BaFöG Sonderfall

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DummeFrage
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BaFöG Sonderfall

Beitrag von DummeFrage » 10.08.12, 08:01

ein wie ich finde nicht alltäglicher Fall.

A studiert und möchte Leistungen nach BaFöG erhalten.
A hat Abitur gemacht, danach ein Jahr als Hilfskraft vollzeit gearbeitet.
Anschließend 2,5 Jahre Berufsausbildung mit Abschluss, Unterhaltszahlung durch den Vater, keine Unterstützung durch die Mutter.
1,5 Jahre eine weitere Ausbildung mit Abschluss, hier keine elterliche finanzielle Unterstützung mehr. Dann bis zum Studium zwei Jahre und zwei Monate vollzeit gearbeitet.

Liegt hier eine Konstellation vor, bei welcher elternunabhängiges BaFöG beantragt werden kann?

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Re: BaFöG Sonderfall

Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 10.08.12, 10:15

Siehe § 11 Abs. 3 BAföG und die dazugehörige Verwaltungsvorschrift.

DummeFrage
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Re: BaFöG Sonderfall

Beitrag von DummeFrage » 10.08.12, 14:00

Und genau dabei wirds für mich nich ganz eindeutig, so als Laie. Ein Jahr vor der ersten Berufsausbildung erwerbstätig gewesen und zwei Jahre nach der letzten Berufsausbildung. Zählen diese drei Jahre und die Zeit der Berufsausbildung als bedingungserfüllend, oder hätte NACH der ersten Ausbildung drei Jahre Erwerbstätigkeit erfüllt worden sein?

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Re: BaFöG Sonderfall

Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 10.08.12, 16:03

Allgemein gilt eine Zeit von 6 Jahren. Dies ergibt sich aus einer 3jährigen Ausbildung und einer 3jährigen Erwerbstätigkeit. Bei einer kürzeren Ausbildungszeit (z.b. 2,5 Jahre) verlängert sich die notwendige Zeit der Erwerbstätigkeit (jetzt 3,5 Jahre). Dies ist im obigen Fallbeispiel nicht gegeben.

Es empfiehlt sich aber Kontakt zum Amt für Ausbildungsförderung aufzunehmen, weil die sich besser in den Verwaltungsvorschriften auskennen. ;-)

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