Versicherungsumfang durch Arzt ausweiten lassen

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windalf
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Re: Versicherungsumfang durch Arzt ausweiten lassen

Beitrag von windalf »

Darum geht es nicht. Es ist aber ein angeordnete Massnahmen, die der Patient nicht nur aus Spass und Einsicht macht. Deshalb ist er dann versichert.
Auf nichts anderem hat meine Argumentation aufgebaut.
...fleißig wie zwei Weißbrote
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Astrid69
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Re: Versicherungsumfang durch Arzt ausweiten lassen

Beitrag von Astrid69 »

windalf hat geschrieben:
Darum geht es nicht. Es ist aber ein angeordnete Massnahmen, die der Patient nicht nur aus Spass und Einsicht macht. Deshalb ist er dann versichert.
Auf nichts anderem hat meine Argumentation aufgebaut.
Und die Einschränkung nicht vergessen: versichert ist der Spaziergang nur, weil er während des stationären Aufenthaltes passierte usw.
Das ist meine persönliche Meinung. Die Antwort erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit/Richtigkeit.

Loanstar
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Re: Versicherungsumfang durch Arzt ausweiten lassen

Beitrag von Loanstar »

windalf hat geschrieben:
Darum geht es nicht. Es ist aber ein angeordnete Massnahmen, die der Patient nicht nur aus Spass und Einsicht macht. Deshalb ist er dann versichert.
Auf nichts anderem hat meine Argumentation aufgebaut.
Doch, Ihre Argumentation ist auf etwas anderes gebaut. Sie übersehen, dass ein Arzt außerhalb der Kur lediglich Empfehlungen ausspricht, wenn er Bewegung "verordnet". Damit Ihr Fall mit dem aus dem Urteil vergleichbar wird, müssten dem Patienten rechtliche Nachteile drohen, wenn er der ärztlichen Empfehlung nicht nachkommt. Die allgemeine Gefahr, dass sich der Gesundheitszustand verschlechtert, wenn man sich nicht wie ärztlich empfohlen bewegt, genügt dafür nicht.

Wie intensiv im Rahmen einer Reha die Befolgung ärztlicher Anweisungen kontrolliert wird, ist für die rechtliche Konstellation irrelevant. Nach der gesetzgeberischen Konzeption einer Rehamaßnahme drohen nun einmal rechtliche Nachteile, wenn ärztliche Weisungen nicht befolgt werden. Das ist bei einem gewöhnlichen Arztbesuch nicht der Fall.

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