Sterbegeld

Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, Berufsgenossenschaften, Renten, Schwerbehinderung ,Kranken- und Pflegeversicherung

Moderator: FDR-Team

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Primavera
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Sterbegeld

Beitrag von Primavera »

Eheleute haben für ihre Bestattungen kein Geld hinterlegt.
Sie machen sich Gedanken, wie sie am besten vorsorgen.
Wäre eine Sterbeversicherung sinnvoll, oder was könnte man am besten machen? Bei einer Sterbeversicherung wäre man abgesichert, zumindest nach 3 Jahren Vertragsbeginn.
Vielleicht könnte jemand einen Tipp geben? Ich wäre sehr dankbar da ich nicht weiß, an wen man sich am besten wenden kann.

rockbender
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Re: Sterbegeld

Beitrag von rockbender »

Primavera hat geschrieben:Eheleute haben für ihre Bestattungen kein Geld hinterlegt.
Sie machen sich Gedanken, wie sie am besten vorsorgen.
Wäre eine Sterbeversicherung sinnvoll, oder was könnte man am besten machen? Bei einer Sterbeversicherung wäre man abgesichert, zumindest nach 3 Jahren Vertragsbeginn.
Vielleicht könnte jemand einen Tipp geben? Ich wäre sehr dankbar da ich nicht weiß, an wen man sich am besten wenden kann.
Die Frage ist, wie lange will man nach den 3 Jahren noch Leben?

Man kann auch das Geld für eine Beerdigung selber anlegen und das kann eventuell günstiger sein als eine Sterbeversicherung.

Man sollte vorab schonmal kalkulieren was die günstigste Bestattung ist und dann kann man anfangen zu rechnen was guenstiger ist, eine Versicherung oder selber ansparen.

Auch die Versicherung wird keine Luxusbestattung zahlen.

Primavera
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Re: Sterbegeld

Beitrag von Primavera »

Ich danke erst einmal für die Antwort.
Primavera hat geschrieben:Auch die Versicherung wird keine Luxusbestattung zahlen.
Eine Versicherung schließt man ja über einen bestimmten Vers. betrag ab. Z.B. ab 5.000,00€ bis.....
Man möchte ja nicht, dass die Nachkommen womöglich noch einen Kredit aufnehmen müssen.
MfG
Primavera

compi57
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Re: Sterbegeld

Beitrag von compi57 »

Je nach Alter ist eine Sterbeversicherung ggfls. auch von den Beiträgen her eine kostspielige Angelegenheit. Eine Alternative (wenn etwas Geld vorhanden ist) könnte ein Bestattungsvorsorgevertrag mit einem örtlichen Bestattungsunternehmer sein, da kann dann einschließlich Grabpflege alles geregelt werden - das Problem ist aber, das Geld muss entsprechend hinterlegt werden - und damit schon vorhanden sein.

Gruß C.

P.S. Die Nachkommen müssen keinen Kredit aufnehmen - sie zahlen im Rahmen der Leistungsfähigkeit, ansonsten springt das Sozialamt ein, allerdings nur für die Kosten einer einfachen Beerdigung, und das ist nicht unbedingt das,w as man selber möchte.

kirchturm
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Re: Sterbegeld

Beitrag von kirchturm »

Primavera hat geschrieben:Wäre eine Sterbeversicherung sinnvoll
Diese Frage ist eigentlich keine Rechtsfrage und diese haben sich schon viele Leute gestellt: Klick ...
Hohle Gefäße geben mehr Klang als gefüllte. Ein Schwätzer ist meist ein leerer Kopf. ([url=http://de.wikipedia.org/wiki/August_von_Platen]August von Platen[/url])

matthias.
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Re: Sterbegeld

Beitrag von matthias. »

Primavera hat geschrieben:Ich danke erst einmal für die Antwort.
Primavera hat geschrieben:Auch die Versicherung wird keine Luxusbestattung zahlen.
Eine Versicherung schließt man ja über einen bestimmten Vers. betrag ab. Z.B. ab 5.000,00€ bis....

Das ist aber doch logisch, dass das Geld dann nicht vom Himmel fällt, wenn man eine Versicherung abschließt.

Du musst mit der Sterbgeldversicherung die 5000 € für die Versicherung doch irgendwie reinbezahlen + Provision + Gewinn für die Versicherung ....


D.h. wenn du sagen wir mal als Frau 80 Jahre alt bist und noch statistsich 3 Jahre zu leben hast musst du die vielleicht 6000 € für die Versicherung in 3 Jahren aufbringen, d.h. die Prämien wären 2000 € im Jahr sonst macht das für einen Versicherung keinen Sinn.

Nehmen wir an du bist 50 dann verteilt sich das auf ca. 30 Jahre (Männer / Frauen), nur dann kannst du wie gesagt auch überlegen ob du nicht lieber mal anfängst ein paar € einfach selber auf die Seite zu legen und halt nicht mir Kontostand 0.- aus dem Leben zu scheiden.

MfG
Matthias

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