Beistand und deren Probleme

Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, Berufsgenossenschaften, Renten, Schwerbehinderung ,Kranken- und Pflegeversicherung

Moderator: FDR-Team

Myriam
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von Myriam »

Wenn der Beistand Ihre Schilderung bestätigen kann können sie nicht "gekürzt" werden.

Da Ihnen rechtswidrig ein Beistand verweigert wurde hatten sie einen wichtigen Grund nicht zum Meldetermin zu erscheinen und können dafür nicht sanktioniert werden.

Bleiben sie gegenüber der Behörde aber unbedingt sachlich, Unterstellungen könnten strafrechtlich verfolgt werden. Auf die Frage warum sie nicht ohne Beistand zum Meldetermin erscheinen antworten sie z.B. "weil mir ein Beistand zusteht" und keinesfalls mit "weil Ihr mich sonst bescheißt" :)

bye Myri

dranzer
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von dranzer »

myriam, das problem bei der gemeinde ist, es ist denen schlichtweg egal. nicht dagewesen meldeversäumnis punkt. alles davor und danach ist denen völlig egal. es gab schon soviele beschwerden und ncihts wurde gemacht eher das gegenteil die leute die sich beschwert haben wurde noch härter angefasst und bekamen noch mehr schwierigkeiten.
selbst wenn man recht bekommt, bis das vor gericht kommt und entschieden wird, hat man weniger geld und genau das ist das problem, vor alledem wenn man allein lebt und niemand anderen mehr hat und aus scham etc keinen freund um etwas geld bitten will.
deswegen finde ich allgemein solche drohungen etc rechtwidrig und auch verachtend von solchen menschen
leider dürfen/müssen diese so sein und setzen das mit aller gewalt durch da es ja nciht deren geld ist und nicht das leben von diesen leuten -.-
wer schreibfehler in meinen texten findet darf sie behalten
wer über diese fehler meckert oder herzieht kann gerne die finger still halten und die goschen halten

BäckerHD
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von BäckerHD »

dranzer hat geschrieben: deswegen finde ich allgemein solche drohungen etc rechtwidrig und auch verachtend von solchen menschen
Warum verklagen Sie dieses angeblich so rechtswidrig und menschenverachtend arbeitende Amt dann nicht? Ich bin überzeugt davon, dass ein jeder Richter begeistert sein wird von Ihrer Mentalität.

dranzer
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von dranzer »

lass mich nachdenken mister übermensch und supermann
es kostet jedesmal pro fall 15€ da man dies nicht wiederbekommt etc, kann man nicht alls so wie man es gerne hätte vor gericht bringen, aber wie ich sehe "herr BäckerHD " sind sie scheinbar genauso geistig erzogen worden, dass sie auf diesem primitiven niveau andern begegnen müssen, leider gibt es hier im forum keine ignore funktion (ode rich habe sie noch nicht gefunden) sonst würde ich ihre kommentare und existenz gerne entfernen von meinem browser. solange dies nicht geht möchte ich sie einmal freundlich BITTEN ihre aussagen auf ein etwas menschenfreundlicheres niveau anzuheben da ich keine lust habe in einem forum mich so zu unterhalten wenn ich nicht die chance habe der person dann direkt ins gesicht meine meinung sagen zu können, ergo bitte raushalten aus den sachen oder auf einer anderen art mit mir reden.
ein 2. mal lass ich mir sowas von ihnen nicht gefallen.


b2t.

mein beistand fand heute den brief im briefkasten worin er aufgeklärt wurde dass er nun hausverbot hat.
begründung "bedrohung eines mitarbeites mit Gericht"

ähm bin ich jetzt im falschen film ?
oder habe ich mal wieder den stein gefunden der die nette gesellschaft des alg2 gesetze beschädigt oO
kann man dagegen vorgehen?
wer schreibfehler in meinen texten findet darf sie behalten
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FelixSt
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von FelixSt »

Zählen Sie doch mal, wie oft und wem alles Sie in all Ihren Buchstabensalaten Menschenverachtung und Menschenfeindlichkeit vorwerfen. Dann gehen Sie mal in sich und fragen sich, ob dieses Verhältnis passen kann. Aber ich befürchte, Ihnen fehlen einige Grundvoraussetzungen für eine derartige Auseinandersetzung. Viel Spaß weiterhin, alles um Sie herum zu verteufeln, und vor allem viel Spaß vorm EUGH.
Ich empfehle jedem, selbst zu denken und es sich nicht von unseren Forengutmenschen wie z.B. lottchen abnehmen zu lassen.

dranzer
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von dranzer »

leider gibt es ja keine gesetze die für schwarzen humor gelten ;)
aber mein lieber felix ihre post hier fangen langsam an die grenze der normalen belastung eines guten geduldsfaden zu übersteigen. deswegen sage ich es erneut im freundlichen.

entweder sie reden zum thema dazu oder so halten sich daraud. ihr spitzwindigkeiten und provokationversuche können sie sich für ihres gleichen aufheben.
denn jeder mensch der mehr als 3 gehirnzellen hat kann selbst dann wörter lesen wenn diese falsch geschrieben sind. nur xxxxxxx machen eine auf dicken walz sobald etwas nicht der norm passt.


zum thema:

brief wegen meldeversäumnis kam heute weil man ja angeblich nich da war.

mit welchem gesetz darf man diesen herren beglücken um zu zeigen dass seinen brief rechtswidrig ist.....
weil auf zitierte worte reagiern die genauso freundlich wie ein strenggläubiger auf widerspruch gegen seine religion -.-
Zuletzt geändert von ktown am 14.11.14, 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: rechtsradikale Beleidigungen werden hier nicht geduldet
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Myriam
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von Myriam »

dranzer hat geschrieben:mit welchem gesetz darf man diesen herren beglücken um zu zeigen dass seinen brief rechtswidrig ist.....
Ich widerspreche der Minderung meines Arbeitslosengeld II. Nach § 13 SGB X darf ich zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Dieser Beistand wurde mir von Ihrem Mitarbeiter Herrn ... verweigert. Dies kann mein Beistand, Herr ..., selbstverständlich bezeugen. Damit hatte ich einen wichtigen Grund nach § 32 SGB II nicht zum Meldetermin zu erscheinen und mein Arbeitslosengeld II kann nicht gemindert werden.

http://dejure.org/gesetze/SGB_X/13.html
http://dejure.org/gesetze/SGB_II/32.html

Was sie danach noch versuchen könnten: Gehen sie zum Rechtspfleger Ihres Sozialgerichts, weisen sie ihm nach, dass sie mittellos sind, legen sie ihm den Widerspruch vor und beantragen sie Einstweilige Verfügung, den Rest macht dann der Rechtspfleger. Das muss nicht klappen, immerhin geht es nur um 117,30 Euro.

Sie können sich auch einen Anwalt nehmen, den zahlen sie u.U. aber selbst wenn sie demnächst wieder in Arbeit sind.

bye Myri

ktown
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von ktown »

Liebes FDR-Mitglied,

wie Sie sicher in unserer Juriquette gelesen haben, darf hier keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung in einem konkreten Fall erfolgen. Bitte helfen Sie unserem Forum, indem Sie nur mit relevanten Transparenzinformationen (Gesetze, Verordnungen, Urteile, Leitsätze, Informationsquellen, Links usw.) antworten. Diese Informationen dienen der Förderung der Rechtskunde bzw. dem allgemeinen Rechtsverständnis.

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fragender123777
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von fragender123777 »

begründung "bedrohung eines mitarbeites mit Gericht"
Warum wird es von den anwesenden Juristen als Beleidigung aufgefasst, wenn jemand ein Gerichtsurteil zitiert?

Wenn ein Beistand ein Recht ist, wieso darf man es dann nicht wahrnehmen?

De Pfalz-Walz
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von De Pfalz-Walz »

zusammenfassende Fragen:

A hat Termin beim Amt?

A hat "Angst" dass Ihm beim Amt das "Wort im Mund" umgedreht wird oder das anschl. Dinge von seitens des Amtes behauptet werden, welche falsch sind?

A nimmt daher Beistand / Zeuge B mit zum Termin beim Amt?

Amt will B am Gespräch nicht teilnehmen lassen?

Hat B bis zu diesem Zeitpunkt bereits etwas gesagt oder einfach nur zugehört?
Tarifverträge sind eine schöne u. gute Sache, allerdings nur dann, wenn sich auch alle daran halten!!!

dranzer
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von dranzer »

hallo de pfalz-walz (netter nick^^)

zur 1 -3 frage. alles richtig

4. richtig
5. er wurde gefragt wer er sei und als gesagt wurde er is der beistand ging es los


und 6. in dem fall bekam A eine info kein beistand mehr erlaubt ist ; alle nicht namentlich in denm termin brief genannten haben draußen zu warten oder bekommen hausverbot
wer schreibfehler in meinen texten findet darf sie behalten
wer über diese fehler meckert oder herzieht kann gerne die finger still halten und die goschen halten

elwoody
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von elwoody »

Myriam hat geschrieben: Was sie danach noch versuchen könnten: Gehen sie zum Rechtspfleger Ihres Sozialgerichts, weisen sie ihm nach, dass sie mittellos sind, legen sie ihm den Widerspruch vor und beantragen sie Einstweilige Verfügung, den Rest macht dann der Rechtspfleger.
An Sozialgerichten gibt es niemanden der in der Funktion eines Rechtspflegers tätig wird.

De Pfalz-Walz
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von De Pfalz-Walz »

Ich würde das Amt schriftlich mal darüber informieren, dass es das gute Recht ist, einen Zeugen / Beistand zu einem Gespräch mitzunehmen.

Sollte dieses von Seitens des Amtes abgelehnt werden, würde ich jedes mal wieder mit einen Zeugen hingehen und freundlich darauf hinweisen, dass
es das gute Recht ist und wenn das Amt es trotzdem ablehnt, dann würde ich an keinen Gespräch teilnehmen.

Ein Meldeversäumniss kann es nicht sein, da man ja (nachweisbar / Zeuge) da war.

Falls es dann eine Sanktion gibt, Klage im einstweiligen Verfahren beim Sozialgericht einreichen und eine nette Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Mitarbeiter des
Amt gleich mit dazu.
Tarifverträge sind eine schöne u. gute Sache, allerdings nur dann, wenn sich auch alle daran halten!!!

FM
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Re: Beistand und deren Probleme

Beitrag von FM »

De Pfalz-Walz hat geschrieben:Ich würde das Amt schriftlich mal darüber informieren, dass es das gute Recht ist, einen Zeugen / Beistand zu einem Gespräch mitzunehmen.

Sollte dieses von Seitens des Amtes abgelehnt werden, würde ich jedes mal wieder mit einen Zeugen hingehen und freundlich darauf hinweisen, dass
es das gute Recht ist und wenn das Amt es trotzdem ablehnt, dann würde ich an keinen Gespräch teilnehmen.

Ein Meldeversäumniss kann es nicht sein, da man ja (nachweisbar / Zeuge) da war.
Die rein körperliche kurze Anwesenheit genügt nicht. Der Zweck des Meldetermin ist zumindest im Regelfall ein anderer.

Und wenn man als Beistand ausgerechnet jemand mitnimmt, der Hausverbot hat, dürfte dessen Ablehnung auch kaum ein Entschuldigungsgrund sein. Abgesehen davon riskiert der genannte Beistand schon beim Betreten des Hauses ein Strafverfahren, er muss nicht erst noch einmal extra daran ereinnert werden.

Man müßte also erst mal gegen das Hausverbot vorgehen.

jc8
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Damit war ...

Beitrag von jc8 »

elwoody hat geschrieben:...An Sozialgerichten gibt es niemanden der in der Funktion eines Rechtspflegers tätig wird.
...mglw. die Rechtsantragsstelle gemeint. Dort erhält man neben den Antragsformularen zur PKH auch Auskuenfte in Verfahrensfragen.
Sachdienliche Hinweise zur Rechts-, Gesetzes-, Verordnungs- und gerichtlicher Entscheidungslage werden dankend entgegengenommen.

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