Wer muss zahlen? (Hartz 4?)

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McDreamy
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Beitrag von McDreamy » 07.04.09, 10:58

Hi,

danke erstmal für die Antworten.

Also nochmal, da ich, entschuldigt bitte, bei all den Diskusionen hier nicht ganz klar durchblicke...

also was ich verstanden habe: Viel Geld ist für Person A nicht drin.

Konkrete Frage:
a) Wer bezahlt Kindergeld?
b) Bekommt Sie mit 19 noch Kindergeld?
c) Bekommt Sie es wenn Sie bei Ihrer Oma wohnt?
d) bekommt Sie es wenn Sie es bei Ihrem Verlobten wohnt?
e) Wie lange bekommt Sie es (auch bezogen auf die Schwangerschaft) ?

Dipl.-Sozialarbeiter
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Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 07.04.09, 11:05

McDreamy hat geschrieben:...
also was ich verstanden habe: Viel Geld ist für Person A nicht drin.

Konkrete Frage:
...
Konkrete Antworten können nicht gegeben werden, da nicht klar ist, ob der Verlobte gleichzeitig der Kindesvater ist.

McDreamy
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Beitrag von McDreamy » 07.04.09, 11:10

Dipl.-Sozialarbeiter hat geschrieben:
McDreamy hat geschrieben:...
also was ich verstanden habe: Viel Geld ist für Person A nicht drin.

Konkrete Frage:
...
Konkrete Antworten können nicht gegeben werden, da nicht klar ist, ob der Verlobte gleichzeitig der Kindesvater ist.
Ja ist er

Franz Königs
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Beitrag von Franz Königs » 07.04.09, 11:27

Dipl.-Sozialarbeiter hat geschrieben:Zur Info: Scheinbar wurde der Kindesunterhalt 2008/2009 neu geregelt.
Neu geregelt wäre übertrieben, aber in einzelnen Punkten geändert, und zwar in den §§ 1609, 1612a und 1612b BGB. Die meisten gesetzlichen Bestimmungen über den Kindesunterhalt sind unverändert geblieben.

windalf
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Beitrag von windalf » 07.04.09, 11:58

Scheinbar fällt der Apfel nicht weit vom Stamm.
Warum beleidigen Sie meinen Onkel/Tante ohne ihn/sie zu kennen?
Ansonsten als Ergänzung zur Unterhaltspflicht der Eltern gegenüber ihren volljährigen Kindern ist m.E. der nachfolgende Satz wichtig
Das mag sein trifft aber in den beiden "Ausreisserfällen" nicht zu.... Priviligiert oder nicht spielt auch nur eine Rolle, wenn nicht genug "Geld zum verteilen" da ist.
Solche Personen als "Subjekte", wenn auch in Anführungszeichen, zu bezeichnen, erscheint mir jedoch nicht angebracht.
Selbst verbockt die Scheisse. Die gleichen Chancen wie der Bruder gehabt. Ich habe einen Gefallen eingefordert und dem einen ein Ausbildungsplatz besorgt (von dem was er angeblich immer machen wollte). Ist nicht angtreten und wollte "lieber chillen"... Subjekt oder Parasit trift es mehr als voll...

Der Richter hat dem dann "sozusagen wie er meinte in den Arsch getreten" und jetzt muss er was machen. Man soll doch die Vergangenheit ruhen lassen und sich lieber auf die Zukunft konzentrieren. Im Ergebnis dann: Bis zum ersten Prozess sind Verfehlungen "auf Kosten anderer" erstmal akzeptiert...
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

yamato
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Beitrag von yamato » 07.04.09, 12:00

Durch die Schwangerschaft kann die U25 jetzt auch selbst AlG2 beantragen,
der § 9 Abs. 3 SGB II sieht dann keine BG mehr mit den Eltern.
Unterhaltsansprüche der zukünftigen Kindesmutter (§ 1615 L BGB) gegen den Verlobten sind dann von der Arge zu prüfen. Nach Geburt auch die des Kindes.

Zieht die U25 mit dem verlobten zusammen bilden Sie eine Bedarfsgemeinschaft, dies ergibt sich zweifelsfrei aus
1. Zusammenzug
2. gemeinsames Kind
3. Verlobung
Dann ist das Einkommen des Verlobten für die gesamte BG einzusetzen, ggf, besteht weiterhin ein ergänzender Anspruch.
Caedite eos! Novit enim Dominus qui sunt eius

Franz Königs
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Beitrag von Franz Königs » 07.04.09, 13:12

Für Person A, 19 Jahre alt, arbeitsuchend, besteht Anspruch auf Kindergeld bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, wenn sie bei einer Agentur für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet ist..

Das Kindergeld wird in der Regel an die Eltern der Person A gezahlt.

Wenn Person A bei ihrer Großmutter oder ihrem Verlobten wohnt, kann das Kindergeld an sie selbst (anstelle der Eltern) gezahlt werden, wenn sie von ihren Eltern keinen Unterhalt erhält.

Die Zahlung des Kindergeldes an Person A selbst kann bei der Familienkasse, die das Kindergeld zahlt, beantragt werden.

McDreamy
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Beitrag von McDreamy » 07.04.09, 13:54

Franz Königs hat geschrieben:Für Person A, 19 Jahre alt, arbeitsuchend, besteht Anspruch auf Kindergeld bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, wenn sie bei einer Agentur für Arbeit als arbeitsuchend gemeldet ist..

Das Kindergeld wird in der Regel an die Eltern der Person A gezahlt.

Wenn Person A bei ihrer Großmutter oder ihrem Verlobten wohnt, kann das Kindergeld an sie selbst (anstelle der Eltern) gezahlt werden, wenn sie von ihren Eltern keinen Unterhalt erhält.

Die Zahlung des Kindergeldes an Person A selbst kann bei der Familienkasse, die das Kindergeld zahlt, beantragt werden.
Danke, genau so eine klare Antwort habe ich mir erwarte =)
Vielen Dank...

Trotzdem nochmal zur Frage:
yamato hat geschrieben: Durch die Schwangerschaft kann die U25 jetzt auch selbst AlG2 beantragen,
der § 9 Abs. 3 SGB II sieht dann keine BG mehr mit den Eltern.
Unterhaltsansprüche der zukünftigen Kindesmutter (§ 1615 L BGB) gegen den Verlobten sind dann von der Arge zu prüfen. Nach Geburt auch die des Kindes.

Zieht die U25 mit dem verlobten zusammen bilden Sie eine Bedarfsgemeinschaft, dies ergibt sich zweifelsfrei aus
1. Zusammenzug
2. gemeinsames Kind
3. Verlobung
Dann ist das Einkommen des Verlobten für die gesamte BG einzusetzen, ggf, besteht weiterhin ein ergänzender Anspruch.
Das heißtm Sie würde ALG2 bekommena ber ich müsste es zurückzahlen?!

Dipl.-Sozialarbeiter
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Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 07.04.09, 15:40

McDreamy hat geschrieben:...
Das heißtm Sie würde ALG2 bekommena ber ich müsste es zurückzahlen?!
Der Kindesvater (Verlobter) sollte sich mal Gedanken min. über die nächsten 3 Jahre machen (wegen § 1615l BGB). Anschließend über den Kindesunterhalt bis zur Volljährigkeit des Kindes.

Zieht Person A zum Verlobten, dann bilden sie eine Bedarfsgemeinschaft. Sollte das Einkommen des Verlobten den Bedarf nach dem SGB II übersteigen, dann zahlt der Verlobte an die Verlobte. Ist das Einkommen geringer als der Bedarf, dann kann ergänzend Leistungen nach dem SGB II beantragt werden.

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