Überbrückungsgeld?

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ronnst
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Überbrückungsgeld?

Beitrag von ronnst » 27.02.19, 10:27

Hallo zusammen.
Eine Person A, wurde wetterbedingt für Januar und Februar gekündigt. Nun fängt A am ersten März wieder an zu arbeiten.
ALG1 hatte er ende Januar schon bekommen und bekommt ja logischer weiße eine Februar auch noch mal ALG1.
Das ALG1 von Februar kann A aber nicht antasten und muss die komplette Summe mit in den März für Miete und Nebenkosten nehmen. Sprich, es bleibt nichts für Lebensmittel und Fahrtkosten zur Arbeitsstelle übrig.
Erste Lohnzahlung wäre ja für den März, der 15.04.2019.
A hat auch einen Ehepartner, der aber nur auf Stundenbasis (450€) arbeitet. Von dem Geld gehen weitere laufende Kosten wie Telefon und die Versicherung der Autos ab.
Gibt es denn eine Möglichkeit, eine Art Überbrückungsgeld zu beantragen um den Monat März etwas zu finanzieren?

Gruß
Ronny

SusanneBerlin
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Re: Überbrückungsgeld?

Beitrag von SusanneBerlin » 27.02.19, 10:54

Erste Lohnzahlung wäre ja für den März, der 15.04.2019.
Ok also der erste Lohn kommt am 15.4.
ALG 1 gibt es im Januar und Februar jeweils zum Ende des Monats. Also letztes ALG1 Ende Februar, erster Lohn Mitte April.

Dann kann er m.E. für den Monat März ALG2 beantragen und muss das auch nicht zurückzahlen.
Grüße, Susanne

lottchen
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Re: Überbrückungsgeld?

Beitrag von lottchen » 27.02.19, 12:40

Wann hat denn A sein Geld für Dezember bekommen? Wenn es sich immer um denselben AG handelt dann Mitte Januar 2019 würde ich meinen. Dann hat A im Januar innerhalb von 2 Wochen 2x Geld bekommen. 1x Lohn (Dezember) und 1x ALG1 (Januar). Wo ist das Geld hin? A bekommt doch für jeden Monat Geld (wann auch immer, wie hoch auch immer), es fehlt nicht ein einziger Monat.
Ich empfehle, Beiträge unserer Forentrolle BäckerHD, FelixSt und Dieter_Meisenkaiser konsequent zu ignorieren!

ronnst
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Re: Überbrückungsgeld?

Beitrag von ronnst » 03.03.19, 13:10

Klar ist alles Geld da. Ein mal ist was Ende Januar gekommen und Ende Februar.
Aber sei es drum. Den ganzen Harz 4 Scheiß ausfüllen um am Ende ein paar migriere Euros zu bekommen, ist der Aufwand nicht wert.
A hat vor Jahren über längerer Zeit Harz4 bekommen und sich geschworen, nicht wieder in die Situation zu geraten.
A wird eben versuchen bis zur ersten Lohnzahlung, kürzer zu treten. Eventuell ein paar Euro als Vorschuss vom Arbeitgeber. Wird schon irgend wie gehen.

SusanneBerlin
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Re: Überbrückungsgeld?

Beitrag von SusanneBerlin » 03.03.19, 14:06

Dann tut es mir leud, dass ich Ihnen keine Stelle benennen kann, die unbürokratisch und ohne Papierkram ein "Überbrückungsgeld" auszahlt.
Grüße, Susanne

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