Versorgung während einer Reha-Maßnahme

Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, Berufsgenossenschaften, Renten, Schwerbehinderung ,Kranken- und Pflegeversicherung

Moderator: FDR-Team

Antworten
Nicky007
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 122
Registriert: 03.04.12, 10:39

Versorgung während einer Reha-Maßnahme

Beitrag von Nicky007 »

Hallo liebe Foris,

ich hoffe, dass ich mit meiner Frage hier in diesem Unterforum richtig bin, ansonsten bitte ich den Moderator um Verschiebung in das entsprechende Unterforum.

Nun zu meiner Frage bzgl. eines fiktiven Falls:

Patient A bekommt seitens der DRV eine Reha-Maßnahme über 6 Wochen bewilligt.

Da Patient A nierenkrank ist, erkundigt er sich im Vorfeld bzgl. der Versorgung mit Speisen und Getränken vor Ort. Patient A erhält von der Reha-Einrichtung die Aussage, dass es jeweils zu den Mahlzeiten Getränke gibt und er sich ansonsten über die Reha-Klinik einen Kasten Wasser (zu einem absolut überteuerten Preis) bestellen kann. Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, dass es ca. 1 l Wasser pro Tag geben wird.

Ist das tatsächlich so? Hat der Patient während eines stationären Reha-Aufenthaltes tatsächlich keinen Anspruch auf adäquate Versorgung? Wir sprechen hier von Mineralwasser und keinen anderen besonderen Wünschen, wie Säfte etc.

Gibt es irgendwo eine Rechtsgrundlage, wo man sowas nachlesen kann, oder ist es tatsächlich so, dass es lediglich zu den Mahlzeiten etwas zu trinken gibt? Wie begegnet man dem Patienten hinsichtlich seiner Nierenerkrankung? Muss eine Rehaeinrichtung nicht dafür Sorge tragen, dass sich der Gesundheitszustand nicht verschlimmert?

Für eine Rückinfo danke ich schon jetzt.

VG

Nicky

mabeline
noch neu hier
Beiträge: 3
Registriert: 22.08.19, 20:09

Re: Versorgung während einer Reha-Maßnahme

Beitrag von mabeline »

REHA-Einrichtungen müssen "wirtschaftlich handeln". Sprich, sie müssen sehen woher sie das Geld für das Mineralwasser bekommen, wenn sie es verschenken. REHA-Einrichtungen sind ja keine Samariter. Wenn dann müsste die DRV auf die Bezahlung eines "Mehrbedarfs" hin angefragt werden. Ansonsten: Wie wäre es mit Leitungswasser? Leitungswasser hat Trinkwasserqualität, wenn nicht anders ausgewiesen. Das Essen, Kaffee und Tee werden auch nur damit gekocht. Sonderwünsche muss der Patient selbst zahlen.

Antworten