Wechsel innerhalb der GKV - freiwillig zu pflichtversichert

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H.Lelele
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Wechsel innerhalb der GKV - freiwillig zu pflichtversichert

Beitrag von H.Lelele » 11.02.19, 13:10

Guten Tag, folgender fiktiver Fall:

Selbständiger X war viele Jahre freiwillig in der GKV krankenversichert. Nun hat er sein Geschäft verkauft, nicht gegen einen EInmalbetrag sondern gegen eine auf 8 Jahre befristete monatliche Leibrente.
Die Befristung erfolgte in Hinblick auf den dann folgenden Eintritt des X in die Altersrente.
Nun hatte der Endfünfziger X Glück und fand eine Teilzeitstelle als abhängig Beschäftigter, er wird dort ab dem 01.04.2019 ca. 1500,- Euro brutto verdienen und ist mithin ja wieder pflichtversichert in der GKV.
Soweit, so gut.
Die Frage ist nun, ob der Krankenkassenbeitrag nur vom Arbeitslohn abhängig ist oder ob die Leibrente in irgendeiner Art hinzugerechnet wird.
Danke für alle Antworten.

webelch
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Re: Wechsel innerhalb der GKV - freiwillig zu pflichtversich

Beitrag von webelch » 12.02.19, 07:25

In § 226 SGB V sind die beitragspflichtigen Einnahmen eines versicherungspflichtig Beschäftigten aufgeführt. Darunter fällt
der Zahlbetrag der der Rente vergleichbaren Einnahmen (Versorgungsbezüge)
Diese Versorgungsbezüge sind in § 229 SGB V abschliessend aufgeführt. Leibrenten fallen nicht unter die Auflistung des § 229 Absatz 1 SGB V. Die Krankenkasse sollte dies auf Nachfrage auch bestätigen können.

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