die Fluggesellschaften nicht kontrollieren können. Dann haben Sie keinen Anspruch auf Entschädigung. Um mehr zu erfahren, kann diese Anleitung "Flugverspätung Entschädigung" nützlich sein.


Zuletzt geändert von ktown am 08.06.18, 12:41, insgesamt 1-mal geändert.
Link gemäß den Forenregeln korrigiert


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BeitragVerfasst: 08.06.18, 12:20 
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Nach fast 8 Jahren eine wichtige Info. :wink:

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BeitragVerfasst: 08.06.18, 12:40 
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Beiträge: 1937
Werbelinks platzieren kann man doch auch Jahre später noch :lol:


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