Rückwirkende Antragsstellung auf Abzweigung des Kindergeldes

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AAAAA
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Rückwirkende Antragsstellung auf Abzweigung des Kindergeldes

Beitrag von AAAAA » 20.12.12, 11:17

Angenommen Kind 2 zieht mit 22 von seinem Vater weg, in eine eigene Wohnung und geht in eine neue Schule. Beantragt, weil es Hartz-IV bekommt, bei der Familienkasse eine Abzweigung des Kindergeldes. Dem wird entsprochen. Sagen wir mal das war Januar 2008.

Juli/Juni 2009 beendet er jedoch die Schule und macht weiter nichts. Die Familienkasse teilt Kind 2 mit, dass der Kindergeldanspruch für ihn allgemein beendet ist.
Im Februar 2011 wird die Hartz-IV Leistung von Kind 2 beendet weil er wieder zu seinem Vater zieht.
Nun stellt sich heraus, dass Kind 2 auch weiterhin und über 25 Kindergeldanspruch hat, weil es mit 18 einen Schwerbehinderten-Ausweis bekam.

Kind 2 macht also einen Antrag auf Kindergeld bei der Familienkasse und vermerkt auf Seite 1 für "Sonstige Mitteilungen", dass der Antrag rückwirkend sei und legt eine Kopie des Schwerbehinderten-Ausweis bei.

Die Familienkasse antwortet 2 Monate später und teilt mit, dass sie dem Antrag nicht entspricht, weil das Kind 2. beim Vater wohnt.
Ist das rechtens? Von Juli/Juni 2009 bis Februar 2011 wohnte Kind 2 ja alleine und hatte doch für diesen Zeitraum Anspruch gehabt.

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