Gutschein als Entschädigung

Reisevertragsrecht, Reisevermittlungsrecht, Reiseversicherungsrecht, Luft-, Bus-, Bahn- und Schiffsbeförderungsrecht

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frau_petra
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Gutschein als Entschädigung

Beitrag von frau_petra » 08.03.19, 08:45

Reisende A buchen teure Reise bei Veranstalter B.
Auf der Reise lief nicht alles so, wie es geplant war.
A fordern Entschädigung. B bietet einen Reisegutschein an, gültig 1 Jahr, nur einzulösen bei Buchung einer neuen Reise bei B.
A legt Widerspruch ein, bittet um Auszahlung.
B bietet nun 50% des Gutscheinwertes als Verrechnungsscheck.

Sollte A annehmen oder rechtliche Schritte einleiten?

SusanneBerlin
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Re: Gutschein als Entschädigung

Beitrag von SusanneBerlin » 08.03.19, 09:01

Sollte A annehmen oder rechtliche Schritte einleiten?
Hallo,
die Entscheidung kann ihnen niemand abnehmen.

Rechtliche Schritte belasten die Nerven, es vergeht viel Zeit bis man Geld in den Händen hält und ob man die Chance hat, mehr zu erhalten als der Veranstalter freiwillig angeboten hat, kann hier niemand beurteilen, da sie nicht geschrieben haben, was vorgefallen ist.
Grüße, Susanne

frau_petra
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Re: Gutschein als Entschädigung

Beitrag von frau_petra » 08.03.19, 11:37

Wahrscheinlich werden wir uns mit einem Scheck zufrieden geben (müssen). Der Schriftwechsel bzgl. der Reklamation dauert eh schon 5 Monate, ich möchte die Sache endlich abhaken.
Wir haben noch mit dem Gedanken gespielt, einen Fachanwalt für Reiserecht einzuschalten, aber dieser würde ja auch noch kosten. Am Ende ist es dann +/- 0...
Und gegen den Veranstalter klagen - es würde ein Kampf "David gegen Goliath" und aussichtslos.
Es ist nur eine unverständliche Frechheit: 500 € als Gutschein oder die Hälfte in bar ...

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