Übergang 1. Elternzeit in 2. Elternzeit: Was dazwischen?

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Loanstar
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Re: Übergang 1. Elternzeit in 2. Elternzeit: Was dazwischen?

Beitrag von Loanstar »

Ein Beschäftigungsverbot muss nicht unbedingt vom Arzt kommen.

Nach § 13 MuSchG kann auch der Arbeitgeber das Beschäftigungsverbot aussprechen, wenn er der Auffassung ist, keinen Arbeitsplatz bereitstellen zu können, der für die Schwangere ungefährlich ist. Sofern der Arbeitgeber es der Schwangeren leicht machen möchte, wäre das hier der einfachste Weg.

winterspaziergang
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Re: Übergang 1. Elternzeit in 2. Elternzeit: Was dazwischen?

Beitrag von winterspaziergang »

Loanstar hat geschrieben: Nach § 13 MuSchG kann auch der Arbeitgeber das Beschäftigungsverbot aussprechen, wenn er der Auffassung ist, keinen Arbeitsplatz bereitstellen zu können, der für die Schwangere ungefährlich ist.
Richtig, dann liegt es aber an der Art der Arbeit und betrifft jede Schwangere. Wenn die Betreffende bei einem Anwalt arbeitet, kann man sich die grundsätzliche Gefährlichkeit des Berufs während der Schwangerschaft nicht so recht vorstellen.

Im vorliegend geschilderten Fall ist die Rede von
im 6. Monat und hat Probleme mit der sogenanten Symphyse, also Schmerzen im Beckenbereich beim Sitzen, Liegen, Stehen.... also fast immer.
liegt also in der Person der Schwangeren begründet, nicht in der Art der Tätigkeiten im Betrieb.
Lohnstar hat geschrieben:Sofern der Arbeitgeber es der Schwangeren leicht machen möchte, wäre das hier der einfachste Weg.
wenn die Umlage aus einer anderen Kasse, also nicht des AG, finanziert wird, ist dies wenig denkbar, weil s.o.

Am ehesten sollte man - wie mehrfach nun genannt- prüfen, ob es einen Urlaubsanspruch gibt.

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