Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

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FM
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von FM »

Wenn gleich nach dem Unfall der Rettungsdienst da war, ist der Vorfall selbst doch dokumentiert. Wer hat denn den Rettungsdienst bezahlt? Ob spätere Diagnosen eindeutig dem Unfall zugeordnet werden können, mag aber fraglich sein.
nannaa hat geschrieben:
18.10.19, 11:20
PS: Zusatzfrage

Würde es bei der Kostenübernahme durch die BG eigentlich eine Rolle spielen, ob im Vertrag (der allerdings durch mündliche Absprachen sowieso zwischenzeitlich diverse Änderungen enthält...) stünde, dass die Arbeitszeit um 18 Uhr beendet sein soll - sich der Arbeitsunfall aber um 1.00 Uhr nachts ereignete?
(Z. B. wenn ein Zeitungsbote aufgrund extremer Hitze im Hochsommer seine Arbeit vorzugsweise in die Abend- u. Nachtstunden verlegt hat.)

Wenn der Zeitungsbote seine Zeitungen dabei hatte, dürfte der Nachweis leicht sein. Wenn er nachts um eins ohne Arbeitsmittel im Kneipenviertel unterwegs war und nun sagt er wollte gerade die Zeitungen abholen, wird es schwieriger. Dann wäre es hilfreich, wenn das mit anderen Personen, z.B. dem Chef, so vereinbart war.

nannaa
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von nannaa »

...nochmal vielen Dank!
(Also angeblich wurde diesbzgl. beim Rettungsdienst keine Dokumentaion hinterlegt.)
(Es war übrigens ein Wegeunfall - also auf dem Rückweg und keine Zeitungen mehr dabei...)

winterspaziergang
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von winterspaziergang »

nannaa hat geschrieben:
18.10.19, 16:55
...nochmal vielen Dank!
(Also angeblich wurde diesbzgl. beim Rettungsdienst keine Dokumentaion hinterlegt.)
(Es war übrigens ein Wegeunfall - also auf dem Rückweg und keine Zeitungen mehr dabei...)
Liegt die Ablehnung möglicherweise daran? wie will er nachweisen, dass er Stunden nach Beendigung der vorgeschriebenen Arbeitszeit auf dem Rückweg von der Arbeit war?

Hat der Unfall damit zu tun, etwa, weil er nachts ein Hindernis übersehen hat, dass er im Sommer um 18 Uhr leicht hätte erkennen können?

Wenn er um 18 Uhr seine Arbeitszeit beenden soll und er ist um 1 Uhr morgens unterwegs, gibt es m.E. ohnehin ein Problem.

nannaa
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von nannaa »

...vielen Dank!

Hm, ich denke immer nur, dass es ja trotzdem ein Arbeitsunfall war - selbst, wenn es grob fahrlässig wäre, z. B. mit dem Fahrrad durch den unbeleuchteten Park auf dem Rückweg der Arbeit, im Stockdunkeln und ohne Licht ein Hindernis übersehen?

Dass z. B. Tageszeitungen ausschließlich nachts/in den frühen Morgenstunden ausgeliefert werden, ist ja eigentlich allgemein bekannt - vielleicht wurde es daher auch (noch) nicht von der BG moniert.
Dass es allerdings soooo spät am Abend war wurde, gegenüber der BG lieber nicht erwähnt, um nicht unnötig Futter zu liefern/es zu verkomplizieren - allerdings wurde ehrlicherweise schon erwähnt, dass es (im Sommer) im
STOCKDUNKELN war, da dass sicher von Bedeutung wäre....

(Übrigens war die Zeitungsbotin nicht im Kneipenviertel, die diese auch eher "verabscheut" :lol: - und auch Kunden, Kollegen und Freunde könnten wohl bestätigen, dass die Botin oftmals nachts die Zeitungen ausliefern (muss) - schon, um das Pensum/die zu erledigende Arbeit auch zu schaffen...


NACHTRAG:
Die BG lehnt ab, aufgrund "fehlender Beweise", da auch keine Dokumentation durch Rettungsdienst und, da "eine gesicherte Erstdiagnose" zeitnah nicht gestellt wurde.
(Im Widerspruch wurden daher Fotos und Chatverläufe nachgereicht.)

Oktavia
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von Oktavia »

nannaa hat geschrieben:
19.10.19, 08:27
Die BG lehnt ab, aufgrund "fehlender Beweise", da auch keine Dokumentation durch Rettungsdienst und, da "eine gesicherte Erstdiagnose" zeitnah nicht gestellt wurde.
(Im Widerspruch wurden daher Fotos und Chatverläufe nachgereicht.)
War der Rettungsdienst denn da? Wenn ja, dann ist ein Einsatz auch dokumentiert.
Auch Zeugen wären hilfreich. Wenn also Familie oder Kollegen wussten dass die Zeitungen ausgetragen werden sollen und etwa in welchen Zeitraum.
"Alte Leute sind gefährlich; sie haben keine Angst vor der Zukunft."
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winterspaziergang
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von winterspaziergang »

Oktavia hat geschrieben:
19.10.19, 09:41
nannaa hat geschrieben:
19.10.19, 08:27
Die BG lehnt ab, aufgrund "fehlender Beweise", da auch keine Dokumentation durch Rettungsdienst und, da "eine gesicherte Erstdiagnose" zeitnah nicht gestellt wurde.
(Im Widerspruch wurden daher Fotos und Chatverläufe nachgereicht.)
War der Rettungsdienst denn da? Wenn ja, dann ist ein Einsatz auch dokumentiert.
Auch Zeugen wären hilfreich. Wenn also Familie oder Kollegen wussten dass die Zeitungen ausgetragen werden sollen und etwa in welchen Zeitraum.
klar ist das dokumentiert und auch eine Bestätigung würde man wohl erhalten, nur
nannaa hat geschrieben:
19.10.19, 08:27
Dass es allerdings soooo spät am Abend war wurde, gegenüber der BG lieber nicht erwähnt, um nicht unnötig Futter zu liefern/es zu verkomplizieren - ....
ein Bericht des Rettungsdienstes, der um 1 Uhr gerufen wurde, würde genau dieses "vergessene" Detail beinhalten....

SusanneBerlin
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von SusanneBerlin »

nannaa hat geschrieben:Dass es allerdings soooo spät am Abend war wurde, gegenüber der BG lieber nicht erwähnt, um nicht unnötig Futter zu liefern/es zu verkomplizieren - allerdings wurde ehrlicherweise schon erwähnt, dass es (im Sommer) im
STOCKDUNKELN war, da dass sicher von Bedeutung wäre....
Wenn man nichts verbotenes gemacht hat, wieso scheut man sich dann, es genau so aufzuschreiben wie es war? Verstehe ich nicht.

Die Kombination "stockdunkel" und ein Datum im Hochsommer legt doch ohnehin nahe, dass der Unfall nach 22 Uhr passierte, wieso dann nicht gleich die Uhrzeit hinschreiben?

Durch die verspätete Meldung ist die Anerkennung als Arbeitsunfall kompliziert genug, noch mehr "Futter" und noch mehr Komplikationen handelt man sich ein, wenn man dann noch versucht irgendwas zu verschleiern und wegzulassen. Das macht die ganze Sache nicht besser, sondern das genaue Gegenteil ist der Fall: Man macht sich durch schwammige/falsche/unzureichende Angaben noch verdächtiger, dass man der BG eine Freizeitverletzung im Nachhinein als Arbeitsunfall unterschieben will.

Jedes Unfallberichtformular fragt nach Ort, Datum und Uhrzeit des Geschehens. Was hat man also als Uhrzeit eingetragen? Nichts? unleserliches Gekrakel? Eine unzutreffende Angabe?

nannaa hat geschrieben:(Es war übrigens ein Wegeunfall - also auf dem Rückweg und keine Zeitungen mehr dabei...)
Wenn es sich um einen Wegeunfall handelt, dann gibt man das auch so an. Erforderliche Angaben sind: von wo nach wo man unterwegs war, also Arbeitsort bzw. in diesem Fall: letzte Adresse bei der die Zeitung zugestellt wurde und die Heimatadresse.

Hat der Arbeitnehmer das bei der Unfallmeldung gleich richtig angegeben, oder dort ebenfalls nach "Weglassungstaktik" offen gelassen, dass er nach beendeter Arbeit bereits auf dem Heimweg war?

Allmählich kann ich verstehen, dass die BG sich sträubt, einen Arbeitsunfall anzuerkennen, wenn die Unfallmeldung erst Wochen später erfolgt und dann bei der verspäteten Meldung die Angaben immer noch sehr bruchstückhaft unter immensen Weglassungen und völlig unnützen und sinnlosen "Beschönigungen" erfolgten.
Zuletzt geändert von SusanneBerlin am 19.10.19, 11:54, insgesamt 2-mal geändert.
Grüße, Susanne

FM
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von FM »

Verbotswidriges Handeln schließt einen Arbeitsunfall nicht aus, Eigenverschulden auch nicht. Und tatsächliche Arbeitszeiten können auch von dem Abweichen, was im Vertrag steht. Man kann sogar außerhalb seiner Arbeitszeit einen Arbeitsunfall haben, denn entscheidend ist der ursächliche Zusammenhang. Der ist dann natürlich schwieriger zu belegen.

Aber dass ein Rettungsdienst einen Einsatz nicht dokumentiert, glaubt natürlich keiner. Schon weil die nichts ohne Bezahlung machen. Da war wohl die falsche Zeitangabe ein Eigentor. Sollte die BG nun den Versicherungsfall doch erst mal übernehmen, bekommt sie natürlich von der Krankenkasse die Abrechnung des Rettungsdienstes, denn die Krankenkasse will ja alle Kosten erstattet haben. Dann würde die BG wohl feststellen: aha, da war ja wenige Stunden zuvor auch ein privater Unfall, also ist sehr fraglich ob die Verletzungsfolgen auf diesem Privatunfall beruhten (wahrscheinlich, da der immerhin so schwer war dass der Rettungswagen gerufen wurde) oder auf dem Arbeitsunfall, der offenbar nicht so schwer war.

nannaa
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von nannaa »

Also, es kann ja wirklich sein, dass die Dokumentation nicht gefunden werden konnte, weil es um 1.00 Uhr nachts ja bereits ein neuer Tag war (als unter 0.00 Uhr).

Der Rettungsdienst wurde nicht selbst gerufen, sondern von Jugendlichen, die zufällig den Weg entlanggingen - und die Jugendlichen sich aufgrund dieser Verletzungen schon sorgten.....
Diese Verletzungen sind dann tatsächlich auch "von alleine wieder weggegangen" - allerdings, wurde aus einer vermuteten verstauchten Hand, ein Sehnenriss - welches dann ein MRT ergab und gemacht werden sollte - nachdem dies eben NICHT "von alleine wieder wegging".
Die fiktive Person bat während sie im RTW saß, dass die Telefonnummern der Zeugen notiert würden - doch leider wurden diese dann "so gehen gelassen"...

Selbstverständlich hat die Zeitungsbotin auch das Formular für die BG ausgefüllt.:
Dabei wurde angegeben, dass es um "ca. 22.00 Uhr" war - und unter Arbeitszeit "frei gestaltbar" - des weiteren wurde angegeben, dass es "unter schlechten Sichtverhältnissen, bei Dunkelheit" war

Der Grund für die Angabe der Uhrzeit, ist "ganz einfach", dass es evtl. von dem Betrieb - im schlimmsten Fall - "Konsequenzen" geben könnte, da es ja erheblich spät war...
Die fiktive Person hat sich selbst in diese Lage gebracht, das weiß sie ja bereits selbst - sucht darum nach "Schadensbegrenzung".

Übrigens wurden auch die Rettungsleute (ich glaube, es war wohl die örtliche Feuerwehr, keine Ahnung, ob das einen Unterschied macht - aber die BG konnte auch dort keine Dokumentation finden...) nicht darüber informiert, dass es ein Wegeunfall war - hatte auch total das Gefühl, dass sie "einen loswerden wollten" - nach Desinfektion (Jod) und Kühlpack musste man eindringlich bitten!
Freunde meinten später, dass die Rettungssanitäter es wahrscheinlich tatsächlich für einen Alkoholunfall hielten und darum "nicht soo Ernst nahmen"....

SusanneBerlin
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von SusanneBerlin »

Also, es kann ja wirklich sein, dass die Dokumentation nicht gefunden werden konnte, weil es um 1.00 Uhr nachts ja bereits ein neuer Tag war (als unter 0.00 Uhr).
Der Grund für die Angabe der Uhrzeit, ist "ganz einfach", dass es evtl. von dem Betrieb - im schlimmsten Fall - "Konsequenzen" geben könnte, da es ja erheblich spät war...
Die fiktive Person hat sich selbst in diese Lage gebracht, das weiß sie ja bereits selbst - sucht darum nach "Schadensbegrenzung".
Die Schadensbegrenzung könnte darin bestehen, dass man die falschen Angaben korrigiert. Wenn der Rettungsdiensteinsatz nicht gefunden werden kann, weil nach Einsätzen um "ca. 22 Uhr" gesucht wurde während der Unfall tatsächlich zwischen 23 Uhr und 1 Uhr am nächsten Tag stattfand, läge es nahe die richtige Uhrzeit und das richtige Datum an die BG mitzuteilen.
Grüße, Susanne

nannaa
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von nannaa »

...danke - ja, das hatte ich auch für möglich gehalten (dachte allerdings, dass doch "weiträumiger" nach dem Hergang geschaut wird, da sich doch sicher oft mal Patienten in der Uhrzeit täuschen, bzw. diese nicht mehr ganz genau wissen....)

SusanneBerlin
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von SusanneBerlin »

nannaa hat geschrieben:
19.10.19, 16:29
...danke - ja, das hatte ich auch für möglich gehalten (dachte allerdings, dass doch "weiträumiger" nach dem Hergang geschaut wird, da sich doch sicher oft mal Patienten in der Uhrzeit täuschen, bzw. diese nicht mehr ganz genau wissen....)
Ja worauf warten Sie dann noch? Dass der Verletzte eine falsche Zeitangabe gemacht hat, kommt doch so oder so raus.

Von vorne bis hinten Widersprüchlichkeiten und Ausreden, warum man nicht gleich die Wahrheit gesagt hat.

Was hätte der Verletzte übrigens gemacht, wenn er die Telefinnummern der Zeugen gehabt hätte? Den Zeugen dann gesagt, sie sollen bei der Uhrzeit lügen, weil man einerseits BG-Leistungen bekommen möchte andereseits befürchtet dass man selber oder der Arbeitgeber einen auf den Deckel bekommt weil man sich bei "freier Zeiteinteilung" dafür entschieden hat nachts zu arbeiten?
Zuletzt geändert von SusanneBerlin am 19.10.19, 16:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße, Susanne

nannaa
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von nannaa »

Der Gedanke war, dass die Uhrzeit dann nicht bis zum Betrieb vordringt, da die BG die Uhrzeit einfach "intern korrigiert".... - blöder Gedanke weiß ich jetzt.


(ERGÄNZUNG:
Wie am Anfang ja bereits erwähnt, soll laut Vertrag die Arbeit um 18 Uhr beendet sein.
Dass das oft nicht realistisch ist und wohl auch nicht wirklich gefordert wird (festzustellen, aufgrund mündlicher Gespräche mit dem Betrieb), wäre daher wohl nicht das Problem - es sei denn, die BG bestünde darauf…? - daher meine "widersprüchliche" Aussage, dass die Arbeitszeit "frei gestaltbar" sei... - aber ob es sooo spät dann noch sein sollte, würde der Betrieb wahrscheinlich monieren.)

FM
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von FM »

Es wird jetzt halt nicht ganz einfach straffrei zu erklären, warum man anfangs eine bewusst falsche Angabe machte um eine nicht zuständige Versicherung den Einsatz des Rettungsdienstes bezahlen zu lassen.

nannaa
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Re: Berufsgenossenschaft lehnt Arbeitsunfall ab

Beitrag von nannaa »

...vielen Dank, für die Antwort nochmals! :)

Also, es war ja übrigens so, dass die Sanitäter (Feuerwehr) gar nicht nach den Personalien gefragt haben - geschweige denn, dass man seine Krankenkassenkarte hätte vorzeigen müssen - also, konnte auch mit einer Krankenkasse gar nichts abgerechnet werden...

(Später dann aber wurden alle Folgekosten (z. B. MRT) von Anfang an über die BG abgerechnet, zumindest habe ich das jetzt so in Erinnerung.)

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