Mietbescheinigung

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dranzer
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Mietbescheinigung

Beitrag von dranzer » 03.03.19, 23:42

Nabend FOrumgemeinde,

ich abe da mal 2 oder 3 fragen
nehmen wir an es gab eine Kaltmieten erhöhung, nun alles recht und schön
man reicht diese forderung des Vermieters ein und berechnet es neu
nun kommt es wie es kommen muss.

Kann eine gemeinde wegen dieser Kaltmieten erhöhung eine Mietbescheinigung verlangen?
Kann diese eine zwingende tatsache sein um die erhöhung als genehmigt anzusehen?
kann die Mietbescheinigung (die ja der vermieter ausfüllen soll) als bedingung gehen da man ja sonst nicht die erhöhung bezahlt bekommt und somit entweder "schulden" macht bzw selbst draufzahlen muss?


hinzukommt noch eine abgewandelte form
man ist selbst der hauptmieter einer wohnung und hat sie untervermietet mit zustimmung. nun sind die beiden anderen alg2 bezieher und bei einem wird die erhöhung ohne probleme gemacht beim 2. wird das gesamte menue der gemeinde verlangt...

wie oben auch darf die gemeinde die Mietbescheinigung als pflicht aussetzn bevor die erhöhung gezahlt wird obwohl sie den orginal wisch des vermieters bereits bekommen hben wo die kaltmiet erhöhung und die neue Miete drin steht inklsuvie der einzelnen aufteilung was jeder zahlen muss
wer schreibfehler in meinen texten findet darf sie behalten
wer über diese fehler meckert oder herzieht kann gerne die finger still halten und die goschen halten

matthias.
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Re: Mietbescheinigung

Beitrag von matthias. » 04.03.19, 10:03

Also man hat vom Vermieter schriftlich bekommen, dass die Miete steigt?
Und das Schreiben reicht dem Amt nicht, um den "Mietzuschuss" anzupassen?

SusanneBerlin
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Re: Mietbescheinigung

Beitrag von SusanneBerlin » 04.03.19, 10:29

dranzer hat geschrieben:wie oben auch darf die gemeinde die Mietbescheinigung als pflicht aussetzn bevor die erhöhung gezahlt wird obwohl sie den orginal wisch des vermieters bereits bekommen hben wo die kaltmiet erhöhung und die neue Miete drin steht inklsuvie der einzelnen aufteilung was jeder zahlen muss
Wenn es einen Hauptvermieter, einen Hauptmieter und Untermieter gibt, dann hat vermutlich der Hauptmieter einen Vertrag mit dem Hauptvermieter und jeder Untermieter einen eigenen Mietvertrag mit dem Hauptmieter. Dass der Hauptvermieter ausgerechnet hat, wieviel Untermiete jeweils auf jeden Untermieter entfällt, ist zwar gut und schön, aber nicht rechtsverbindlich, da der Hauptvermieter nicht darüber bestimmen kann, wieviel der einzelne Untermieter zahlen muss.

Der Hauptmieter müsste die Mieterhöhung gegenüber seinen Untermietern auch verlangen, und dieser Nachweis fehlt. Der Untermieter braucht ein Schreiben von seinem Untervermieter (dem Hauptmieter der Wohnung) wieviel Miete der aktuell von seinem Untermieter verlangt.
Grüße, Susanne

dranzer
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Re: Mietbescheinigung

Beitrag von dranzer » 04.03.19, 12:50

matthias. hat geschrieben:Also man hat vom Vermieter schriftlich bekommen, dass die Miete steigt?
Und das Schreiben reicht dem Amt nicht, um den "Mietzuschuss" anzupassen?
richtig es liegt dies vor aber die gemeinde verlangt in dem theoreitschen fall eine mietbescheinigung und meint ohne kein geldanpassung
SusanneBerlin hat geschrieben: Der Hauptmieter müsste die Mieterhöhung gegenüber seinen Untermietern auch verlangen, und dieser Nachweis fehlt. Der Untermieter braucht ein Schreiben von seinem Untervermieter (dem Hauptmieter der Wohnung) wieviel Miete der aktuell von seinem Untermieter verlangt.
dies liegt alles vor vom hauptmieter; der hauptvermieter bekommt nur seine miete jeden monat bezahlt während der hauptmieter die untervermietsberechnungen machte für jeden einzelnen untermieter
trotzdem verlangt die gemeinde in dem theoretischen fall eine mietbescheinigung unter zwang ohne wird nicht bezahlt
und sagen wir mal seit 6-8 monaten wird die erhöhung nicht gezahlt
wer schreibfehler in meinen texten findet darf sie behalten
wer über diese fehler meckert oder herzieht kann gerne die finger still halten und die goschen halten

SusanneBerlin
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Re: Mietbescheinigung

Beitrag von SusanneBerlin » 04.03.19, 13:28

Wenn mit "Mietbescheinigung" weder der Mietvertrag noch das Mieterhöhungsverlangen gemeint ist, was ist dann damit gemeint?

Was soll der Mieter mit dieser Bescheinigung nachweisen?

Wird die Miete vom Mieter bar bezahlt oder per Überweisung?
Grüße, Susanne

Charon-
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Re: Mietbescheinigung

Beitrag von Charon- » 04.03.19, 15:35

dranzer hat geschrieben:richtig es liegt dies vor aber die gemeinde verlangt in dem theoreitschen fall eine mietbescheinigung und meint ohne kein geldanpassung
Tja, formalrechtlich gesehen gilt der § 60 SGB I, der da sagt, dass Änderungen anzuzeigen, und, falls Vordrucke bestehen, diese verwendet werden sollen (§ 60 Abs. 2 SGB I). Formalrechtlich würde die Weigerung, diese Vordrucke zu verwenden, ausreichen, um die Tatbestände des § 66 SGB I zu erfüllen und eine Versagung der begehrten Erhöhung zu rechtfertigen.

Tatsächlich sieht die Rechtsprechung dies jedoch anders und lässt es ausreichen, wenn die Änderung auf andere Art und Weise nachgewiesen wurde. Da zudem nach Sachverhlt der Vermieter unterschreiben müsste, dürfte es dann auch datenschutzrechtliche Bedenken geben, so dass die Forderung nach der Mietbescheinigung wohl rechtswidrig wäre, wenn sich alle relevanten Sachverhalte aus dem Vermieterschreiben ergeben.

Etwas anderes könnte dann gelten, wenn der Leistungsempfänger in der Vergangenheit bereits Schreiben von Dritten verändert hat, um sich erhöhte Leistungen zu verschaffen.
Um der allgemeinen Sprachverwirrung des Siezens entgegenzuwirken, biete ich jedem Nutzer das dänische Umgangsduzen an.

Froggel
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Re: Mietbescheinigung

Beitrag von Froggel » 04.03.19, 16:41

dranzer hat geschrieben:
matthias. hat geschrieben:Also man hat vom Vermieter schriftlich bekommen, dass die Miete steigt?
Und das Schreiben reicht dem Amt nicht, um den "Mietzuschuss" anzupassen?
richtig es liegt dies vor aber die gemeinde verlangt in dem theoreitschen fall eine mietbescheinigung und meint ohne kein geldanpassung
SusanneBerlin hat geschrieben: Der Hauptmieter müsste die Mieterhöhung gegenüber seinen Untermietern auch verlangen, und dieser Nachweis fehlt. Der Untermieter braucht ein Schreiben von seinem Untervermieter (dem Hauptmieter der Wohnung) wieviel Miete der aktuell von seinem Untermieter verlangt.
dies liegt alles vor vom hauptmieter; der hauptvermieter bekommt nur seine miete jeden monat bezahlt während der hauptmieter die untervermietsberechnungen machte für jeden einzelnen untermieter
trotzdem verlangt die gemeinde in dem theoretischen fall eine mietbescheinigung unter zwang ohne wird nicht bezahlt
und sagen wir mal seit 6-8 monaten wird die erhöhung nicht gezahlt
Das wundert mich jetzt nicht unbedingt, da ein Mieter, der untervermietet, nicht daran gehalten ist, die Mieten seines Untervermieters an seinen eigenen Mietkosten zu orientieren. Er kann nämlich auch eine höhere oder niedrigere Miete vom Untermieter verlangen. Demnach ist es der Untervermieter, der dem Untermieter eine Mietbescheinigung ausstellen muss und nicht der Vermieter des Mieters, da der Untermieter mit diesem keinen Vertrag hat.
Ich bin kein Jurist.
- alle Angaben ohne Gewähr -

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