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Re: Hausverbot im Job Center, ALG II und Verpflichtung zu Gesprächen mit dem Fallbearbeiter

Verfasst: 07.09.19, 22:35
von FelixSt
Ratford hat geschrieben:
07.09.19, 19:03
Genauso wie ein Arzt, der seit 20 Jahren Kardiologie ist
"La cardiologie, c'est moi"?

Re: Hausverbot im Job Center, ALG II und Verpflichtung zu Gesprächen mit dem Fallbearbeiter

Verfasst: 07.09.19, 22:55
von SusanneBerlin
Das kann er doch nicht verstehen, Französisch ist auch lange her.....

Re: Hausverbot im Job Center, ALG II und Verpflichtung zu Gesprächen mit dem Fallbearbeiter

Verfasst: 14.09.19, 11:44
von Ratford
SusanneBerlin hat geschrieben:
07.09.19, 19:18
Mit Ihren Rechtfertigungen belegen Sie nur noch mehr, dass Sie weder von der Ausbildung eines Juristen, noch von der eines Arztes irgendeine Ahnung haben. Ein Jurist würde jedenfalls nicht einen Anwalt zur Überprüfung eines Immobilienkaufvertrags unter dem Schlagwort "Mietrecht" vermuten wie in Ihrem vorigen thread geschehen, und das unabhängig davon wie lange sein Studium zurückliegt.
Aha.
Sie wissen ja sehr genau, was Juristen oder Ärzte üblicherweise denken oder machen.

Sind Sie Juristin?
Oder Ärztin?

Verehrteste, ich habe meine juristische Tätigkeit vor etlichen Jahren an den Nagel gehangen, bin nochmal auf die Uni und habe einen anderen Staatsexamens-Abschluss gemacht.
Juristische Fragen beschäftigen mich nur noch im Familien- und Freundeskreis sowie im Rahmen akademischer Fragestellungen.


Ihre reichlich hohlen Anmerkungen zeigen lediglich, dass Sie denken zu wissen, was andere Menschen machen oder nicht machen.
Oder wie ein Jurist oder ein Arzt nach Ihren Vorstellungen zu klingen hat.

Derartig stereotypes Denken zeigt lediglich ein überhöhtes Maß an Engstirnigkeit, weil Sie offenbar nicht in der Lage sind sich vorzustellen, dass es auch andere Lebensläufe gibt.

Insbesondere, wenn jemand seine Tätigkeit als Jurist einfach einstellt und nochmal an die Uni geht.


Oder das jemand weniger kluge Fragen stellt, weil man in bestimmten praktischen Fragen überhaupt nicht mehr drinsteckt.

Meine letzte juristische Publikation befasste sich mit einer Fragestellung zum 1. Verfassungszusatz (USA) und die Besonderheit von Landesrecht für die Auslegung bei der Anwendung des Zusatzes im Falle von Äußerungen im öffentlichen Raum.

Eine Publikation davor befasste sich mit Besonderheiten des Arzthaftungsrechtes in seiner Konkurrenzstellung zum Berufsrecht im Falle einer Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht, die gleichzeitig im zivilrechtlichen wie auch strafrechtlichen Verfahren behandelt wird.

Auf der anderen Seite habe ich keine Ahnung mehr, wie man Pflichtteile im deutschen Erbrecht richtig berechnet. (Das hat mich damals schon nur mäßig interessiert.)
Oder einen Mietvertrag aufsetzt.
Oder bestimmte Fristen richtig berechnet.

Buhu. Wie furchtbar.
Es gibt etliche Rechtsgebiete, die mich damals nicht mäßig interessiert haben und die ich erfolgreich verdrängt habe.


(Ach halt ... darf ein Jurist eigentlich "buhu" schreiben? Bestimmt nicht. Ach herrje ... was machen wir da nun.)


Oh und gleich eines vorweg, weil auch das vermutlich wohl wieder nicht in Ihr Verständnisbild passt: man muss weder praktizieren, noch an einer Uni tätig sein, um zu publizieren. Das gilt nicht nur für die Rechtswissenschaft, sondern auch für jede andere Wissenschaft.

Re: Hausverbot im Job Center, ALG II und Verpflichtung zu Gesprächen mit dem Fallbearbeiter

Verfasst: 14.09.19, 12:20
von SusanneBerlin
Ratford hat geschrieben:Eine Publikation davor befasste sich mit Besonderheiten des Arzthaftungsrechtes in seiner Konkurrenzstellung zum Berufsrecht im Falle einer Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht, die gleichzeitig im zivilrechtlichen wie auch strafrechtlichen Verfahren behandelt wird.
Bewegten sich Ihre Publikationen im selben Umfang und Veröffentlichungsweg wie Ihr hier im Forum vorgestelltes Vorhaben, d.h. Schriften von durchschnittlich 2 Seiten, deren Informationsgehalt größtenteils aus Fachbüchern zusammengesucht, pardon, zitiert wurde, damals fragten Sie an wie man richtig zitiert?

viewtopic.php?f=44&t=216580

Re: Hausverbot im Job Center, ALG II und Verpflichtung zu Gesprächen mit dem Fallbearbeiter

Verfasst: 14.09.19, 16:55
von FelixSt
Wenn man die jüngste Einlassung in ihrer erschreckenden und zugleich belustigenden Ausführlichkeit sieht, wird einem schnell klar, dass die Tätigkeit als Jurist wirklich in einem früheren Leben stattgefunden haben muss. Schließlich wissen Juristen: Wer sich verteidigt, klagt sich an.

Re: Hausverbot im Job Center, ALG II und Verpflichtung zu Gesprächen mit dem Fallbearbeiter

Verfasst: 14.09.19, 22:03
von Ratford
SusanneBerlin hat geschrieben:
14.09.19, 12:20
Ratford hat geschrieben:Eine Publikation davor befasste sich mit Besonderheiten des Arzthaftungsrechtes in seiner Konkurrenzstellung zum Berufsrecht im Falle einer Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht, die gleichzeitig im zivilrechtlichen wie auch strafrechtlichen Verfahren behandelt wird.
Bewegten sich Ihre Publikationen im selben Umfang und Veröffentlichungsweg wie Ihr hier im Forum vorgestelltes Vorhaben, d.h. Schriften von durchschnittlich 2 Seiten, deren Informationsgehalt größtenteils aus Fachbüchern zusammengesucht, pardon, zitiert wurde, damals fragten Sie an wie man richtig zitiert?

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Der Beitrag ist von 2011. Abgesehen davon: Ich sehe in keiner Weise, warum ich Ihnen irgendeine Erklärung schuldig sein sollte.
Auf meine Frage haben Sie ja auch nicht geantwortet.

Sind Sie Juristin - ja oder nein?
Schließlich behaupten Sie zu wissen, was Juristen denken und machen und wie sich Juristen zu verhalten "haben" - nach ihren wie auch immer entarteten Wert- und Maßvorstellungen.

FelixSt hat geschrieben:
14.09.19, 16:55
Wenn man die jüngste Einlassung in ihrer erschreckenden und zugleich belustigenden Ausführlichkeit sieht, wird einem schnell klar, dass die Tätigkeit als Jurist wirklich in einem früheren Leben stattgefunden haben muss. Schließlich wissen Juristen: Wer sich verteidigt, klagt sich an.
Hm. Bla?
Was soll man zu solch sinnfreien Sprichworten sonst noch sagen.

Glücklicherweise war ich in meinem damaligen Berufsleben von Kollegen umgeben, die keinerlei Stereotype des Anwaltsberufs erfüllt haben.

Entweder sind Sie selbst kein Jurist oder einer, der ebenfalls nur Stereotype kennt.
Ich denke Sie sind ebenfalls keiner, aber immer bereit einen sinnfreien Spruch von sich zu geben, was Juristen angeblich wissen oder nicht wissen.


Immer traumhaft zu sehen, wie Laien offenbar besser wissen, was eine Berufsgruppe denkt oder macht, als die Berufsgruppe selbst. Toll!
Abgesehen davon bekommt man den Eindruck, dass Sie beide hier etwas kompensieren wollen.
Vielleicht, weil es bei Ihnen gerade nicht für ein Jurastudium gereicht hat?
Oder gar für ein anderes Studium mit Staatsexamen?