Klagestrategie beim Sozialgericht

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Old Piper
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Re: Klagestrategie beim Sozialgericht

Beitrag von Old Piper »

könnten sie sich bitte ihre unsinnigen Beiträge sparen??
Nur weil Sie den Sinn nicht erkennen, ist es nicht zwangsläufig unsinnig.
Sie unterstellen mir, ich wollte die Ablehnung auf Latein haben,
Nun, das war Sarkasmus
...ich wüßte ja wo die Ärztin ihre Praxis hat und wäre wohl implizit zu blöd um zu lesen, was es für eine Fachärztin ist ...
Da war ich noch davon ausgegangen, dass ein Gutachten erstellt wurde - wie Sie mehrfach behauptet haben, was aber ganz offensichtlich nicht stimmt.
befand sich ein Stempel mit "Gutachterärztin..."
So einen Stempel gibt es nicht und so eine Bezeichnung eines/r Mitarbeiters/in der DRV auch nicht. Vermutlich handelt es sich um einen internen Vermerk einer Mitarbeiterin des sozialmedizinischen Dienstes der DRV (die auf einer solchen Position Ärztin sein muss), ein sog. "Votum", das den Sachbearbeitern/innen eine Entscheidungsfindung erleichtern soll und deshalb eben keine medizinischen Fachbegriffe (außer ggf. den Diagnosen) enthält. So ein Votum ist sowohl inhaltlich als auch in der "Beweiskraft" in einem späteren eventuellen Klageverfahren von einem Gutachten meilenweit entfernt sondern fasst lediglich für den behördeninternen Gebrauch (!) die Aussagen der vorliegenden Befundunterlagen für einen med. Laien zusammen und gibt eine Empfehlung zru Entscheidung.

Und dass die Mitarbeiterin einer Behörde für den Kunden nicht so ohne weiteres identifizierbar ist, ist Absicht. Wenn die ca. 2.500 bis 3.500 Leute, die jährlich einen Widerspruchsbescheid mit meinem Namen darunter bekommen, wüssten wer ich bin und wo ich wohne, bräuchte ich Polizeischutz.
Mir reichen ihre Unterstellungen ein für allemal!
Tja, mit sowas muss man wohl rechnen, wenn man in einem weitgehend öffentlich zugänglichen Forum Rat sucht - vor allem dann, wenn man dabei falsche Sachverhaltsdarstellungen zum besten gibt.
Anfangs hatte ich Ihnen übrigens lediglich unterstellt, dass Sie die Wahrheit schreiben - nämlich dass ein Gutachten erstellt wurde.
MfG
Old Piper
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Behörden- und Gerichtsentscheidungen sind zwar oft recht mäßig, aber meistens rechtmäßig.

papamoll
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Re: Klagestrategie beim Sozialgericht

Beitrag von papamoll »

Czauderna hat geschrieben:
09.07.20, 19:40
na ja, dazu müsste man nun wirklich den genauen Text des Gutachtens kennen und Gutachten sind nun mal dafür da, medizinische Begründungen von den Antrag unterstützenden Ärzten zu begutachten bzw. zu beurteilen.
Wie oft soll ich noch schreiben, daß "Reha wird Probleme nicht lösen" die ganze Stellungnahme der Gutachterärztin gewesen ist?? Mehr Informationen gab es nicht für mich!! Sind sie der Meinung, daß das eine korrekte med. Begründung der Ablehnung einer Reha darstellt?? Ja oder Nein???

papamoll
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Re: Klagestrategie beim Sozialgericht

Beitrag von papamoll »

Czauderna hat geschrieben:
09.07.20, 19:43
Es ist dabei unerheblich, ob die Qualifikation des Gutachter/Gutachterin seitens des Antragstellers anerkannt wird oder nicht.
Zu dem Punkt, ob ich die Qualifikation der Gutachterin anerkennen würde oder nicht, bin ich noch gar nicht gekommen. Vor mir wird die fachliche Qualifikation der Gutachterin von allen Seiten her strikt geheim gehalten. Warum nur soll ich das auf keinen Fall wissen dürfen??? Gibt es dafür eine logische Erklärung?

Daher steht die Vermutung im Raum, daß möglicherweise Gutachter mehr oder weniger oft bei den RV-Trägern Krankenheiten begutachten, obwohl sie dafür gar nicht die Spezialisten sind. Für mich ist der naheliegende Grund, daß die RV-Träger damit Kosten sparen. Oder wer würde hier seine Hand dafür ins Feuer legen, daß ausschließlich die passenden Fachärzte die Reha-Anträge beguachten??

papamoll
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Re: Klagestrategie beim Sozialgericht

Beitrag von papamoll »

Old Piper hat geschrieben:
10.07.20, 08:24
Tja, mit sowas muss man wohl rechnen, wenn man in einem weitgehend öffentlich zugänglichen Forum Rat sucht - vor allem dann, wenn man dabei falsche Sachverhaltsdarstellungen zum besten gibt.
Anfangs hatte ich Ihnen übrigens lediglich unterstellt, dass Sie die Wahrheit schreiben - nämlich dass ein Gutachten erstellt wurde.

Alter Pfeifer, brauchen sie es noch in Latein, daß ich keinen Wert auf ihre Beiträge lege?? Sie diffamieren mich ja immer weiter und haben offensichtlich meinen Antrag vor sich liegen und nicht ich, da sie doch immer alles besser wissen...

Ich hatte im Forum nach Rat gefragt, um eine med. Reha genehmigt zu bekommen. Wenn sie offensichtlich so hartnäckig die RV-Träger-Seite verteidigen und aus welchen Gründen auch immer sie mir keine med. Reha gönnen, dann lassen sie doch bitte ihre Beiträge einfach sein! Falls sie auch mal in die Situation kommen, medizinische Hilfe verweigert zu bekommen, halten sie sich doch bitte ihre hier dargestellte Argumentation vor Augen. Ich hoffe, das hilft ihnen dann...

ktown
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Re: Klagestrategie beim Sozialgericht

Beitrag von ktown »

Dieses Forum ist der denkbar schlechteste Ort für eine Klagestrategie.
Deshalb:
Wenn sie eine individuelle Beratung wünschen, dann hilft ihnen diese Seite.

Weiterhin wurde ja auch schon darauf hingewiesen, dass der Arzt, der den Antrag befürwortete, hier zurate zu ziehen ist.
Da das ganze hier nun in in das übliche: "Ihr versteht mich alle nicht und ich habe Recht und ihr macht euch nur über mich lustig." Schema verfällt, mach ich jetzt zu.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

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