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recht.de • Thema anzeigen - Durchgangsarzt sagt: keine BG-Anelegenheit, mus Krankenkasse
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BeitragVerfasst: 08.03.18, 12:40 
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hi, der Durchgangsarzt sagt, dass es keine Berufsgenossenschaftsangelegenheit mehr ist. Die Krankenversicherun müsse nun übernehmen. Er hat Verbände gemacht, Krankengymnasitk verordnet, Krank geschrieben, geröngt, MRT gemacht. Aber MRT nicht vom gesamten schmerzhaften Bereich. Jedoch meinte er, dass es dann nicht vom Unfall kommen würde. Man sieht zwar noch etwas, was vom Unfall kommt, aber das würde jetzt nicht mehr so starke Schmerzen verursachen.

Mir scheint es so, als wolle er mich von der Kostenliste streichen, damit die BG zufrieden mit ihm ist. Ist das jetzt Pech? Oder kann man da was machen? Also hätte man eine einigermaßen Chance.


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BeitragVerfasst: 08.03.18, 14:59 
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o0Julia0o hat geschrieben:
hi, der Durchgangsarzt sagt, dass es keine Berufsgenossenschaftsangelegenheit mehr ist. Die Krankenversicherun müsse nun übernehmen. Er hat Verbände gemacht, Krankengymnasitk verordnet, Krank geschrieben, geröngt, MRT gemacht. Aber MRT nicht vom gesamten schmerzhaften Bereich. Jedoch meinte er, dass es dann nicht vom Unfall kommen würde. Man sieht zwar noch etwas, was vom Unfall kommt, aber das würde jetzt nicht mehr so starke Schmerzen verursachen.

Mir scheint es so, als wolle er mich von der Kostenliste streichen, damit die BG zufrieden mit ihm ist. Ist das jetzt Pech? Oder kann man da was machen? Also hätte man eine einigermaßen Chance.

:shock: was will man denn machen :?:
vorgestern möchte man noch den Arzt wechseln oder eine 2. Meinung, heute könnte jemand anders- den der fiktive Patient frei suchen kann- die Weiterbehandlung machen und das ist nicht recht :?:

Es ist außerdem völlig normal, dass der BG-Arzt an den HA o.a. Facharzt zur Weiterbehandlung verweist und was ist denn das Problem der Patientin, wenn die Behandlung nicht mehr von der BG, sondern von der KK bezahlt wird?


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BeitragVerfasst: 08.03.18, 20:29 
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Die Frage ist, was man erreichen will. Die Behandlung an sich geht ja weiter, nur zu Lasten der Krankenkasse.
Ist man mit der Entscheidung des D-Arztes nicht einverstanden, wendet man sich an die BG mit der Bitte um Überprüfung, dass es sich doch um einen Arbeitsunfall bzw. Unfallfolgen handelt.
Dann wird es überprüft und/oder man bekommt gleich eine rechtskräftige Entscheidung, gegen die man mit Widerspruch etc. vorgehen kann.
Bis zur Anerkennung läuft die Behandlung aber dann auf Krankenkassenkosten.

_________________
Das ist meine persönliche Meinung. Die Antwort erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit/Richtigkeit.


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BeitragVerfasst: 09.03.18, 13:06 
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ja, man durfte ja den Durchgangsarzt wechseln - irgendwie. Aber die BG drängt doch den Durchgangsarzt dazu, die Leute von ihrer Kostenliste zu streichen. Wenn ich jetzt dort anfrage, und sage ich sei unzufrieden damit, dann nützt das ja nix. Durchgangsarzt und BG stecken ja unter einer Decke.

Wenn ich jetzt den Krankenkassenarzt sage, er soll mir nen Gutachten erstellen, dass der Durchgangsarzt mich falsch weggedrückt hat, dann ist das ja auch nicht sien Interesse, denn dann verliert er mich als Kunden. Also ohne helfendes Gesetz habe ich da wenig Chancen.

Und warum BG besser als Krankenkasse. Die BG zahl länger als die Krankenkasse. Das kann bei langer Verletztenzeit dann entscheiden zwischen: man wird wieder fit oder man geht pleite. Jetzt scheint all das noch ein Stück weg, aber die Zeit wird kommen. Und das kann jeden von uns treffen - aus dem Nichts.


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BeitragVerfasst: 09.03.18, 13:18 
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Da brauchst du dir gar keine so großen Gedanken machen.

Wenn die KK Zweifel daran hat, das sie zuständig sind, dann veranlassen sie eine Überprüfung, ob die Behandlung nicht doch noch über die BG laufen muss.

Es gibt z.B. auch Patienten die bekommen seit rund 30 Jahren durchgängig BG-Verordnungen und bei anderen Beschwerden eben parallel noch vom Haus-/Facharzt eben Verordnungen dafür.

Verschwörungstheorien haben hier wenig Platz ;-)


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BeitragVerfasst: 09.03.18, 13:56 
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o0Julia0o hat geschrieben:
Wenn ich jetzt den Krankenkassenarzt sage, er soll mir nen Gutachten erstellen, dass der Durchgangsarzt mich falsch weggedrückt hat, dann ist das ja auch nicht sien Interesse, denn dann verliert er mich als Kunden.


Der "Krankenkassenarzt" kann höchstens als Privatarzt mit einem Gutachten beauftragt werden (das man dann selbst zu bezahlen hat), und es ist eben schon eher üblich, nicht einen behandelnden Arzt als Gutachter zu nehmen. Will man den nicht bezahlen, wartet man, bis von der Behörde (KK oder BG) oder vom Sozialgericht (bei Klage) ein Gutachter beauftragt wird.


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BeitragVerfasst: 09.03.18, 16:33 
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ratlose mama hat geschrieben:
Es gibt z.B. auch Patienten die bekommen seit rund 30 Jahren durchgängig BG-Verordnungen und bei anderen Beschwerden eben parallel noch vom Haus-/Facharzt eben Verordnungen dafür.

ja, weil sie nicht vielleicht anders können oder evlt. ein paar solcher Fälle haben, damit sie artig wirken.

Wie ist das, wenn ich die Krankenkasse informiere, dann hätten die doch ein Interesse daran, dass die nicht die Behandlung für die BG bezahlen. Wenn die sich streiten würden dann über Jahre - würde ich solange alles bezahlen müssen?


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BeitragVerfasst: 09.03.18, 19:50 
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Wer was will, muss was tun.

Zunächst hat nur erst mal der D-Arzt gesagt, es sei keine Unfallfolge mehr. Tust Du nichts, wird die weitere Behandlung über die Krankenkasse laufen. Das heisst auch, Du zahlst nicht "alles selber".

Sieht die Krankenkasse von selbst Zweifel an dieser Entscheidung oder informierst Du sie, dann wird diese tätig werden und es für sich als Kostenträger klären mit der BG. Sie ist aber nicht Dein Rechtsanwalt. Sie vertritt ihre Interessen. Wie weit sie das treibt, kann Keiner vorhersagen. Das Ergebnis muss nicht mit Deinen Vorstellungen übereinstimmen und diese Vorgehensweise liegt nicht in Deiner Hand, ob die Krankenkasse überhaupt was tut in diese Richtung.

Ich kenne Krankenkassen, die halten ihre Versicherten an, bei der BG anzuklopfen. Tun selbst gar nichts, weil sie keine versierte Rechtsabteilung unterhalten. Andere KK machen viel mehr.

Zur BG lese ich hier nur Stammtischpalaver.
Aber es ist nun mal schwer, beispielsweise Jemandem mit ner bislang beschwerdearmen Kniearthrose zu erklären, dass die kleine harmlose Prellung durch den Unfall nichts mehr mit der nun aktivierten und schmerzhaften Arthrose zu tun hat.

_________________
Das ist meine persönliche Meinung. Die Antwort erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit/Richtigkeit.


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BeitragVerfasst: 10.03.18, 10:44 
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Das Problem bei vorhandenen Vorerkrankungen und Verschleißerscheinungen ist, dass dann die BG sehr schnell sagen kann, sie ist draußen.
Der berühmte Rücken, sprich Bandscheibenvorfall, ist kein Fall für die BG. Auch bei Gelenkverletzungen können bereits vorhandene Schäden die BG wieder aus dem Rennen nehmen.


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BeitragVerfasst: 13.03.18, 11:05 
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o0Julia0o hat geschrieben:
Durchgangsarzt und BG stecken ja unter einer Decke.


das wissen Sie genau ... woher ?


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BeitragVerfasst: 14.03.18, 13:52 
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Na, sonst würde er seinen Status als Durchgangsarzt verlieren. Die bekommen dazu 1x jährlich auch eine Schulung von der BG.


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BeitragVerfasst: 14.03.18, 19:08 
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Dies ist ein Rechtsforum. Rechtliche Möglichkeiten wurden Dir genannt.

Nach Deiner Beschreibung stecken D-Arzt und BG sehr wohl unter einer Decke wegen der Schulungen. Nicht Jeder und auch nicht jeder Arzt kann einen Arbeitsunfall erkennen oder was nicht Folge eines solchen ist. Der D-Arzt ist in der Tat die erste Entscheidungsstelle der BG.
Er ist jedoch nicht zum "Wegdrücken" da sondern um den unterschiedlichen Strukturen unseres Sozialsystems gerecht zu werden.

Es gibt nunmal die Krankenkasse. Finanziert durch Beiträge von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Vorschrift: mit allen notwendigen Mitteln wirtschaftlich zu arbeiten.
Die BG wird allein finanziert durch Arbeitgeberbeiträge. Vorschrift: mit allen geeigneten und notwendigen Mitteln zu arbeiten. Die Wirtschaftlichkeit steht an Bedeutung weiter hinten.

Die BG zahlt in der Regel nicht nur länger sondern auch mehr. Verletztengeld ist meist höher als Krankengeld. Es gibt weitere interessante Leistungen bei bleibenden Schäden wie Verletztenrente. Fahrkosten werden bezahlt. Die ärztlichen Leistungen sind umfangreicher. Berufliche Reha ebenfalls wenn erforderlich. Als Krankenkassenpatient müsste man für berufliche Reha wiederum zu den nächsten Behörden laufen wie Rentenversicherung oder Arbeitsamt.

Aber willst Du ja alles nicht. Dann ist es eben so.

_________________
Das ist meine persönliche Meinung. Die Antwort erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit/Richtigkeit.


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BeitragVerfasst: 14.03.18, 19:28 
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Von Julias gestörtem Verhältnis zu Ärzten konnte man ja schon sehr viel in diesem Forum lesen, von daher überrascht der Quatsch hier nicht.


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BeitragVerfasst: 14.03.18, 19:31 
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o0Julia0o hat geschrieben:
Mir scheint es so, als wolle er mich von der Kostenliste streichen, damit die BG zufrieden mit ihm ist. Ist das jetzt Pech? Oder kann man da was machen? Also hätte man eine einigermaßen Chance.


o0Julia0o hat geschrieben:
Aber die BG drängt doch den Durchgangsarzt dazu, die Leute von ihrer Kostenliste zu streichen. Wenn ich jetzt dort anfrage, und sage ich sei unzufrieden damit, dann nützt das ja nix. Durchgangsarzt und BG stecken ja unter einer Decke.


o0Julia0o hat geschrieben:
]Wenn ich jetzt den Krankenkassenarzt sage, er soll mir nen Gutachten erstellen, dass der Durchgangsarzt mich falsch weggedrückt hat, dann ist das ja auch nicht sien Interesse, denn dann verliert er mich als Kunden.


o0Julia0o hat geschrieben:
ja, weil sie nicht vielleicht anders können oder evlt. ein paar solcher Fälle haben, damit sie artig wirken.


o0Julia0o hat geschrieben:
Na, sonst würde er seinen Status als Durchgangsarzt verlieren. Die bekommen dazu 1x jährlich auch eine Schulung von der BG.


:arrow: tja, wenn man das alles so liest, dann hat die fiktive Patientin einfach keine Chance. Da kann man nichts machen.


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BeitragVerfasst: 25.03.18, 12:06 
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Muss ich denn direkt klagen oder kann ich auch erstmal vom Krankenkassenarzt behandeln lassen & dann nach ein paar Monaten klagen, dass es als Arbeitsunfall angeshen werden muss?

Ich erhalte jetzt kein Gehalt mehr, sondern bekomme Geld von der Krankenkasse - aber viel weniger als mein Gehalt. Enstehen mir bereits da Nachteile? Also würde ich von der BG mehr ersetzt bekommen von meinem Gehalt? Müssen die mir Vorerkrankung nachweisen, oder muss ich ihnen beweisen, dss die Schmerzen vom Unfall kommen? Solche in Gutachten kostet ja schnell mal mehrere hunder Euro, tippe ich mal.

Der Krankenkassenarzt hat mich ein paar Wochen krank geschrieben, dem Durchgangsarzt habe ich das so gesagt, der hat mich dann natürlich nicht doppelt gemoppelt krank geschrieben. Somit bin ich da ja raus. Wollte er letzten eh schon, weil er meinte, das wäre ja nicht mehr auf den Unfall zurückzuführen. Oder darf/ sollte der mich doppelt gemoppelt krank schreiben? Ich muss der Krankenkasse ja immer die Krenkschreibungen einreichen, dann würden sie 2 Stück für gleiche Termine bekommen. Dann wäre der 1. Schritt ja für mich nochmal das dem Durchgangsarzt zu sagen, dass er mich trotzdem krank schreiben soll.


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