Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten.."?

Reisevertragsrecht, Reisevermittlungsrecht, Reiseversicherungsrecht, Luft-, Bus-, Bahn- und Schiffsbeförderungsrecht

Moderator: FDR-Team

Niklina
Topicstarter
FDR-Mitglied
Beiträge: 37
Registriert: 28.12.11, 20:26

Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten.."?

Beitrag von Niklina » 04.04.19, 17:37

Hallo Community,

kennt sich jemand mit Reisrücktritssversicherungen aus? Folgender Fall:

2 Leute buchen im Januar zusammen eine Reise für den Zeitraum 18.3. bis 2.4..

A hat schon länger eine Jahresreiseversicherung, B schließt sie am 3.3.19 ab.

Am 25.2. geht B wegen bestimmter Probleme zum Arzt.. weitere Untersuchungen folgen... schließlich sogar eine OP am 1.3. - allerdings geht B zusammen mit den behandelnden Ärzten noch am 8.3. davon aus, dass sie reisen können.
Dann erhält B am 9.3. eine Diagnose, mit der ihre Reisefunfähigkeit feststeht. Die Reise wird storniert.

(A. geht davon aus, dass die Versicherung die Stornokosten erstatten wird/hat noch keine Nachricht.)
B. erhält von der Versicherung die Nachricht, dass nichts erstattet wird, da "wegen der Beschwerden und Symptome, die zu dieser Diagnose führten, erstmals am 25.2. ein Arzt aufgesucht wurde." - Und die Versicherung somit erst nach Eintritt des Schadens abgeschlossen worden sei.

Ist das so korrekt?
Erstens hat B von diesem Arztbesuch gar nichts gewusst. Zweitens hat sich die Reisefunfähigkeit erst am 9.3. ergeben.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir helfen könntet, das zu durchdenken. Auch im Hinblik darauf, wie man den Widerspruch am besten formuliert.

Vielen Dank. Und viele Grüße von NIklina

Dig
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 226
Registriert: 28.02.06, 19:58

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von Dig » 04.04.19, 18:38

Da muss man schon in den Vertragsbedingungen der Versicherung nachsehen. Eben das "Kleingedruckte", was man unterschrieben hat. Bei den meisten Versicherungen (Reise, Rechtsschutz,...) ist es aber wirklich so, dass entweder eine Karenzzeit eingehalten werden muss, oder Probleme, die vor Abschluss der Versicherung schon bekannt waren (Krankheit) dann nicht mit versichert sind.
Viele Grüße Dig

winterspaziergang
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 6920
Registriert: 16.11.13, 14:23

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von winterspaziergang » 04.04.19, 22:39

Niklina hat geschrieben: A hat schon länger eine Jahresreiseversicherung, B schließt sie am 3.3.19 ab.

Am 25.2. geht B wegen bestimmter Probleme zum Arzt.. weitere Untersuchungen folgen... schließlich sogar eine OP am 1.3. -
Ist das so korrekt?
....
Erstens hat B von diesem Arztbesuch gar nichts gewusst.
Das hervorgehobene bedarf der Erklärung
Zweitens hat sich die Reisefunfähigkeit erst am 9.3. ergeben.
B geht am 25.02. zum Arzt, wird am 01.03. operiert, aber erst am 09.03. bekommt er die Diagnose die zur Reiseunfähigkeit führt? Die Diagnose vom 09.03. hängt damit
a) gar nicht mit der vom 25.02. zusammen, die am 01.03. zur OP führte?
oder
b) man kann folgendes
Am 25.2. geht B wegen bestimmter Probleme zum Arzt.. weitere Untersuchungen folgen... schließlich sogar eine OP am 1.3. - allerdings geht B zusammen mit den behandelnden Ärzten noch am 8.3. davon aus, dass sie reisen können.
so verstehen, dass B und die Ärzte vermutet haben, dass B reisen kann?
Haben die Ärzte am 09. eine neue Diagnose gestellt, die mit der ersten keinerlei Zuammenhang hat oder lediglich die Reiseunfähigkeit infolge einer mit der Ersterkrankung verbundenen Komplikation?
Niklina hat geschrieben:Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir helfen könntet, das zu durchdenken. Auch im Hinblik darauf, wie man den Widerspruch am besten formuliert.
Formulieren ist Rechtsberatung, die hier nicht erlaubt ist.

Aber zum Durchdenken: Die Versicherung hat den Krankheitsverlauf erhalten und aus diesem entnommen, dass
wegen der Beschwerden und Symptome, die zu dieser Diagnose führten, erstmals am 25.2. ein Arzt aufgesucht wurde
Die RRV wurde gar nach der OP am 01.03. geschlossen, die aufgrund der Diagnose/der Beschwerden durchgeführt wurde, die am 25.02. zum Arztbesuch geführt haben. Wenn die Diagnose vom 09.03. in Zusammenhang damit steht, hat man schlechte Karten.
Bei den meisten Versicherungen (Reise, Rechtsschutz,...) ist es aber wirklich so, dass entweder eine Karenzzeit eingehalten werden muss, oder Probleme, die vor Abschluss der Versicherung schon bekannt waren (Krankheit) dann nicht mit versichert sind.
Das auch, aber hier geht es in der Tat darum, dass die Versicherung aus den Unterlagen schließt, dass zwischen der Diagnose vom 09.03, und den Beschwerden vom 25.02. ein direkter Zusammenhang besteht.

Niklina
Topicstarter
FDR-Mitglied
Beiträge: 37
Registriert: 28.12.11, 20:26

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von Niklina » 05.04.19, 07:53

Hallo Dig und winterspaziergang, ganz lieben Dank für eure Antworten. Ich muss mich bei euch entschuldigen, leider habe ich in meinem Text A und B verwechselt. Also ich versuche das noch einmal zu konkretisieren:

A hat schon länger eine Versicherung - geht am 25.2. zum Arzt - weitere Untersuchungen folgen - kleinere OP am 1.3. - Arztgespräch bestätigt voraussichtliche Reisefähigkeit am 18.3. (Beginn des gebuchten Urlaubs)

B schießt am 3.3. eine Reiserücktrittsversicherung ab - es ist keine Rede von Reisestornierung - sie schließt sie ja auch nicht gezielt für diese Reise ab, sondern als Jahresversicherung.

Erst als A am 9.3. (!) eine neue Diagnose bekommt, wird auf Anraten des Arztes die Reise storniert und später dann auch die Reiseunfähigkeit bestätigt.
--------
Wenn ich Versicherung wäre, die zahlen soll, würde ich auch am 25.2. einhaken, klar, man will ja nicht zahlen müssen...
Aber ist das korrekt, das war meine Frage? A war ja d a n a c h immer noch reisefähig. Erst ab 9.3. nicht mehr. - Ist nicht das dann der 'Stichtag''?

---------------
Freu mich noch mal auf Antworten, vielen, vielen Dank und einen schönen Tag.
Niklina

lottchen
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2381
Registriert: 04.07.12, 13:01

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von lottchen » 05.04.19, 08:15

Das klingt doch danach: Es könnte Komplikationen geben. Also schließe ich vorsichtshalber noch mal schnell eine Rücktrittsversicherung ab um im Fall der Fälle was in der Hand zu haben.....Und genau dieser Fall ist dann (oh Wunder) eingetreten.

Haben A und B ihre Reisen eigentlich getrennt gebucht? Oder ist das eine gemeinsame Buchung?
Ich empfehle, Beiträge unserer Forentrolle BäckerHD, FelixSt und Dieter_Meisenkaiser konsequent zu ignorieren!

Tastenspitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 19422
Registriert: 05.07.07, 07:27
Wohnort: Daheim

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von Tastenspitz » 05.04.19, 09:07

Niklina hat geschrieben:A hat schon länger eine Versicherung - geht am 25.2. zum Arzt
Also war der Versicherungsbeginn vor der 1. Untersuchung - sollte also kein Problem sein.
Niklina hat geschrieben:B schießt am 3.3. eine Reiserücktrittsversicherung ab
Hier wäre zu prüfen, ob eine Erkrankung des A (Ehegatte, Sohn, usw.) hier mit bei B als Grund versichert ist.
Wenn A und B nur Bekannte sind, würde ich das mal ausschließen. Dann muss B halt alleine fahren.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 16199
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von SusanneBerlin » 05.04.19, 09:11

Um was geht es denn jetzt konkret?

A kann nicht reisen, B will nicht alleine reisen und ebenfalls seine Reiserücktrittsversicherung in Anspruch nehmen.

A's Versicherung zahlt die Stornokosten für A, aber B's Versicherung will nicht zahlen weil B die Versicherung erst 15 Tage vor Reisebeginn am 3.3. abschloss und der reiseunfähige A bereits vorher, am 25.2. erstmalig den Arzt aufgesucht hatte. So richtig?
Grüße, Susanne

Niklina
Topicstarter
FDR-Mitglied
Beiträge: 37
Registriert: 28.12.11, 20:26

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von Niklina » 05.04.19, 10:57

Danke, lottchen, kein Grund, so zynisch zu werden

Danke, Tastenspitz, ja, laut Versicherungsbedingungen sind A und B gegenseitig "Risikopersonen" / Reise wurde gemeinsam gebucht.

Danke, SusanneBerlin, so weit richtig.
Meine Frage ist einfach, ob die Versicherung die Nichtzahlung an diesem 25.2. = erster Arztbesuch festmachen kann, oder ob sie honorieren könnte, dass A ja noch bis 8.3. als reisefähig galt.

Evariste
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 2511
Registriert: 31.12.15, 17:20

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von Evariste » 05.04.19, 11:52

Man muss sich natürlich die Versichungsbedingungen genau ansehen, aber üblicherweise sind nur "unerwartete Erkrankungen" des Versicherten und der Risikoperson versichert. Das gleiche gilt übrigens auch, wenn nahe Angehörige schwer erkranken oder versterben, dies muss "unerwartet" sein.

Auf die Kenntnis des Versicherungsnehmers kommt es dabei in der Regel nicht an. Es wäre auch - für beide Seiten - schwierig bis unmöglich, zu beweisen, dass der Versicherungsnehmers nichts von der Erkrankung wusste, bzw. das Gegenteil.

Etwas anderes würde z. B. gelten, wenn B schon lange krank gewesen wäre, diese Krankheit aber nicht die Reisefähigkeit in Frage stellt (z. B. gut eingestellter Diabetiker). Dann müsste die Versicherung im Falle eine plötzlichen Verschlechterung einstehen. Aber hier liegen die Ereignisse alle zeitnah beieinander. Lag denn am 3.3. überhaupt schon eine abschließende Diagnose vor? Klingt nicht so.

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 16199
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von SusanneBerlin » 05.04.19, 12:31

Wie schon Dig in der ersten Antwort schrieb:
Dig hat geschrieben:Da muss man schon in den Vertragsbedingungen der Versicherung nachsehen. Eben das "Kleingedruckte", was man unterschrieben hat. B
Meine Frage ist einfach, ob die Versicherung die Nichtzahlung an diesem 25.2. = erster Arztbesuch festmachen kann, oder ob sie honorieren könnte, dass A ja noch bis 8.3. als reisefähig galt.
In den Versicherungsbedingungen einer Reiseversicherung die ich zufällig im Internet fand, steht z.B.: "4. Welche Ereignisse sind versichert?
4.1 Versichert ist die unerwartete schwerde Erkrankung. Unerwartet ist eine Erkrankung dann, wenn sie erstmals auftritt, nachdem die Reise angetreten wurde.
4.2 Versichert ist die unerwartete Verschlechterung einer Erkrankung, die -bei Antritt der Reise bereits bestand.
Voraussetzung ist: In den letzten 6 Monaten vor Reiseantritt erfolgte -keine Behandlung. Nicht als Behandlung zählen: Kontrolluntersuchungen, regelmäßige Medikamenteneinnahme in eigestellter Disierung sowie Dialysen."


Was steht in den Versicherungsbedingungen von B's Reiseversicherung?
Grüße, Susanne

Niklina
Topicstarter
FDR-Mitglied
Beiträge: 37
Registriert: 28.12.11, 20:26

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von Niklina » 05.04.19, 13:44

O.k., hab's jetzt verstanden, man kommt um diesen 25.2. nicht herum. Vielen Dank euch allen und ein schönes WE.

Niklina

winterspaziergang
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 6920
Registriert: 16.11.13, 14:23

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von winterspaziergang » 05.04.19, 15:35

Niklina hat geschrieben:
Erst als A am 9.3. (!) eine neue Diagnose bekommt,
zwei Wochen nach dem Arztbesuch ... und wie bereits gefragt, neu als völlig neu oder neu, als Folge der Beschwerden/Erkrankung des 25.02.
Niklina hat geschrieben:wird auf Anraten des Arztes die Reise storniert und später dann auch die Reiseunfähigkeit bestätigt.
B dürfte es einfach schwer haben, nachzuweisen, dass er nichts von A´s Erkrankung und OP wusste, nur zufällig gut 2 Monate nach der Buchung der Reise, aber genau eine Woche nach dem ersten Arztbesuch von A die Reiserücktritt buchte und dies nicht wenigstens vorsorglich angesichts der OP zwei Tage zuvor passiert ist.
Wenn ich Versicherung wäre, die zahlen soll, würde ich auch am 25.2. einhaken, klar, man will ja nicht zahlen müssen...
Wäre ich die Versicherung bzw. deren Gutachter, hätte ich Probleme oben genannte zeitliche Verbindung als zufällig zu sehen. Die Versicherung will nicht für Versicherte haften, die eine Versicherung unmittelbar vor einem nicht unwahrscheinlichen /nicht auszuschließenden Versicherungsfall abgeschlossen haben.
Aber ist das korrekt, das war meine Frage? A war ja d a n a c h immer noch reisefähig. Erst ab 9.3. nicht mehr. - Ist nicht das dann der 'Stichtag''?
wenn die Erkrankung des 25.02. mit dem Versicherungsfall am 09. im Zusammenhang steht, nein
O.k., hab's jetzt verstanden, man kommt um diesen 25.2. nicht herum. Vielen Dank euch allen und ein schönes WE.
man kommt dann nicht herum, wenn zwischen den Beschwerden des 25. und der Diagnose des 09. eine Verbindung besteht.
Am 25. wegen einer Blinddarmentzündung zum Arzt und operiert, am 03. eine Versicherung abschließen und wegen eines Beinbruchs am 09. stornieren, wäre kein Problem gewesen (als Beispiel).
Und gleichfalls.

Niklina
Topicstarter
FDR-Mitglied
Beiträge: 37
Registriert: 28.12.11, 20:26

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von Niklina » 06.04.19, 08:04

Danke, winterspaziergang, so ist es noch einmal gut zusammengefasst. Vieleicht interessiert es ja mal noch Mitlesende.

(Kurz noch dazu: Zitat: "..und dies nicht .... angesichts der OP zwei Tage zuvor passiert ist." - weil B es nicht wusste? / aber egal jetzt.)

Grüße von Niklina

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 16199
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von SusanneBerlin » 06.04.19, 08:26

Es ist völlig egal, ob B von A's Arztbesuchen und A's OP etwas wußte oder nicht.

Wenn er es wußte, hat er eben versucht durch den Abschluss der Reiseversicherung um die Stornokosten herumzukommen, für den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass sein Reisepartner nicht reisefähig sein würde, das ist ja nicht verwerflich, dafür sind Versicherungen ja da. Es war nur dumm von B zu glauben, er könnte sich nach stattgefundener OP seines Reisepartners gegen die Reiseunfähigkeit des A versichern, weil B die Versicherungsbedingungen vorher nicht las oder nicht verstanden hat und somit nicht erkannt hat, dass die Reiseversicherung nicht zahlen würde. Denn die Versicherungen sind ja auch nicht doof und gestalten die Versicherungsbedingungen so, dass wenn im Vorfeld schon für jedes Kind erkennbar ist, dass das Risiko wahrscheinlich eintreten wird, dann ist das eben nicht versichert. Das ist wie mit dem brennenden Haus.

Und wenn B nichts von A's Erkrankung gewußt hat, dann hat er eben Pech gehabt, weil es nichts daran ändert, dass die Bedingungen wann die Reiseversicherung die Stornokosten zahlt, eben nicht zutrifft. Es ist völlig egal, ob die Versicherung dem B glaubt, dass er es nicht wußte, weil das eh nicht entscheidend ist. Die Voraussetzung lautet nun mal, dass die Krankheit mindestens 6 Monate vor der Reise nicht aufgetreten ist und das ist nun mal nicht erfüllt, völlig unabhängig davon ob B wußte dass sein Reisepartner sich behandeln ließ.

Man braucht deshalb nicht darüber zu diskutieren, ob B von A's Erkrankung im Vorfeld etwas wußte oder wissen hätte können oder wie wahrscheinlich es ist, dass A seinem Reisepartner nichts von seinem Arztbesuch und von seiner OP erzählt, die 17 Tag vor Antritt der gemeinsamen Reise stattfand, weil es keine Rolle spielt.
Grüße, Susanne

Niklina
Topicstarter
FDR-Mitglied
Beiträge: 37
Registriert: 28.12.11, 20:26

Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von Niklina » 06.04.19, 12:06

Danke, SusanneBerlin, es wollte doch auch keiner mehr diskutieren, alles war geklärt und ich hatte mich mehrfach bedankt und winterspaziergang hat alles zusammengefasst... Warum also noch mal von vorne beginnen?

Gruß Niklina

Antworten