Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten.."?

Reisevertragsrecht, Reisevermittlungsrecht, Reiseversicherungsrecht, Luft-, Bus-, Bahn- und Schiffsbeförderungsrecht

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SusanneBerlin
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Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von SusanneBerlin » 06.04.19, 12:17

Ich wollte nur den Gleichstand herstellen. 2 user schrieben, es käme darauf an, ob B nachweisen kann dass er von A's Diagnose nichts wußte und es hatte erst einer geschrieben es kommt nicht darauf an.
Grüße, Susanne

winterspaziergang
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Re: Reiserücktritt: "..Symptome, die zur Diagnose fünhrten..

Beitrag von winterspaziergang » 06.04.19, 17:01

SusanneBerlin hat geschrieben:Ich wollte nur den Gleichstand herstellen. 2 user schrieben, es käme darauf an, ob B nachweisen kann dass er von A's Diagnose nichts wußte und es hatte erst einer geschrieben es kommt nicht darauf an.
Auch wenn das hier ja kein Wettbewerb ist, falls das hier gemeint ist
Winterspaziergang hat geschrieben:B dürfte es einfach schwer haben, nachzuweisen, dass er nichts von A´s Erkrankung und OP wusste, nur zufällig gut 2 Monate nach der Buchung der Reise, aber genau eine Woche nach dem ersten Arztbesuch von A die Reiserücktritt buchte und dies nicht wenigstens vorsorglich angesichts der OP zwei Tage zuvor passiert ist.
damit ist nicht gemeint, dass es darauf ankommt, ob B nachweisen kann dass er von A's Diagnose nichts wußte.

Es ist die diplomatische Umschreibung dafür, dass das die zeitliche Abfolge des Abschlusses der RRV- 2 Monat nach der Buchung, eine Woche nach dem Arztbesuch und 2 Tage nach der OP, bei Vorliegen einer Erkrankung, die nur im Verlauf eine andere/weitere Diagnose bekam- nun, sagen wir...gegen den Versicherungsnehmer spricht.

Die Versicherung prüft aber in der Tat nicht, ob B nun davon wusste oder nicht, der Aufwand der Glaubwürdigkeit (die hier leider auch nicht für den VN spricht) kann sich die Versicherung über die AGB schlicht sparen. :arrow: Das liegt daher selbstverständlich so vor, dass es egal ist, ob B was wusste oder nicht.

Die Erklärung wurde wegen der Frage/Verwunderung der TE formuliert, die angenommen hat, dass es am Datum 25.02. liege und dass die Versicherung das mache, weil sie nicht gern zahle. Das stimmt allerdings nicht so allgemein, RRV sind eher sehr kundenorientiert und zahlen bei entsprechenden medizinischen Unterlagen, die der Nachweis sind.

Einerseits stimmt also, dass es am Datum liegt, die AGB usw., inhaltlich spricht gerade der medizinische Nachweis aus genannten Gründen nun mal gegen den Versicherungsnehmer.

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