Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

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Old Piper
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Old Piper »

Inklusion funktioniert auch nicht so, dass dann einer alles darf und alle anderen sich wiederum dem unterzuordnen haben bzw. das tolerieren müssen.
Das läuft dann wohl unter "Zumutbarkeit" - ein unbestimmter Rechtsbegriff, der von Fall zu Fall ausgelegt werden muss.
MfG
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Celestro
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Celestro »

Tastenspitz hat geschrieben:
16.07.20, 13:33
Ich kann sie beruhigen. Ihre Meinung interessiert mich nicht.
Sofern Sie nur ein bißchen Verstand haben, müsste Ihnen allerdings klar sein, dass mich dies in keiner Weise beruhigt. Im Gegenteil!
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 13:01
Die Grenzen sind hier nicht festgezimmert wann wo was Vorrang hat bzw. Toleranzen überschritten werden. Inklusion funktioniert auch nicht so, dass dann einer alles darf und alle anderen sich wiederum dem unterzuordnen haben bzw. das tolerieren müssen.
Zum Glück redet hier kein Mensch von "alles dürfen" und "alle müssen sich allem unterordnen".

Was aber sehr klar ist, ist das man sich solche:
Insofern sind Gäste auch betroffen, wenn auch nicht beteiligt. Und sowas will gerade in einer Therme, wo das Kerngeschäft die Entspannung, Wellness und türelü ist, keiner haben.
Allgemeinplätze verkneifen sollte. Denn Sie sind praktisch IMMER falsch. Ich für meinen Teil hätte jedenfalls kein Problem damit.

Tastenspitz
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Tastenspitz »

Old Piper hat geschrieben:
16.07.20, 13:45
Das läuft dann wohl unter "Zumutbarkeit" - ein unbestimmter Rechtsbegriff, der von Fall zu Fall ausgelegt werden muss.
So denke ich auch. Und von uns hier war wohl außer Celestro auch keiner dabei. Das Personal fand es offensichtlich nicht zumutbar. Ob für sich selber oder die anderen Gäste sein dahingestellt. Deswegen der Rauswurf.
Aber darum geht es ja nicht, sondern um eine 2. Chance.
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 14:22
Ich für meinen Teil hätte jedenfalls kein Problem damit.
Dann erhellen sie uns doch mal, wo jenseits von diesen ihnen wohl bekannten Beleidigungen Ihrer Meinung nach die Grenze zu setzen ist. Wenn das A oder F Wort kommt, ab Körperverletzung, Sachbeschädigung....?
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 14:22
Denn Sie sind praktisch IMMER falsch.
Was genau ist falsch an der konkreten Aussage?
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Celestro
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Celestro »

Tastenspitz hat geschrieben:
16.07.20, 15:19
So denke ich auch. Und von uns hier war wohl außer Celestro auch keiner dabei. Das Personal fand es offensichtlich nicht zumutbar. Ob für sich selber oder die anderen Gäste sein dahingestellt. Deswegen der Rauswurf.
Aber darum geht es ja nicht, sondern um eine 2. Chance.
Nochmal ganz langsam für Sie zum Mitschreiben. Ein Gast beleidigt die Mitarbeiter, die ihn deshalb vor die Tür setzen. Soweit erst einmal so normal und so verständlich. Wenn Sie nun 100 Mitarbeiter von solchen Betrieben fragen, werden vermutlich 100 sagen: "richtig so, sowas dürfen wir uns nicht gefallen lassen". Klären Sie diese 100 Mitarbeiter nun auf, dass der "Täter" unter einer psychischen Störung leidet und somit keine Kontrolle über sein tun hatte, dann wird ein nicht geringer Teil der Mitarbeiter von dieser Extremposition abrücken.

Da wir keinen Hinweis darauf haben, dass X hier im Kontrollverlust ein Attest aus der Tasche gezogen hat, müssen wir davon ausgehen, dass die Handlung des "vor die Tür setzens" weitaus schneller erfolgte, als wenn die Mitarbeiter von der Störung Kenntnis gehabt hätten.

Die Argumentation "die Mitarbeiter empfanden es als unzumutbar" ist somit zwar völlig richtig, im genannten Fall aber dennoch unsinnig. Denn die Mitarbeiter sind keine Hellseher und haben somit den "Täter" nicht unter der Prämisse "der ist krank und kann nichts dafür", sondern unter "raus mit dem Proll" vor die Tür gesetzt.

Und der Satz, dem Sie so schön zustimmen:
Old Piper hat geschrieben:
16.07.20, 13:45
Das läuft dann wohl unter "Zumutbarkeit" - ein unbestimmter Rechtsbegriff, der von Fall zu Fall ausgelegt werden muss.
bedeutet eben AUCH, dass man an einen psychisch Kranken eben gerade NICHT den Maßstab von gesunden Menschen anlegt. Was nicht bedeutet, dass man diesen "alles erlauben" müsste.
Tastenspitz hat geschrieben:
16.07.20, 15:19
Was genau ist falsch an der konkreten Aussage?
Die Aussage! ICH würde solche Menschen durchaus dort haben wollen ... also ist Ihre Aussage "sowas will da KEINER haben" falsch. Oder?

Tastenspitz
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Tastenspitz »

Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
ICH würde solche Menschen durchaus dort haben wollen
Interessant und gleichzeitig etwas verstörend. Wenn ich 50 € zahle und in eine Therme gehe habe ich (und vermutlich die meisten) einen anderen Erwartungshorizont. Aber angesichts der - nennen wir es mal "Celestroanomalie" - ist diese Aussage von mir tatsächlich nicht korrekt.
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
bedeutet eben AUCH, dass man an einen psychisch Kranken eben gerade NICHT den Maßstab von gesunden Menschen anlegt.
Nun ja. Das ist eben die Frage der sie so geschickt ausweichen:
Tastenspitz hat geschrieben:
16.07.20, 15:19
wo jenseits von diesen ihnen wohl bekannten Beleidigungen Ihrer Meinung nach die Grenze zu setzen ist.
Das es eine Grenze geben muss, haben sie ja dankenswerter Weise bereits eingeräumt:
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
Was nicht bedeutet, dass man diesen "alles erlauben" müsste.
Weiter in der Mitschrift:
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
Klären Sie diese 100 Mitarbeiter nun auf, dass der "Täter" unter einer psychischen Störung leidet und somit keine Kontrolle über sein tun hatte
....
...werden fast alle der Mitarbeiter sagen, dass sojemand, mit Zitat: "keiner Kontrolle über sein tun", besser keinen Zugang bekommt. Das ist aber nur eine Vermutung basierend auf mehr als 30 Jahren Erfahrung in diesen Bereichen "Dienstleistung & Handel" mit Personal mit Kundenkontakt.
Worauf basiert ihre nachfolgende Annahme?
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
dann wird ein nicht geringer Teil der Mitarbeiter von dieser Extremposition abrücken.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Celestro
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Celestro »

Tastenspitz hat geschrieben:
16.07.20, 16:17
Interessant und gleichzeitig etwas verstörend. Wenn ich 50 € zahle und in eine Therme gehe habe ich (und vermutlich die meisten) einen anderen Erwartungshorizont. Aber angesichts der - nennen wir es mal "Celestroanomalie" - ist diese Aussage von mir tatsächlich nicht korrekt.
Ich hoffe, Sie haben Unrecht. Denn Toleranz sollte normal sein und nicht viele Menschen verstören. Eine Therme hat normalerweise eine Größe, dass ich mich im Falle einer "für mich als Gast unzumutbaren Störung durch einen psychisch kranken Menschen" einfach an eine andere Stelle begeben kann. Das Sie Ihre 50 Euro in den Vordergrund stellen ist so erwartbar wie traurig.
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
Nun ja. Das ist eben die Frage der sie so geschickt ausweichen:
Tastenspitz hat geschrieben:
16.07.20, 15:19
wo jenseits von diesen ihnen wohl bekannten Beleidigungen Ihrer Meinung nach die Grenze zu setzen ist.

Wie schon erwähnt wurde:
Old Piper hat geschrieben:
16.07.20, 13:45
Das läuft dann wohl unter "Zumutbarkeit" - ein unbestimmter Rechtsbegriff, der von Fall zu Fall ausgelegt werden muss.
eine Grenze zu ziehen würde also nur an einem konkreten Fall funktionieren.
Old Piper hat geschrieben:
16.07.20, 13:45
Weiter in der Mitschrift:
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
Klären Sie diese 100 Mitarbeiter nun auf, dass der "Täter" unter einer psychischen Störung leidet und somit keine Kontrolle über sein tun hatte
....
...werden fast alle der Mitarbeiter sagen, dass sojemand, mit Zitat: "keiner Kontrolle über sein tun", besser keinen Zugang bekommt. Das ist aber nur eine Vermutung basierend auf mehr als 30 Jahren Erfahrung in diesen Bereichen "Dienstleistung & Handel" mit Personal mit Kundenkontakt.
Angesichts der Tatsache, dass dieser Kontrollverlust im hier geschilderten Fall lediglich verbaler Natur war und demnach kein Hinweis existiert, das genannte Person handgreiflich werden könnte, wage ich Ihre Ansicht stark anzuzweifeln, mehr als 30 Jahre Erfahrung hin oder her.
Old Piper hat geschrieben:
16.07.20, 13:45
Worauf basiert ihre nachfolgende Annahme?
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
dann wird ein nicht geringer Teil der Mitarbeiter von dieser Extremposition abrücken.
Eigene Erfahrung! Zum Einen ein Gespräch mit einer Angestellten eines Spaßbades, die einmal das Entfernen eines (psychisch kranken) Gastes veruteilte, weil der ja nichts dafür könne und eigentlich auch gar nicht schlimmes gemacht habe. Und zum Zweiten die Erfahrung, in einem bestimmten Bus eine Person zu beobachten, die herumfluchte. Dachte ich zunächst, das es eine Schande ist, dass der Busfahrer diesen Typen nicht hochkantig raus wirft, wurde mir in der Folgezeit klar, das der junge Mann am Tourette-Syndrom leidet und so wurde aus "schmeißt Ihn raus" ziemlich schnell ein "der tut ja niemandem was".

Old Piper
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Old Piper »

Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 16:52
Old Piper hat geschrieben:
16.07.20, 13:45
Weiter in der Mitschrift:[...]
Das mit dem Zitieren üben wir aber noch mal, gelle? :lol:
MfG
Old Piper
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Tastenspitz
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Tastenspitz »

Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 16:52
Denn Toleranz sollte normal sein und nicht viele Menschen verstören.
Was hat das mit Toleranz zu tun, wenn es mich verstört, dass sie bei einem Thermenbesuch
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
solche Menschen durchaus dort haben wollen
.
Sie verstehen schon, was ihr Satz aussagt, oder?
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 16:52
eine Grenze zu ziehen würde also nur an einem konkreten Fall funktionieren.
Naja, den haben wir ja hier. Also
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 16:52
wage ich Ihre Ansicht stark anzuzweifeln, mehr als 30 Jahre Erfahrung hin oder her.
Sicher. Eigene Ansichten stehen jedem frei und man kommt selten mit Erfahrung und Fakten dagegen an. Auch das kenne ich aus eben diesen 30 Jahren...
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 16:52
Zum Einen ein Gespräch mit einer Angestellten eines Spaßbades, die einmal das Entfernen eines (psychisch kranken) Gastes veruteilte, weil der ja nichts dafür könne und eigentlich auch gar nicht schlimmes gemacht habe.
Nun - "nichts schlimmes Gemacht" und "Mitarbeiter beschimpfen" sind wohl zwei paar Schühchen.
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 16:52
Tourette-Syndrom
Abgesehen davon, dass Menschen - im Unterschied zu der hier im SV beschriebenen Erkrankung - nur seltenst verbal gegenüber anderen beleidigend werden. Hat der/DIE betreffende Ihnen das gesagt oder haben sie diese Blitzdiagnose selber gestellt?
Abschließend:
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 16:52
Das Sie Ihre 50 Euro in den Vordergrund stellen ist so erwartbar wie traurig.
Wenn, dann WAR es erwartbar, nicht IST.
Und es wäre schön, wenn sie nicht in jedem 2./3. Satz irgend eine unterschwellige Unterstellung einbauen würden.
Das stört.
Old Piper hat geschrieben:
17.07.20, 08:52
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 16:52
Old Piper hat geschrieben:
16.07.20, 13:45
Weiter in der Mitschrift:[...]
Das mit dem Zitieren üben wir aber noch mal, gelle? :lol:
Kann er ja jetzt machen. :D
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

winterspaziergang
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von winterspaziergang »

Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 10:41
und das da eine Therapie hilfreich sein könnte, bei der man ins Wasser geht, finde ich selbst als Laie alles andere als "merkwürdig".
Das „selbst“ muss man streichen, dann macht der Satz Sinn.

Außerdem stand die Antwort auf die rechtliche Frage des TE vorher und der zitierte Satz aus gutem Grund in Klammern.

Wie bereits genannt, rechtlich: Selbsttherapien müssen den Betreiber nicht interessieren.

Nur mit „ich habe eine IKS und kann nichts dafür, würde aber so gern wieder in die Therme“ wird man keinen Einlass beanspruchen können.
Zumal der Satz zeigt, dass man es noch nicht kapiert hat.

Toleranz ist auch nichts, was einige festlegen und anderen überstülpen können. Zumal das keine Einbahnstraße ist.

Celestro
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Celestro »

Tastenspitz hat geschrieben:
17.07.20, 12:19
Was hat das mit Toleranz zu tun, wenn es mich verstört, dass sie bei einem Thermenbesuch
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
solche Menschen durchaus dort haben wollen
.
Sie verstehen schon, was ihr Satz aussagt, oder?
Ich schätze, ich weiß wesentlich besser als Sie, was mein Satz sagt. MEINE Ansicht ist tolerant ... und diese Toleranz sollte normal sein und nicht andere Menschen verstören. Das sagt mein Satz und ich habe das im Gegensatz zu Ihnen verstanden. :wink:
Tastenspitz hat geschrieben:
17.07.20, 12:19
Naja, den haben wir ja hier. Also
Also was? Das "Rauswerfen" war wohl in Ordnung, schließlich wußte das Personal nichts von der Krankheit des X. Wenn es davon Kenntnis gehabt hätte, wäre eine bessere Einordnung des Vorfalls und ein anderer Umgang damit sinnvoll und möglich gewesen.
Tastenspitz hat geschrieben:
17.07.20, 12:19
Sicher. Eigene Ansichten stehen jedem frei und man kommt selten mit Erfahrung und Fakten dagegen an. Auch das kenne ich aus eben diesen 30 Jahren...
Nur haben Sie sehr wahrscheinlich keinerlei Fakten, die Sie liefern könnten und Ihre "Erfahrungen" sind auch nichts weiter als Ihre eigenen Ansichten. Denn Sie vermuten lediglich, dass Sie die Antworten / Reaktionen der Mitarbeiter voraussagen könnten. Ich schätze, das ich mit einem Münzwurf in etwa auf die gleiche Trefferquote kommen würde.
Tastenspitz hat geschrieben:
17.07.20, 12:19
Nun - "nichts schlimmes Gemacht" und "Mitarbeiter beschimpfen" sind wohl zwei paar Schühchen.
Erm ... Nö?
Tastenspitz hat geschrieben:
17.07.20, 12:19
Abgesehen davon, dass Menschen - im Unterschied zu der hier im SV beschriebenen Erkrankung - nur seltenst verbal gegenüber anderen beleidigend werden. Hat der/DIE betreffende Ihnen das gesagt oder haben sie diese Blitzdiagnose selber gestellt?
Ich habe diese Diagnose gestellt, weil ich in der Folgezeit etwa 15 Monate lang diese Person fast täglich im gleichen Bus wieder getroffen habe. Und ich glaube nicht, dass dieser junge Mann einfach aus Spaß über so einen langen Zeitraum täglich einen Tourette-Patienten nachgeäfft hat.
Tastenspitz hat geschrieben:
17.07.20, 12:19
Abschließend:
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 16:52
Das Sie Ihre 50 Euro in den Vordergrund stellen ist so erwartbar wie traurig.
Wenn, dann WAR es erwartbar, nicht IST.
Und es wäre schön, wenn sie nicht in jedem 2./3. Satz irgend eine unterschwellige Unterstellung einbauen würden.
Das stört.
Da Sie von Mehrzahl sprechen, werden Sie mir sicher zeigen können, wo ich mich dessen schuldig gemacht haben soll, oder? Obwohl ... wenn Sie statt mit Argumenten, schon mit Grammatikfehlern hantieren müssen, lassen Sie das mit der Antwort auf meine Frage vielleicht lieber.

Dummerchen
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Dummerchen »

Celestro hat geschrieben:
17.07.20, 22:29
MEINE Ansicht ist tolerant ...
:shock: :roll:
"Nur meine Meinung ist richtig" hat mit Toleranz nicht viel zu tun. Ein wenig Selbstreflektion wäre hier angebracht.
Also was? Das "Rauswerfen" war wohl in Ordnung, schließlich wußte das Personal nichts von der Krankheit des X. Wenn es davon Kenntnis gehabt hätte, wäre eine bessere Einordnung des Vorfalls und ein anderer Umgang damit sinnvoll und möglich gewesen.
Eine gewagte These, wenn man weder weiß, was passiert ist, noch die ganze Vorgeschichte kennt.
Tastenspitz hat geschrieben:
17.07.20, 12:19
Nun - "nichts schlimmes Gemacht" und "Mitarbeiter beschimpfen" sind wohl zwei paar Schühchen.
Erm ... Nö?
Weshalb ist eine Beleidigung eine Straftat, wenn es doch "nichts schlimmes" ist? Zumal wir nicht einmal wissen, wie diese Beleidigung aussah.
The nine most terrifying words in the English language are, 'I'm from the government and I'm here to help.'
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Tastenspitz »

Celestro hat geschrieben:
17.07.20, 22:29
werden Sie mir sicher zeigen können, wo ich mich dessen schuldig gemacht haben soll,
Sicher
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 14:22
Sofern Sie nur ein bißchen Verstand haben(...)Nochmal ganz langsam für Sie zum Mitschreiben(...)Das Sie Ihre 50 Euro in den Vordergrund stellen ist so erwartbar wie traurig.(...) ich habe das im Gegensatz zu Ihnen verstanden(...) MEINE Ansicht ist tolerant (...) wenn Sie statt mit Argumenten, schon mit Grammatikfehlern hantieren müssen lassen Sie das mit der Antwort auf meine Frage vielleicht lieber.
Celestro hat geschrieben:
17.07.20, 22:29
Ich schätze, ich weiß wesentlich besser als Sie, was mein Satz sagt.
Was sie vermutlich sagen wollten war, dass es sie nicht stören würde, wenn jemand dort ist, bei dem eine Behinderung dieses Verhalten auslösen würde. Was sie geschrieben haben ist, dass sie Menschen, die die rumpöbeln und beleidigen, dort haben wollen.
Celestro hat geschrieben:
17.07.20, 22:29
Denn Sie vermuten lediglich, dass Sie die Antworten / Reaktionen der Mitarbeiter voraussagen könnten.
Richtig. Wie gesagt sind es Erfahrungswerte.
Celestro hat geschrieben:
17.07.20, 22:29
Erm ... Nö?
IMHO doch. Zumindestens wenn man diese beiden sehr dünnen Statements direkt vergleicht.
Abschließend weil wir uns auch immer mehr vom Thema wegbewegen:
Sie sehen immer nur die Tatsache, dass die Person dieses Verhalten nicht steuern kann und das es insofern zu tolerieren ist. Das ist löblich aber nur eine Seite der zu werfenden Münze.
Sie blenden leider völlig aus, wie sich die Personen fühlen, die diese Breitseite an Beleidigungen dort abbekommen. Mitarbeiter sind auch Menschen. Und nicht jeder hat so ein dickes Fell und steckt das dann eben mal weg. Der Arbeitgeber hat nun mal eine Fürsorgepflicht und Behinderung hin oder her, wenn jemand
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
unter einer psychischen Störung leidet und somit keine Kontrolle über sein tun
hat, besteht nunmal akut die Gefahr, dass es beim nächsten Vorfall eben weiter geht als nur Beleidigungen. Von daher - um den Bogen zum Thema zu schließen - vestehe ich (wie sie) das erteilte Hausverbot und würde es trotz der Unschuld der Person (im Unterschied zu ihnen wohl) auch weiter aufrecht erhalten.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Celestro »

Dummerchen hat geschrieben:
18.07.20, 11:34
"Nur meine Meinung ist richtig" hat mit Toleranz nicht viel zu tun. Ein wenig Selbstreflektion wäre hier angebracht.
Etwas derartiges wurde nur weder direkt noch indirekt geäußert. :roll:
Dummerchen hat geschrieben:
18.07.20, 11:34
Eine gewagte These, wenn man weder weiß, was passiert ist, noch die ganze Vorgeschichte kennt.
Erfahrungswerte! :wink:
Dummerchen hat geschrieben:
18.07.20, 11:34
Weshalb ist eine Beleidigung eine Straftat, wenn es doch "nichts schlimmes" ist? Zumal wir nicht einmal wissen, wie diese Beleidigung aussah.
Gewagte Worte, wo doch bislang nur von "Beschimpfen" die Rede war. Das also ggf. der Straftatbestand der Beleidigung auch nur annähernd in Frage kommen soll, nehmen Sie angesichts nicht erläuterter Beschimpfung ... woher? :roll:

Celestro
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von Celestro »

Tastenspitz hat geschrieben:
18.07.20, 11:52
Sicher
Und was soll ich Ihnen da unterstellt haben? Das ich an dieser Stelle toleranter bin als Sie ist wohl ein klares Faktum und keine Unterstellung.
Tastenspitz hat geschrieben:
18.07.20, 11:52
Was sie vermutlich sagen wollten war, dass es sie nicht stören würde, wenn jemand dort ist, bei dem eine Behinderung dieses Verhalten auslösen würde.
Das wollte ich nicht nur sagen, sondern ich habe es gesagt.
Tastenspitz hat geschrieben:
18.07.20, 11:52
Was sie geschrieben haben ist, dass sie Menschen, die die rumpöbeln und beleidigen, dort haben wollen.
Nö!
Tastenspitz hat geschrieben:
18.07.20, 11:52
Sie sehen immer nur die Tatsache, dass die Person dieses Verhalten nicht steuern kann und das es insofern zu tolerieren ist.
Sie haben leider noch immer rein gar nichts verstanden.
Tastenspitz hat geschrieben:
18.07.20, 11:52
Sie blenden leider völlig aus, wie sich die Personen fühlen, die diese Breitseite an Beleidigungen dort abbekommen. Mitarbeiter sind auch Menschen. Und nicht jeder hat so ein dickes Fell und steckt das dann eben mal weg. Der Arbeitgeber hat nun mal eine Fürsorgepflicht und Behinderung hin oder her, wenn jemand
Celestro hat geschrieben:
16.07.20, 15:45
unter einer psychischen Störung leidet und somit keine Kontrolle über sein tun
hat, besteht nunmal akut die Gefahr, dass es beim nächsten Vorfall eben weiter geht als nur Beleidigungen.
Das es in solchen Fällen eine akute Gefahr von noch größeren Ausrastern bzw. Tätlichkeiten geben könnte ist kein Fakt, sondern reine Hobbypsychologie.

winterspaziergang
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Re: Dauerhaftes Hausverbot für behinderten.

Beitrag von winterspaziergang »

Celestro hat geschrieben:
18.07.20, 17:48
Dummerchen hat geschrieben:
18.07.20, 11:34
"Nur meine Meinung ist richtig" hat mit Toleranz nicht viel zu tun. Ein wenig Selbstreflektion wäre hier angebracht.
Etwas derartiges wurde nur weder direkt noch indirekt geäußert. :roll:
was wurde nicht geäußert? Die selbst erteilte Unfehlbarkeit? :engel:

siehe
Celestro hat geschrieben:
18.07.20, 17:48
MEINE Ansicht ist tolerant ...
mehr Intoleranz als in diesem Satz zu lesen geht nicht. Ob man das nun einsieht oder nicht. Eine ungeachtet der Umstände geforderte "Toleranz" mit dem Zusatz wie tolerant man selbst doch ist und dass jeder sich genau dieser "Toleranz" anschließen muss, dient nur der Selbstbeweihräucherung. Mit Toleranz gegenüber Behinderten o.ä. hat das wenig zu tun. Die sind nur Mittel zum Zweck.
Celestro hat geschrieben:
18.07.20, 17:48
Dummerchen hat geschrieben:
18.07.20, 11:34
Eine gewagte These, wenn man weder weiß, was passiert ist, noch die ganze Vorgeschichte kennt.
Erfahrungswerte! :wink:
:lol: :lol: :lol: der ist gut.
Übersetzt heißt es, dass man seine Sicht für die einzig wahre hält und ohne Information urteilt. Und das unter
MEINE Ansicht ist tolerant ...
:lol: :lol: :lol:
:liegestuhl:

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