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recht.de • Thema anzeigen - Heizungsbauer hat falschen Anschluss umgesetzt
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BeitragVerfasst: 16.10.18, 18:03 
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FDR-Mitglied

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Hallo Zusammen,

hoffe ich bin im richtigen Unterforum :-)

Es geht um folgendes.
Im Rahmen einer Sanierung einer Soutterain Wohnung wurde seitens des Eigentümers der WEG durch einen Handwerkerbetrieb eine neue Fußbodenheizung (neu für alt) eingebracht. Die Fußbodenheizung ist nur für diese Wohnung da. Bis zum Umbau wurde die Versorgung der Fußbodenheizung direkt von der Heizung entnommen inkl. Wärmemengenzähler. Mit der Neueinbringen wurde diese "Versorgungsstelle" in die Wohnung verlegt und das Warmwasser wurde aus einer bestehenden Leitung verwendet, ebenfalls inkl. Wärmemengenzähler. Das ist aber laut einer neuen Verordnung nicht rechtens, da man so keine Differenzmessung mehr vornehmen kann.

Auf diesem Umstand angesprochen entgegnet der Heizungsbauer, dass er davon nix wußte und aber ja quasi im Bereich des Bestandsschutzes agiert hat. Das sieht aber die Hausverwaltung derzeit anders bzw. der neue Ablesedienst der Heizung, der nun festgestellt hat, dass die Fußbodenheizung so nicht abgelesen werden kann.

Nun meine Frage: Kann sich der Handwerker so aus der Affaire ziehen? Hätte er nicht beim Einbau im letzten Jahr (2017) von der Verordnung Kenntnis haben müssen und gar nicht erst den Anschluss in die Wohnung legen dürfen? Ich als Eigentümer habe damals sowohl die Hausverwaltung gefragt (die sich an nix erinnert) und der Handwerker sieht sich im Bereich Bestandsschutz? Ich jedoch hab am wenigsten Ahnung von den aktuellen Vorschriften und gehe ja eigentlich davon aus, dass bei Veränderungen der Zuleitung alles nach den geltenden Regeln erfolgt.

Danke vorab für die Rückmeldung.

VG
Jochen


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BeitragVerfasst: 16.10.18, 19:00 
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FDR-Moderator

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1. Um welche Verordnung soll es sich da handeln?
2. Der BGH sah das wohl genau andersrum. Dieser rügte die Differenzmessung und forderte zusätzliche Wärmemengenzähler.Guckst du

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Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.
Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe


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BeitragVerfasst: 16.10.18, 22:42 
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FDR-Mitglied

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Beiträge: 24

Themenstarter
Hi,

die genaue Verordnung kenne ich nicht.
Sie soll wohl ab 2015 gelten.

Bzgl der Differenzierung habe ich mich falsch ausgedrückt. Es soll halt keine mehr entstehen.
Für mich stellt sich die Frage, inwiefern es jetzt mein Pch ist wenn ein Betrieb die Heizung vermeintlich falsch anschließt und sich auf Bestandsschutz beruft. Ich habe den Eindruck es ist eine Ausrede für das eigene Versäumnis weil der Betrieb gar nicht erst geprüft hat ob er das so machen darf oder nicht...

Vg für die Rückmeldung

Jochen


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BeitragVerfasst: 17.10.18, 07:11 
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FDR-Moderator

Registriert: 31.01.05, 09:14
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Die Regelung trat 2014 wohl endgültig in Kraft.

Wenn man sich den §9 Abs. 2 HeizkostenV ansieht, dann wird nicht zwischen Bestand und Neubau unterschieden. Sie ist eindeutig für alle Anlagen gültig.

Daher liegt wohl ein Mangel vor.

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BeitragVerfasst: 17.10.18, 09:31 
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FDR-Mitglied

Registriert: 08.09.16, 11:50
Beiträge: 24

Themenstarter
Hallo,

Danke für die Rückmeldungen.
Wärmemengenzähler haben wir ja schon länger. Es geht aber wohl darum, dass die fußbodenheizung lt. einer Verordnung nicht mehr an irgendeinen bestehenden heizungstrang in der Wohnung angeschlossen werden darf (der Strang beliefert andere Heizkörper außerhalb der Wohnung), sondern muss direkt an die Zentralheizung angeschlossen sein. So war es ja auch vor dem Umbau.

Vg
J


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BeitragVerfasst: 17.10.18, 18:11 
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FDR-Mitglied

Registriert: 08.09.16, 11:50
Beiträge: 24

Themenstarter
Wie ist denn nun Eure Meinung?
Muss der Heizungsbauer bei Veränderungen die aktuellen Verordnungen drauf haben und kann ich ihn nun auf seine Kosten um Korrektur anhalten oder bleibe ich auf den Kosten sitzen?

Danke vorab für die Rückmeldung

Vg
Jochen


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BeitragVerfasst: 17.10.18, 20:47 
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Registriert: 05.11.12, 14:35
Beiträge: 12538
Zitat:
Wärmemengenzähler haben wir ja schon länger. Es geht aber wohl darum, dass die fußbodenheizung lt. einer Verordnung nicht mehr an irgendeinen bestehenden heizungstrang in der Wohnung angeschlossen werden darf (der Strang beliefert andere Heizkörper außerhalb der Wohnung), sondern muss direkt an die Zentralheizung angeschlossen sein. So war es ja auch vor dem Umbau.

Wessen Idee war das denn, dass man nicht dieselbe Heizwasser-Zufuhrleitung benutzt wie vorher? Hat das der Heizungsbauer eigenmächtig entschieden oder war er vom Wohnungseigentümer damit beauftragt worden, den Anschluss auf die andere Zufuhrleitung umzulegen?

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 18.10.18, 00:49 
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FDR-Mitglied

Registriert: 08.09.16, 11:50
Beiträge: 24

Themenstarter
Nabend,

es war seine Idee um u.a. auch die Steurung der Heizung in die Wohnung zu verlagern.
Die war vorher im Gemeinschaftsheizungsraum.

Ich habe lediglich den Auftrag erteilt eine neue Fußbodenheizung einzubringen und wir haben auch über die Anschlüsse gesprochen. Aber nur im Sinne von: Man kann es so oder so machen, aber in der Wohnung anzuschließen macht Sinn. Dem bin ich dann als Laie gefolgt. Dass das dann jetzt solche Konsequenzen hat konnte ich m.E. nicht erahnen. Hätte erwartet das er sowas weiß, zumal es ja eine Vorschrift zu sein scheint.

Danke vorab für die Rückmeldung.

Vg


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BeitragVerfasst: 18.10.18, 07:55 
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FDR-Moderator

Registriert: 31.01.05, 09:14
Beiträge: 19468
Wohnort: Auf diesem Planeten
Ob es sich um einen Mangel handelt oder nicht, kann ihnen hier im Forum niemand sagen, da niemand alle Fakten dieses Falls kennt. Hierfür gibt es Sachverständige und Anwälte.

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