Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

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Moderator: FDR-Team

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heka2014
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Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von heka2014 »

Hallo,

so langsam wird es "teuer" und nervend und macht wütend.

folgende Problemstellung:

man wird aufgefordert zur Mitwirkung - kommt dieser nach mittlerweile nur noch mit Einschreiben und Rückschein - und trotzdem kommen diese Papiere beim Sachbearbeiter nicht an und sieht es jedes mal als Sport an, eine Regelsatzminderung anzudrohen. Einmal sogar ohne Ankündigung durchgezogen.

1. Versuch die Unterlagen im Hausbriefkasten des Jobcenters - von 10 kommt vll. mit viel Glück 1 an
2. Abgabe im Servicebereich - mit Druck bekommt man da die Eingangsbestätigung - gleicher Schnitt
3. Faxe - Ausgangsbestätigung liegt vor, in lfd. Jahr 17 Stück - davon 2 angekommen
4. einfache Einschreiben per Übergabe - kommen ALLE in der Poststelle an, auf dem Weg zum Sachbearbeiter kommen von 10 im Schnitt 3 an
5. im Jahresschnitt 3 Einschreiben mit Rücksein, alle verschwunden

Zur Kostenminimierung, da man ja nicht stetig nur 1 A4Blatt verschickt, auch den Weg der Email probiert - aber da gibts keine EIngangsbestätigung im Amt - gut ich habe zwar eine Lesebestätigung, aber der Versuch damit zu kommen - wäre lt. Teamleiter nicht anzuerkennen, da ich ja dieses problemlos fälschen kann.

Für mich gehts um die grundsätzliche Frage - ich habe zwar stetig ALLE Nachweise, das habe ich ja nun schon gelernt, stetig viel Geld für sowas auszugeben,aber am Ende nützt es mir doch nichts, weil unsre Papiere auf wundersame Weise im Aktennirvana verschwinden.

Welche Möglichkeiten besitzt man, diese nervaufreibenden Kleinkrieg zu beenden? Besonders da durch diese Bearbeitungsweise, wichtige Abfragen beim Rententräger nicht eingegangen sind und somit meine Weiterbildung nach langer Krankheit nach einem Jahr Ignoranz seitens des Jobcenters, das dieses über den Rententräger läuft. Weil jeder Empfänger weis ja nichts - und nun von jetzt September auf Februar wieder verlegt werden musste.

vielen Dank
heka2014
SusanneBerlin
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von SusanneBerlin »

Hallo,

man kann sich beim Gericht einen Schein für Beratungshilfe holen und gegen die Missstände mit einem hinzugezogenen Anwalt für Sozialrecht vorgehen lassen, gegen eine eigene Kostenbeteiligung von 15€.
Grüße, Susanne
heka2014
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von heka2014 »

Hallo SusanneBerlin,

vielen Dank - Gespräche über die Problematik sind immer ins Leere gelaufen, am Ende ich hätte diese Bringepflicht, aber hier im Jobcenter - selbst zu Gesprächszeiten kommt man ja an seinen Sachbearbeiter nicht vor. Des Amt ist geschützt wie Fort Knox und im sogenannten Servicebereich bringen Widersprüche, wenn man Dinge genau weis bzw. drum bittet einen Hausverbote ein ... ok sei´s drum

Im übrigen was ich so als Nebenschauplatz kurios finde, das selbst andere Ämter von dieser Verschwindeproblematik betroffen sind.

Gruß Heka2014
SusanneBerlin
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von SusanneBerlin »

Deswegen --> Anwalt. Viel Erfolg.
Im übrigen was ich so als Nebenschauplatz kurios finde, das selbst andere Ämter von dieser Verschwindeproblematik betroffen sind.
Wenn die Eingaben/Anträge/Briefe eines Bürgers bei sämtlichen Behörden verschwinden, ist das allerdings bedenklich. Möglicherweise verschwinden die Eingaben/Anträge/Briefe gar nicht, sondern werden nicht ernst genommen. Formvorschriften eingehalten, verständliche Sprache verwendet? --> über die Schreiben, auf die nicht reagiert wurde, auch mal den Anwalt rüberschauen lassen, vielleicht macht der Bürger grundsätzliche Fehler bei seinem Verkehr mit Behörden und Ämtern.
Grüße, Susanne
heka2014
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von heka2014 »

Hallo SusanneBerlin,


seitens des Jugendamtes/SozAmt und Rententräger ist dies eine allg. Aussage - unabhängig meiner Person. O-Ton der JugAmtsdame: Ach ja ich weis, auch meine Post kommt im Jobcenter xyz regelmäßig abhanden. Sie sendet dieses wohl nur noch selbst über eine interne Stelle, damit zumindest 50% der Unterlagen beim entsprechenden SB landen ....

Gruß Heka2014
Ronny1958
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von Ronny1958 »

Mir erschließt sich nicht, wie man von der Einzelerfahrung EINER Jugendamtsmitarbeiterin, auf die einer Verschwörungstheorie nahe kommende Pauschalbehauptung

das selbst andere Ämter von dieser Verschwindeproblematik betroffen sind.
kommen kann.
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)
FM
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von FM »

heka2014 hat geschrieben: man wird aufgefordert zur Mitwirkung - kommt dieser nach mittlerweile nur noch mit Einschreiben und Rückschein - und trotzdem kommen diese Papiere beim Sachbearbeiter nicht an und sieht es jedes mal als Sport an, eine Regelsatzminderung anzudrohen. Einmal sogar ohne Ankündigung durchgezogen.

1. Versuch die Unterlagen im Hausbriefkasten des Jobcenters - von 10 kommt vll. mit viel Glück 1 an
2. Abgabe im Servicebereich - mit Druck bekommt man da die Eingangsbestätigung - gleicher Schnitt
3. Faxe - Ausgangsbestätigung liegt vor, in lfd. Jahr 17 Stück - davon 2 angekommen
4. einfache Einschreiben per Übergabe - kommen ALLE in der Poststelle an, auf dem Weg zum Sachbearbeiter kommen von 10 im Schnitt 3 an
5. im Jahresschnitt 3 Einschreiben mit Rücksein, alle verschwunden
Eine Regelsatzminderung kommt nicht in Betracht, wenn es um die Mitwirkung im Sinne der Vorlage von Nachweisen der Leistungsvoraussetzung geht. Es müsste dann schon die Leistung ganz eingestellt werden. Denn die Voraussetzungen für den Regelsatz können nicht "teilweise ausreichend" nachgewiesen sein, sondern nur ganz oder gar nicht. Anders wenn es um Zusatzleistungen wie KdU oder Mehrbedarfe geht, oder um sanktionsbewehrte Pflichten wie Nachweis von Bewerbungen.

Einschreiben ist hier ungünstig, gerade wenn es um viele Sendungen geht. Daraus geht ja nicht hervor, welche Unterlagen in welcher der Sendungen waren. Einwurf der Unterlagen in den Hausbriefkasten oder Abgabe ist besser, sofern mit einem Zeugen (der eine Liste des Inhaltes bestätigt).

Wenn es trotzdem im Amt verloren geht, wird man dennoch die Vorlage wiederholen müssen, denn egal wer schuld ist, die Sache kann sonst eben nicht bearbeitet werden. Aber man hat dann immerhin nötige Fristen nachweislich eingehalten. Sollte es zu Überzahlungen kommen weil z.B. Einkommensmitteilungen verloren gingen, ist man auch unabhängig von der Nachweisbarkeit zur erneuten Mitteilung verpflichtet (Rechtsprechung versch. OLG in Strafsachen).

Dass im Bereich der Jobcenter viel mehr verloren geht als sonst, hört man sehr oft. Vor einiger Zeit bezeichnete sogar ein örtliches Jobcenter das Jobcenter der Nachbarstadt als "Bermuda-Dreieck", weil auch die Post der einen Behörde an die andere sehr oft verschwand.
yamato
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von yamato »

JA in einigen Jobcentern herrscht immer noch Chaos, wahrscheinlich aufgrund des ständig wechselnden Personals und mancher Organisationschwächen.
Allerdings sind häufig auch die Kunden oder auch die anderen Behörden Mitschuld.
Gerade die Jugendämter sind oft nicht in der Lage das richtige Stellenzeichen oder die BG-Nummer/Kundenummer auf ein Schreiben zu setzen, was natürlich die Zuordnung erschwert und zu einem Posttennis innerhalb des Jobcenters führt.

Eine Erfahrung als Berliner JC Mitarbeiter, Behörden aus anderen Bundesländern schicken ihre Schreiben an irgend ein JC in Berlin ohne vorher mal die richtige Zuständigkeit zu prüfen und wundern sich, dass die Antwort Monate dauert.
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FM
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von FM »

yamato hat geschrieben: Eine Erfahrung als Berliner JC Mitarbeiter, Behörden aus anderen Bundesländern schicken ihre Schreiben an irgend ein JC in Berlin ohne vorher mal die richtige Zuständigkeit zu prüfen und wundern sich, dass die Antwort Monate dauert.
"Monate" sollte es in der Tat nicht dauern, eine Sendung innerhalb Berlins an ein anderes Jobcenter weiterzugeben. Tage vielleicht.
unbalancetistisches
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von unbalancetistisches »

@Interessierter

Wenn der Sachbearbeiter Schwierigkeiten macht, ist er am besten, wenn man das Schreiben am Anmeldetresen sich abstempeln lässt.
Wenn dies nicht geht, musst Du es faxen und alle Daten aufheben zum Beweis.
nordlicht02
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von nordlicht02 »

unbalancetistisches hat geschrieben: Wenn dies nicht geht, musst Du es faxen und alle Daten aufheben zum Beweis.
Blöd nur, dass der Sendebericht im Regelfall nicht als Beweis für den Zugang des Faxes ausreicht. :shock:
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“ (Hanns Joachim Friedrichs)
schneckenkorn
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von schneckenkorn »

Selbst wenn man einen Nachweis hat das ein Schreiben dort eingegangen ist. Es nützt nichts wenn Sachbearbeiter sagt: "Ist weg, hab ich nicht"
Wird es gebraucht um z.B. den Anspruch zu ermitteln wird der Leistungsberechtigte der die Unterlagen vllt. schon 3 Mal eingereicht hat der dumme sein der ohne Leistungen und mit dem neuen Auftrag die Unterlagen einzureichen dar steht.


Auch das Jobcenter des hiesigen Ortes gilt als das Bermudadreieck des Posteingangs.

Ich persönlich war mit meiner Familie eine Zeit lang ein sogenannter Aufstocker und hatte dadurch bedingt sowohl meine als auch die Lohnabrechnungen meiner Ehefrau einzureichen.
Alle Wege haben wir dort durch.

* Briefpost
* Einwurf in den Hausbriefkasten
* " " " " mit Zeugen ( der auch den Inhalt der Schreiben bestätigte )
* Einwurf in einen Innenbriefkasten der Eingangszone ( ebenfalls mit o.g. Zeugen )
* Briefpost per Einwurfeinschreiben
* Briefpost per Einschreiben mit Rückschein
* Übergabe in der Eingangszone mit und ohne Empfangsbekenntnis
* Telefax
* email

Auf allen Wegen verschwanden angeblich unsere Unterlagen.

Normale Briefpost kam angeblich so gut wie nie an. Auch die Einwurfeinschreiben.
Einwurf in den Hausbriefkasten nahm den scheinbar gleichen Weg.
Einschreiben mit Rückschein wurden von der Post zum Postfach geleitet. Sie kamen zurück mit dem Vermerk :"niocht abgeholt"
Übergebene Unterlagen kamen oft angeblich auch nicht an.
email liest dort kaum einer
Das Fax hat sich als sicherster Weg erwiesen. Wobei auch nur dann wenn man es an den Fax-Anschluss der Teamleitung sendet.

Einige Male fragten wir den Bearbeitungsstand ab. Erst wurde der Zugang der Unterlagen bestritten. Als wir dann darauf hingewiesen haben das es einen Zugangsnachweis gibt kam häufiger ein: "Ahhhh jaaa warten sie mal kurz, ups da ist es ja, ich kümmere mich darum" Anschließend ging das Spiel von vorne los.

Bei Übergaben in der Eingangszone hatten wir mit einer Sachbearbeiterin zu tun der es schon peinlich war das eingereichte Unterlagen wieder einmal weg waren. Sie erinnerte sich genau das wir mehrfach aus gleichem Grund dort waren und das sie die Unterlagen angenommen hat. Sogar der zuständige Leistungssachbearbeiter hatte ihr telefonisch bestätigt alles zu haben und umgehend zu bearbeiten. Beim nächsten besuch bestritt er das aber wieder.

gleiches wird mir von einigen Leistungsberechtigten berichtet. Immer wieder bekomme ich diese unhaltbaren Zustände zu hören. Übrigens auch von anderen Jobcentern.

Das ganze scheint System zu haben. Das betreffenden Jobcenter spielt natürlich herunter. ( bedauerliche Einzelfälle )
Gerd aus Berlin
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von Gerd aus Berlin »

heka2014 hat geschrieben:... man wird aufgefordert zur Mitwirkung - ... Sachbearbeiter ... sieht es jedes mal als Sport an, eine Regelsatzminderung anzudrohen. Einmal sogar ohne Ankündigung durchgezogen.
Wie FM schon schrieb, ist dies nicht möglich. Hier kann es sich nur um eine Einstellung der Leistung nach SGB I §§ 60 ff. wegen fehlender Mitwirkung handeln. Dies kann man rückgängig machen durch Mitwirkung, s. ebenda.

Was im konkreten Fall "ohne Ankündigung durchgezogen" wurde wird nicht geschildert. Es kam auch keine Reaktion auf den Vorschlag von SusanneausBerlin, sich gratis einen Anwalt zu nehmen - der hätte die Sache mit der Mitwirkung und SGB I erklären können.
heka2014 hat geschrieben:Email ... Lesebestätigung ... wäre lt. Teamleiter nicht anzuerkennen, da ich ja dieses problemlos fälschen kann. [...]
... im sogenannten Servicebereich bringen Widersprüche, wenn man Dinge genau weis bzw. drum bittet einen Hausverbote ein
Wer mit einem Teamleiter über Emails streitet und sich im Servicebereich Hausverbote einhandelt,

anstatt einen Termin mit seinem Sachbearbeiter zu vereinbaren, dem er dann seine Unterlagen übergeben kann, was dieser kaum abstreiten wird,

der scheint eine gewisse Renitenz an den Tag zu legen, die irgendwie kontraproduktiv wirkt.
heka2014 hat geschrieben:Besonders da durch diese Bearbeitungsweise, wichtige Abfragen beim Rententräger nicht eingegangen sind und somit meine Weiterbildung nach langer Krankheit nach einem Jahr Ignoranz seitens des Jobcenters, das dieses über den Rententräger läuft.
Wer sein Amt mit unverständlichen Sätzen wie diesem bombardiert, wird möglicherweise boykottiert. Dies erscheint nicht legal, aber doch ein wenig legitim - siehe meine Fußnote.

Gruß aus Berlin, Gerd
Recht beratungsresistant
ist und bleibt der Querulant.

"I’m a poet, and I know it,
hope I don’t blow it." Bob Dylan
heka2014
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Re: Bearbeitung / Nachweise / Verschwinden

Beitrag von heka2014 »

Hallo,

wir hatten nach einigen Hin und Her und einigen Gezeter jetzt einen Vorort - Termin.
Gruppenleiter, Leiter der neu eingerichteten Clearingstelle sowie Leiterin des Kundenmanagmentes

1. Unsere Unterlagen sind ALLE auf einmal da gewesen - hier als Begründung: durch Hausinterne Umstrukturierungen ist wohl einiges abhanden gekommen und liegen geblieben, was nach dem Strukturwandel KEINEN mehr wirklich interessierte.

- Einschreiber - diese Offenheit rechne ich der Dame doch recht hoch an - ungeöffnet noch im allg. Posteingang
- Unterlagen für den Sohn sind ebenfalls ALLE da - incl. der Ummeldung, da man die auf einmal ganz einfach mit der Abfrage beim Nachbarjobcenter der Stadt bekommen hat - per kurzen Mail3Zeiler.
- mit "Blindkunden" wurden so einige Verhaltensweisen aufgedeckt, die wir bemängelt haben
- bei uns hing nach dem Umzug eine Wohnung dran - wo man sich nach 3 Monaten endlich geeinigt hatte

Zwischenzeitlich bekamen wir noch - was ich nur noch mit Kopfschütteln zur Kenntnis nahm - Bestätigungen für Anträge, die wir so nicht im geringsten Stellten. Übernahme von Einlagerungskosten, doppelte Umzugskosten u.a. - da ja der Termin für uns zu diesem Zeitpunkt schon bekannt war.

@Gerd aus Berlin - was hat es mit Renitenz zu tun, wenn man kaum Reaktionen erfährt? Die Gruppenleiterin gestand offen - das u.a. wir die sprichwörtliche A-Karte hatten, da im Team befindliche MA neben dem großen hausinternen Wechsel auch gewechselt haben und persönlicher Frust zu Lasten des Kunden ging. Sicherlich würden auch Sie Frust zeigen, wenn nach 5 6 7 gleichen Fragestellungen, Sie alles kopiert hätten und eingereicht und jedes mal wieder alles wäre ...

Angeforderte Team-Vorort-Termine wurde ja als nicht erforderlich abgewiegelt.

Das Thema Kind ist zwar immer noch nicht zur Zufriedenheit geklärt - aber ist meine Tochter bei mir im Haushalt anwesend aus der Pflegeeinrichtung, werde ich nur noch einen Monat warten müssen, bis der anteilige Regelsatz nachgezahlt wird. Nicht wie Bisher 3 Monate.

Achso - und es gibt die klare schriftliche Erklärung, das mein Postausgang mit der Bemerkung in Google Lesebestätigung bei mir zu finden ist, als Nachweis anerkannt wird!

Als insgesamten Nebeneffekt konnte ich auch verzeichnen, nach der grundlegenden Prüfung unser BG - das endlich das Jobcenter erkannt hat nach 1 Jahr, das nach 10 Jahren Krankheit doch der Rententräger zuständig ist und man mich versteht, wenn ich die Akten ggü. dem Jobcenter bzgl. den Rententräger nicht öffne. Auch brauche ich den Behinderungsgrund meiner Person nun nicht erklären irgend einem Sachbearbeiter - der med. Dienst hat dies zuerkannt, das mein Gerichtsgutachten mind. bindend ist, zzgl. 2 kleinen Erweiterungen.

Als Fazit: klar manchmal kann ein Kunde nervend sein, aber manchmal hat auch ein Kunde recht. Sicherlich der Weg für uns bis zu diesem Termin war ein schwieriger mit vielen Hürden. Aber heute - habe ich genau 3 Kontaktdaten für Problemfälle im Amt.

Gruß heka
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