Anrechenbarkeit von Nicht-Arbeitseinkommen auf Rente?

Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II, Berufsgenossenschaften, Renten, Schwerbehinderung ,Kranken- und Pflegeversicherung

Moderator: FDR-Team

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tobwen
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Anrechenbarkeit von Nicht-Arbeitseinkommen auf Rente?

Beitrag von tobwen »

Angenommen man erhält eine kleine Rente. Die Höhe dieser Rente wird gemindert durch Einkünfte aus
Vermietung und aus Kapitalvermögen.

Gibt es irgendwo ein einfaches Schema wie stark dieses zusätzliche Einkommen die Rente mindert?

Kann es theorretisch sein, dass überhaupt keine Rente (in einem Jahr) mehr gezahlt wird oder gibt es eine Mindestrente?

Wenn keine Rente in einem Jahr mehr gezahlt wird: Zahlt dann die Rentenversicherung überhaupt noch die Krankenversicherung für den Rennter?

Die Deutsche Rentenversicherung fragt ja nach dem voraussichtlichen Einkommen in diesem Jahr.

Wenn man zu niedrig schätzt muss man dann rückwirkend zurückzahlen und wenn man zu hoch schätzt erhält man dann rückwirkend Nachzahlungen von der DRV?

Oder sind diese Einkommensschätzung jeweils nur fürs Folgejahr ausschlaggebend?

Tobias

Chavah
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Re: Anrechenbarkeit von Nicht-Arbeitseinkommen auf Rente?

Beitrag von Chavah »

Alles etwas wirr. Was für eine Rente wird denn bezogen? Im Rentenbescheid steht normalerweise drinne, wie bei Zusatzverdienst zu verfahren ist.

Chavah

Evariste
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Re: Anrechenbarkeit von Nicht-Arbeitseinkommen auf Rente?

Beitrag von Evariste »

Wir reden hier doch über fiktive Fälle, also wie soll da ein Rentenbescheid vorliegen? :D
Die Rentenversicherung zahlt bei einem Hinzuverdienst die Rente immer nach einer Prognose für das Jahr aus. Liegen dann alle Einkommensnachweise vor, zahlt die Rentenversicherung entweder Rente nach, falls sie zu vorsichtig geschätzt hat. Hat der Rentner dagegen mehr verdient als geschätzt und daher zu viel Rente erhalten, muss er den Überschuss zurückzahlen.
Allerdings habe ich auch gefunden:
Kein Zuverdienst sind Einkünfte aus Vermögen, also Zinsen oder Dividenden sowie Mieteinnahmen.
Das passt irgendwie nicht zu der Aussage des TEs:
tobwen hat geschrieben:
10.09.20, 10:12
Die Höhe dieser Rente wird gemindert durch Einkünfte aus Vermietung und aus Kapitalvermögen.

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